Exkursionen + Projekte

Exkursionen

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen eine Auswahl unserer Exkursionen vor.

Die Exkursionen findet regelmäßig im Rahmen verschiedener Lehrveranstaltungen der Studiengänge Bachelor Baumanagement und Baubetrieb und Master Baumanagement statt.

Wintersemester 2012/13

Zermatt

"Management-Akademie“ (Wahlpflichtfach) in Zermatt, Schweiz


Die zweite Winterakademie des Masterstudiengangs „Baumanagement“ fand vom 2. bis 6. Dezember 2012 in Zermatt / Schweiz statt. 16 Studierende bearbeiteten im Rahmen dieser Management-Akademie seit Semesterbeginn ausgegebene ausgewählte und anspruchsvolle Themen aus den Bereichen Baumanagement, Recht und Philosophie / Ethik, die in den Projekttagen vor Ort in Zermatt im Dialog mit den Dozenten fertiggestellt, präsentiert und verteidigt wurden. Die Erfahrungen aus diesen Akademien zeigen, dass die aus dem Hochschulalltag herausgelösten Studierenden in der Lage sind, auch schwierige Themenstellungen auf hohem Niveau zu bearbeiten und adäquaten Lösungen zuzuführen.
Herausragendes Begleitprogramm war eine Seilbahnfahrt auf das 3883 Meter hohe „Kleine Matterhorn“ mit dem Besuch eines 2010 mit dem Solarpreis ausgezeichneten sogenannten „MinEnergiehaus“ und einer fachkundigen Führung durch die technische Infrastruktur dieses Objekts. Weiterer Höhepunkt war der Besuch des „Glacier-Paradise“, ein Röhrensystem auf dem „Kleinen Matterhorn“ im dortigen Gletscher 12 Meter unter der Gletscheroberfläche.

Wörrstadt

Exkursion zum „energieeffizientesten Bürogebäude der Welt“

Am 3. Dezember 2012 hatten die Studenten des 4. Semesters des Bachelor-Studiengangs „Baumanagement und Baubetrieb“ die Gelegenheit, das im Rahmen der Vorlesung und des Tutoriums "Technischer Ausbau" (Prof. Bahr / Hr. Kurzal) erworbene Wissen, in der praktischen Anwendung bei der Firma Juwi in Wörrstadt zu erleben.
Das Unternehmen wurde 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher gegründet und befasst sich mit Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Das Unternehmen bietet Planung, Realisierung, Finanzierung und Betrieb aus einer Hand an und hat sich inzwischen mit mehr als 1.800 Mitarbeitern zu einem weltweit führenden Projektentwickler für Erneuerbare-Energie-Anlagen entwickelt.
Im Zuge der Exkursion wurden der firmeneigene onshore-Windpark, der Solarpark und das Hauptquartier sowie die Elektromobile und die Ladestationen besichtigt. Juwi-Mitarbeiter Philipp von Blanckenhagen erklärte den Studenten ausführlich, wie das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt aufgebaut ist und welche Firmenideologie dahinter steckt. Im Rahmen des Rundgangs durch die Firmenzentrale und die sehr anschaulichen Erläuterungen der Technikeinheiten und den dazu gehörenden „Nähkästchen-Geschichten“ konnten die Studenten viele interessante Informationen sammeln. Auch die moderne Unternehmensführung stieß bei den Studierenden auf großes Interesse und hat den ein oder anderen zum Nachdenken über die eigene zukünftige Tätigkeit angeregt.

Wir bedanken uns bei der Firma juwi und insbesondere auch bei Herrn von Blanckenhagen sehr herzlich für den lehr- und erlebnisreichen Tag und die interessanten Einblicke in das Unternehmen und in das Themengebiet erneuerbare Energien.

Sommersemester 2012

Kraichtal

Exkursion zum Schloss Gochsheim

Im Rahmen der Vorlesung „Projektentwicklung im Bestand“ fand im Sommersemester 2012 eine Exkursion für die Studierenden des Masterstudiengangs „Baumanagement“ statt. Unter der Leitung des Lehrbeauftragten Hans Westfeld wurde am 11. Juni 2012 das Schloss Gochsheim im Kraichtal besichtigt und im Anschluss verschiedene Beprobungen und Analysen des historischen Bauwerks vorgenommen. 

Luxemburg

Exkursion zum Europäischen Gerichtshof Luxemburg

Vom 22.05.2012 bis 23.05.2012 unternahm der Studiengang Baumanagement und Baubetrieb der Fakultät Architektur und Bauwesen zum 3. Mal eine Exkursion zum Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Die zweitägige Exkursion fand unter der Leitung von Prof. Dr. iur. Andreas Luckey und Prof. Dr.-Ing. Hermann Hütter mit 25 Studierenden statt und diente zur Vertiefung der fachlichen Inhalte der Vorlesung „International Construction Law“. Im Fokus der Vorlesung „International Construction Law“ steht die Erlangung von Fachkenntnissen im Bereich des Bauens mit länderübergreifendem Bezug, sei dies europäisch oder international. Dabei werden die Studierenden mit den einschlägigen Rechtsvorschriften und Vertragsmustern, sowie nationalen und internationalen Organisationen im Baubereich vertraut gemacht.

Die Exkursion nach Luxemburg war hierbei erneut geprägt von hochinteressanten Einblicken in die Funktion und Arbeitsweise des Europäischen Gerichtshofs. Dieser beeinflusst mit seinen Rechtsprechungen nachhaltig das Recht der Europäischen Gemeinschaft in vielen Lebensbereichen und dringt somit immer deutlicher in das Bewusstsein der Bürger.

Die Studierenden erhielten neben einer Führung durch das riesige, von moderner und beeindruckender Architektur geprägte Gebäude des Europäischen Gerichtshofs auch eine detaillierte Erläuterung seiner Aufgaben und Arbeitsweise. Zusätzlich fand eine Einführung in eine konkrete Streitsache statt (Rechtssache C-473/10) , woraufhin im Anschluss Teile des Verfahrens miterlebt werden konnten. Bei der Rechtssache ging es um eine Klage der Europäischen Kommission gegen die Republik Ungarn im Rahmen eines Vertragsverletzungsverfahrens. Nach dem Verfahren schloss sich ein Gespräch mit Frau Sitter, einer Assistentin der Generalanwältin Kokott an, in dem die Studierenden sie interessierende Fragen stellen konnten.

Die zweitägige Exkursion wurde weiterhin durch eine eindrucksvolle architektonisch-bauliche Stadtführung bereichert, die unter der Leitung einer Vertreterin des Büros für Kultur der Stadt Luxemburg durchgeführt wurde.

Metzingen

Exkursion zur Otto Knecht GmbH & Co. KG

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Strategische und operative Unternehmensplanung" fand im Sommersemester 2012 eine Exkursion in das Fertigteilwerk der "OTTO KNECHT GmbH & Co. KG" statt. Ziel der Veranstaltung ist es, am Beispiel einer konkreten Unternehmung die strategischen und operativen Elemente im Management einer Unternehmung zu erkennen. Neben der Besichtigung des Werkes in Metzingen und einer Baustelle in der Umgebung wird mit der Unternehmensleitung intensiv über die Entwicklung und Planung im Unternehmen diskutiert.

Frankfurt

Exkursion zur Fraport AG Frankfurt

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Immobilienwirtschaft" wird regelmäßig in einer eintägigen Exkursion unter Leitung von Herrn Prof. Urmersbach die Fraport AG und eine Großbank in Frankfurt besucht. Ziel der Exkursion ist es, einen Einblick in das Immobilienmanagement einer baulichen Anlage und in die Finanzierung von Großprojekten zu erhalten.

Koblenz

Exkursion im Rahmen "Projekt Baumanagement"

Im Rahmen des Seminars "Projekt Baumanagement" unter der Leitung von Prof. Dr. Urmersbach wurde im Sommersemester 2012 eine Exkursion nach Koblenz durchgeführt. Ziel der externen Lehrveranstaltung war die Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für ein Rayonhaus aus dem Jahr 1872 in der Südstadt von Koblenz. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus wurde von den Studierenden eingehend untersucht. Für die zukünftige Nutzung wurde ein Konzepr entwickelt.

Neben der Projektarbeit wurden folgende Einrichtungen besucht:

  • Fachwerkhauszentrum in Herrstein
  • Holzbauunternehmung Ochs GmbH in Kirchberg
  • Flughafen Frankfurt/Hahn im Hunsrück
  • Basaltbau in Mendig
  • Buga GmBH in Koblenz

Hamburg

Exkursionen zur Hafen-City Hamburg

30 Master- und Bachelorstudierende unternehmen im Sommersemester 2010 und 2012 jeweils eine 3-tägige Exkursion nach Hamburg mit den Schwerpunkten Projektentwicklung und Infrastrukturverkehrswegebau. Unter der Leitung von Prof. Dr. Korn wurden in diesem Rahmen die im Bau befindliche U-Bahn-Trase der U 4 sowie diverse Projektentwicklungen in der Hafen-City und in Barmbek vorgestellt. Höhepunkt war die Vorstellung der Baustelle Elbphilharmonie aus Sicht der auftragnehmerseitigen Projektsteuerung.

Wintersemester 2011/12

Scuol / Unterengadin, Schweiz

Veranstaltung „Management-Akademie“ (Wahlpflichtfachs) im Rahmen des Masterstudiengangs „Baumanagement“ in Scuol / Unterengadin, Schweiz

Im Rahmen des Masterstudiengangs „Baumanagement“ fand vom 11. bis 14. Dezember 2011 (WS 2011/2012) eine sogenannte „Management-Akademie“ im Bereich des Wahlpflichtfachs „Akademie“ in der Schweiz (Scuol / Unterengadin) statt. 16 ausgewählten Bewerbern aus den Reihen der Studierenden wurde unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. H. Hütter (Baumanagement) und Prof. Dr. iur. Luckey (Recht) die Möglichkeit geboten, in 2-er Gruppen vorgewählte Themen aus dem Bereich des Baumanagement (Beispiel: „Reifegradmodelle für Projektmanagement (Maturity, Appraisal); Überblick über vorhandene Methoden, Anwendungsbereiche, Branchen, Ziele“) oder des Baurechts (Beispiel: „ Beweissicherung im privaten Baurecht“) zu erarbeiten, zu präsentieren und argumentativ zu verteidigen.

Ziel der Akademie war die Erlangung vertiefter Kenntnisse in den jeweiligen Themenbereichen durch eine wissenschaftlich ausgerichtete Akademie zu Spezialthemen, die in dieser Form bzw. Tiefe nicht im Rahmen des normalen Curriculums aufbereitet werden können. Ziel war aus Sicht der Betreuenden Professoren auch, von „leistungsstarken“ Studierenden herausragende Ergebnisse abzurufen. Die Unterbringung fand in der modern, auch mit Seminarräumen und technischen Equipment ausgestatteten Jugendherberge von Scuol statt, die An- und Abreise erfolgte per Bahn. Nach Vorbesprechungen und Vorarbeiten bereits während des Semesters (Einarbeitung in die Themen, Literaturrecherche und –beschaffung, Gliederungserstellung etc.), fand die Ausarbeitung und Bearbeitung der Präsentation in der Akademie selbst statt. Diese Präsentation erfolgte vor der gesamten Gruppe in einem vorgegebenen Zeitrahmen, im Anschluss stellten sich die jeweiligen Gruppenmitglieder den Fragen.

Als Rahmenprogramm wurde unter fachkundiger Anleitung eines ehemaligen Schweizer Meisters eine Einführung ins „Curling“ mit anschließender Selbsterprobung ebenso veranstaltet, wie eine Schneeschuhexkursion im abendlichen Hochwald mit anschließendem Racletteessen auf der Almhütte. Das jeweils gemütliche abendliche Beisammensein „rundete“ die Veranstaltung ab.

Aufgrund der großen Akzeptanz der Veranstaltung ist die Wiederholung, an anderer Lokalität und zu neuen Themen beabsichtigt.

Frankfurt

Exkursion zur Großbaustelle FraPort

Im Rahmen der Vorlesung "Qualitätsmanagement" unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. rer. nat. Karsten Schubert wurde im Sommersemester 2011 mit 24 Studierenden eine eintägige Exkursion zur Großbaustelle des neuen Flughafenterminals in Frankfurt durchgeführt. Dabei wurde den Studierenden die Möglichkeit geboten, im Gespräch mit verantwortlichen Ingenieuren und Planersn praxisnahe Eindrücke an einem Großprojekt zu gewinnen.

Sommersemester 2011

Kriftel

Exkursion zur STO AG

Im Rahmen der Vorlesung "Qualitätsmanagement" unter der Leitung von Prof. dr. rer. nat. Karsten Schubert wurde im Sommersemester 2011 mit 24 Studierenden eine eintägige Exkursion zur Firma STO in Kriftel durchgeführt. Dabei wurde den Studierenden die Verarbeitung moderner bauchemischer Produkte am Beispiel von epoxidharzgebundenen Oberflächenbeschichtungen vorgestellt und die praktische Verarbeitung unterschiedlicher Systeme demonstriert. 

Prag

Exkursion an die Technische Universität Prag

25 Master- und Bachelorstudierende unternahmen vom 15. bis 18. Mai 2011 unter Leitung von Prof. Dr. iur. A. Luckey und Prof. Dr.-Ing. H. Hütter eine hochinteressante Exkursion in die Tschechische Republik nach Prag.

Auf dem Programm stand der Besuch des fachlich vergleichbaren „Department of Construction“ als Teil der Technischen Universität von Prag, einer 1707 gegründeten, anerkannten tschechischen Hochschule mit heute 7 technischen Fakultäten, 3 Instituten und über 24.000 Studierenden. Neben Einblicken in die dortigen Studien- und Arbeitsstrukturen stand insbesondere der Austausch mit Professoren, Assistenten und Studierenden im Vordergrund. Eine ausgedehnte Führung über das Hochschulgelände mit Einblick auch in die neue, hochmoderne technische Nationalbibliothek rundeten das Besuchsprogramm dort ab.

Weiterer Höhepunkt der Exkursion war der Besuch bei Hochtief Development in Prag. Das Unternehmen empfing die Teilnehmer am Firmensitz und gab zunächst interessante Einblicke in seine Geschäftsaktivitäten in der Tschechischen Republik. Im Anschluss fand die Besichtigung und Begehung zweier ausgewählter Bauprojekte statt, dem „Trianon“-Projekt, einem 2009 fertiggestellten, prämierten Bürokomplex mit 23.000 m² Bürofläche, sowie dem „Kavci Hory Office Park“, einem architektonisch und ingenieurtechnisch herausragenden Bürokomplex mit 43.000 m² Fläche aus dem Jahre 2008.

Als Begleitprogramm fand zum einen die geführte Besichtigung der Prager Burg, die das größte geschlossene Burgareal der Welt bildet und auf dem sog. „Hradschin“ gelegen ist, statt.

Zum anderen eine Stadtführung unter dem Motto „Architektur in Prag“, die den Studierenden nicht nur diverse Bauten der Stilrichtungen Romanik, Gotik, Barock, Jugendstil, Kubismus und Ultramoderne näher brachte, sondern auch die Geschichte der Stadt und der Tschechischen Republik vermittelte.

Wintersemester 2010/11

Berlin

Exkursion nach Berlin unter dem Schwerpunkt "Vergabe und Ablaufplanung von Großprojekten"

Im Wintersemester 2010/11 unternahmen 30 Master- und Bachelorstudierende eine Exkursion nach Berlin. Diese 3-tägige Exkursion unter Leitung von Prof. Dr. Korn stand unter dem Schwerpunkt Vergabe und Ablaufplanung von Großprojekten. Vorgestellt wurde im BMVBS die Arbeit des Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen, die Projektsteuerung des Terminalgebäudes für den Flughafen BER, ein innerstädtischer Hotelneubau mit seinen logistischen Herausforderungen sowie der Vergabe- und Bauprozess des Stadtschlosses Potsdam (Landtag Brandenburg). 

Karlsruhe

Exkursion zur Firma Vollack in Karlsruhe


Im Rahmen eines Workshops für Studierende des Masterstudiengangs Baumanagement wurde am 8. November 2010 eine Exkursion zur Firma Vollack angeboten, in der die angehenden Absolventen Informationen über das Unternehmen sowie Bewerbungstipps, Einstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen in projektorientierten Dienstleistungsunternehmen erhielten. 

München

Exkursion zur Immobilienmesse ExpoReal nach München

Für Studierende des Masterstudiengangs Baumanagement wurde am 5. Oktober 2010 eine Exkursion zur Immobilienmesse ExpoReal nach München angeboten.

Sommersemester 2010

Paris

Exkursion zur „International Chamber of Commerce“ Paris

Vom 17. bis 19. Mai 2010 unternahm der Masterstudiengang Baumanagement im Rahmen der Vorlesung „International Construction Law“ unter Leitung von Prof. Dr. iur. Andreas Luckey und in Begleitung von Prof. Dr. Ing. Hermann Hütter eine Studienreise zur International Chamber of Commerce (ICC) nach Paris. Die ICC ist eine der bedeutensten privaten Institutionen, die sich im Bereich des internationalen Handelsverkehrs unter anderem mit der Streitbeilegung zwischen Parteien abseits staatlicher Gerichtsbarkeit befasst. Sie stellt Konfliktparteien aus aller Herren Länder auf vielfältigen Themengebieten, insbesondere auch dem Bau- bzw. Anlagenbaubereich, Konfliktlösungsverfahren und versierte Experten zur Verfügung.

Darunter fallen Schiedsgerichtsverfahren vor dem „International Court of Arbitration“ (Schiedsgerichtshof) mit abschließender Streitentscheidungsbefugnis des Schiedsgerichts, sog. ADR-Verfahren („Amicably Dispute Resolution Service“) zur Streitbeilegung unter Beteiligung eines neutralen Mediators ohne Entscheidungsbefugnis, sowie auch sog. „Pre-Arbitral Referee Procedures“ zur eiligen Streitschlichtung durch einen „Referee“, vornehmlich eingesetzt während laufender Bauvorhaben, um innerhalb kürzester Frist eine streitschlichtende Entscheidung durch den Referee zu erlangen und kostenträchtige Bauunterbrechungen zu vermeiden. Streitverfahren mit einem Streitvolumen von bis zu 4,8 Milliarden Euro im Einzelfall werden dort verhandelt und entschieden. 8 Teams des ICC unterstützen die Arbeit der verschiedenen Schiedsgerichte und der ca. 120 Schiedsrichter aus den verschiedensten Nationen.

Die Gruppe der Studierenden wurde im prächtigen historischen Gebäude des ICC, unmittelbar im Zentrum von Paris an der Seine gelegen, angenehmst empfangen und mit einem hochinteressanten Programm von Informationen über die Institution und ihre Arbeit, präsentiert in englischer Sprache von verschiedensten Mitarbeitern des ICC, informiert.

Wie bereits bei der vorangegangenen Exkursion zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg, konnten auch hier die Studierenden einen Eindruck von der hochprofessionellen Arbeitsweise derartiger Institutionen und ihrer – multilingualen – Mitarbeiter gewinnen, der auch dazu beitragen soll, künftige berufliche Entscheidungen vorzubereiten, bestenfalls Freude am „International Business“ zu gewinnen.

Begleitend zum Programmpunkt „ICC“ konnten die Studierenden einen Eindruck von der herausragenden Architektur und Geschichte der Stadt Paris sowie des Schlosses von Versailles gewinnen. Die Exkursion wurde von allen Teilnehmern im angedachten Sinn bestmöglich genutzt und konnte auch der Verfestigung der Kommunikation der teilnehmenden verschiedenen Semester dienen. Eine Wiederholung ist geplant!

Luxemburg

Exkursion zum Europäischen Gerichtshof Luxemburg

Der Studiengang Baumanagement und Baubetrieb an der Fakultät Architektur und Bauwesen unternahm im Dezember 2009 unter Leitung von Prof. Dr. iur. Andreas Luckey und Prof. Dr.-Ing. Hermann Hütter mit 26 Studierenden eine 2-tägige Exkursion zur Vertiefung der fachlichen Inhalte der Vorlesung „Internationales Baurecht“ zum Europäischen Gerichtshof nach Luxemburg.

Die Reise war geprägt von hochinteressanten Einblicken in die Funktion und Arbeitsweise des Gerichtshofs, der mit seiner Rechtsprechung immer nachhaltiger das Recht in der Europäischen Gemeinschaft in vielen Lebensbereichen prägt und somit auch deutlicher in das Bewusstsein der Bürger dringt.

Neben einer intensiven Führung durch das riesige, von moderner und beeindruckender Architektur geprägte Gebäude des Gerichtshofs selbst bzw. einer detaillierten Erläuterung seiner Aufgaben- und Arbeitsweise, konnte nach Einführung in den Streitgegenstand eine mündliche Verhandlung des Gerichts in einer konkreten Streitsache (Rechtssache C-63/09 „Walz ./. Clikair S.A.“) verfolgt und das Agieren und Disputieren von Generalanwältin, Kommissionsvertreterin, Anwalt und Gericht auf der Grundlage europäischer Rechtsnormen für die Studierenden anschaulich gemacht werden.

Es schloss sich ein Gespräch mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter vom Kabinett eines Richters des EuGH an, in dem die Studierenden sie interessierende Fragen stellen konnten. Den Inhalten des Studiengangs entsprechend, war die Exkursion weiterhin mit einer hochinteressanten, 3-stündigen architektonisch-baulichen Stadtführung unter Leitung einer Vertreterin des Büros für Kultur bereichert. Im Rahmen dieser Stadtführung wurde die Gruppe abschließend zur Überraschung aller Teilnehmer als 5.000te Besuchergruppe der Stadt Luxemburg im Jahr 2009 von der Bürgermeisterin und ehemaligen Außenministerin, Frau Lydie Polfer, im Rahmen eines festlichen Empfangs im Rathaus begrüßt und jeder Teilnehmer mit einer Medaille der Stadt und Bildband über Luxemburg bedacht.

In der Vorlesung "Internationales Baurecht" steht die Erlangung von Fachkenntnissen im Bereich des Bauens mit länderübergreifendem, europäischen bzw. internationalem Bezug im Vordergrund. Die Studierenden werden mit den einschlägigen Rechtsvorschriften und Vertragsmustern sowie nationalen und internationalen Organisationen im Baubereich vertraut gemacht. Soweit dabei der europäische Bereich betroffen ist, werden ergänzend europäische Normen und Normsetzung sowie Institutionen behandelt, also ein Einblick in das Europarecht gegeben.

Das Baurecht in einzelnen, ausgesuchten Ländern wird zur Vertiefung der Kenntnisse besonders praxisrelevanter nationaler Baurechtsnormen und Normsysteme vermittelt.

Sommersemester 2009

Kehl

Exkursion zur Rheinbrücke nach Kehl / Deutsche Bahn AG

Am 8. Juni 2009 wurde sowohl für Studierende des Bachelor- wie auch des Masterstudiengangs eine Exkursion zur Rheinbrücke nach Kehl angeboten.

Ludwigshafen

Exkursion zur BASF AG

Im Rahmen der Vorlesung "Baustoffe" unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Karsten Schubert wurde im Sommersemester 2009 mit 28 Studierenden eine eintägige Exkursion zur Firma BASF nach Ludwigshafen durchgeführt.  Schwerpunktthema war "Mit Kunststoffen die Zukunft bauen". Neben Vorträgen zur Bedeutung von Kunststoffen für das heutige und zukünftige Bauen stand eine Besichtigung der entsprechenden Produktionsanlagen im Mittelpunkt des Programms.

Bahnhof–Hotel in Saarlouis

Saarlouis

Exkursion nach Saarlouis 2009

Im Rahmen der Vorlesungen „Termin- und Kostenmanagement“, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ing. Hermann Hütter, wurde im Sommersemester 2009 eine Exkursion nach Saarlouis durchgeführt.

Dabei wurde den Studierenden die Möglichkeit geboten, praxisnahe Erfahrungen am realen Objekt zu sammeln. Ziel der 4-tägigen Veranstaltung war es, eine vollständige Projektplanung (eingeschlossen eine Termin- und Kostenplanung sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung) für die vorgesehenen Maßnahmen im Objekt zu erarbeiten und den Bauherren die Ergebnisse zu präsentieren.

Während der Exkursion wurden 7 Teams gebildet, die sich mit verschiedenen Aufgabenbereichen befasst haben:

  • Team 1: DG Hotel
  • Team 2: Fassade Hotel
  • Team 3: Nachbargebäude Hotelnutzung
  • Team 4: Nachbargebäude Wohnnutzung
  • Team 5: Nachbargebäude Projektentwicklung
  • Team 6: Parkplätze
  • Team 7: Finanzen, Kosten, Wirtschaftlichkeit

Das Projektleitungsteam wurde ebenfalls von Studierenden gebildet, die die Rolle der Geschäftsleitung des Auftragnehmers eingenommen hatten und damit den Bauherren gegenüber die Verantwortung für das Gesamtprojekt trugen.

Wintersemester 2008/2009

Lavin

Exkursion nach Lavin / Schweiz

Im Rahmen der Vorlesungen „Due Diligence“, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ing. Hermann Hütter, wurde im Wintersemester 2008/2009 eine Exkursion nach Lavin durchgeführt. Dabei haben die Studierenden selbstständig eine Due-Dilligence-Analyse am praktischen Objekt ausgearbeitet.

Aufgabenstellung der 4-tägigen Veranstaltung war die Durchführung einer Due Diligence Real Estate für ein Hotelgebäude aus Käufersicht. Die Schwerpunkte der Bearbeitung waren die Durchführung einer Stärken- / Schwächen-Analyse, sowie eine Berechnung der anfallenden Kosten bei einer Realisierung des Projektes.

Während der Vorlesungen wurden die Studierenden in unterschiedliche Gruppen

  • Projektleitung
  • Technisches DD
  • Environmental DD
  • Financial DD

eingeteilt und konnten sich auf ihre spezifischen Aufgaben vorbereiten. Die Studierenden arbeiteten in den Gruppen über die komplette Zeit selbstständig, hatten jedoch fixe Fertigstellungstermine .

Die Ergebnisse der Untersuchungen und Empfehlungen wurden zum Abschluss gegenüber den Bauherren präsentiert und begeistert entgegen genommen.

Japan

Exkursion "Mit dem Shinkansen durch Japan"

Die bewährten Kontakte der Fakultät für Architektur und Bauwesen zu ei­nem fach ­und ortskundigen Veran­stalter von Architektur­-Studienrei­sen, Architekt Anthony Catterwell, konnten auch im Jahr 2008 für inte­ressierte Studierende wieder genutzt werden. Am 20. September startete eine Gruppe aus den drei Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Baumanagement und Baubetrieb zu ei­ner zweiwöchigen Studienreise nach Japan mit Kurzaufenthalt in Dubai. Die Reise wurde von Dipl. Ing. An­thony Catterwell zusammen mit Pro­fessor Wolfgang Heil und Professor Hermann Hütter organisiert und be­gleitet.

Nach der Ankunft am späten Abend folgt eine kurze Nacht in einer Ju­gendherberge mit Nachtgebet und der Möglichkeit, zwischen zwei und vier Uhr morgens im Dunklen zu frühstücken – es ist Ramadan. Mit nüchternem Magen fahren wir am frühen Morgen mit dem Bus zur Entwicklungsgesellschaft Nakheel. Nach einem anregenden Vortrag über die drei künstlichen Inselgrup­pen genießen wir eine Bootsfahrt durch die Inselgruppe „The Palm, Jumeirah“ und können typisierte Vil­len und das exklusive Hotel „Atlantis“ bewundern. Im Verkaufsraum der Firma Nakheel haben wir noch die Gelegenheit, das Funktionssche­ma der Vermarktung über die speku­lative Wertsteigerung beim Weiter­verkauf der Luxusimmobilien ken­nenzulernen. Bei der anschließenden Bus­-Rundfahrt durch Dubai sehen wir un­ter anderem das berühmte Hotel „Burj­al­ Arab“ und die Baustelle des Hochhauses „Burj Dubai“.

Bei der Besichtigung von weiteren Hotels, Hochhäusern und Einkaufspassa­gen halten wir uns vor allem in den weitläufigen, gekühlten Hallen auf. Der unbekümmerte Umgang mit Energie konnte auch in einer riesi­gen „Indoor­ Skihalle“ als touristische Attraktion erlebt werden. In den Straßen von Dubai fallen uns die indischen und pakistani­schen Gastarbeiter auf, die im 3­Schicht­betrieb die Bauprojekte des Scheichs in Rekordzeit fertig­stellen. Ihre Arbeitsbedingungen sind allerdings durch Rekordtempe­raturen und Mindestlöhne geprägt und stimmen uns nachdenklich. Wir beenden den Tag mit einem gemein­samen Nachtessen am Fluss und fahren zum Flughafen, um nach Na­goya weiterzufliegen.

In Tokyo und Yokohama werden wir von Dr. Christian Dimmer geführt, der als Stadtplaner seit einigen Jah­ren in Japan lebt und über umfas­sende Kenntnisse der aktuellen Ent­wicklungen und Projekte verfügt. Zu Fuß erleben wir die Stadtteile der Großstadt und deren typische Nut zungen. Vom Park des Kaiserpalas­tes blicken wir auf die Hochhäuser der Innenstadt. Der Eindruck von der Skyline ist beeindruckend, von der früheren Begrenzung der Bauhöhe wegen Erdbebengefahr ist wenig zu sehen. Im „Tokyo International Forum“ – das 1996 nach dem Entwurf von Ra­fael Venoly erstellt wurde – stehen wir in einer hohen Glashalle mit lin­senförmigem Grundriss, analysieren die Tragkonstruktionen und diskutieren über die formale Gestaltung und die immensen Betriebskosten.

Der weitere Weg führt uns über die Einkaufsstraße „Ginza“ zum „Na­gakin Capsule Tower“, gebaut 1970– 72 nach Entwurf des Architekten Kis­ho Kurokawa.

Bei diesem Gebäude sind die vorgefertigten kompakten Wohneinheiten (die an Raumkap­seln erinnern) an einen Erschlie­ßungskern montiert und können er­neuert oder ergänzt werden. Dadurch wird die Veränderbarkeit veranschaulicht, die eine Zielset­zung der Gruppe der „Metabolisten“ in den sechziger Jahren darstellte. Das Gebäude wird leider in naher Zukunft abgebrochen werden. Am nächsten Tag werden wir im Hauptsitz des führenden japani­schen Bauunternehmens „Kajima“ freundlich empfangen. Verschiedene Projekte werden in einem offenen Dialog detailliert vorgestellt. In Yokohama erläutert uns Dr. Dimmer die städtebauliche Entwick­lung des Hafenbezirks, die durch markante Neubauten geprägt ist. Insbesondere der „Landmark Tower“ (Hugh Stubbins 1993) und das „In­ternational Ferry Terminal“ (Foreign Office Architects 2002) hinterlassen bleibende Eindrücke.

In Kyoto, der Stadt mit dem umfang­reichsten kulturellen Erbe, besichti­gen wir sehr viele Schreine und Tempel. Als erstes geht es zum Kin­kaku­Ji Tempel (The Golden Pavili­on). Der heutige Tempel ist eine Ko­pie des 1950 in Brand gesteckten Originals, das nicht ganz mit Blatt­gold bedeckt war. Danach wird eine weitere Attraktion, der Steingarten Ryoan­Ji (Ryoanji­ Tempel) mit sei­nen fünfzehn Felsen, die auf einer völlig ebenen Kiesfläche angeordnet sind, besichtigt. Dieser Tag steht ganz im Zeichen des historischen Japans und spiegelt den Gegensatz zum modernen Japan wieder.

Dieses wird am darauffolgenden Tag besichtigt: Das Programm reicht vom Kyoto International Conference Center über den Garden of Fine Arts (Tadao Ando, 1994), und die Kyoto Concert Hall bis zum Kyoto Station Building (Hiroshi Hara 1997). Fach­kundig geführt werden wir von Dipl. ­Ing. Architektin (BDA) Bettina Lang­ner­ Teramoto, die in Japan lebt und arbeitet und als Dozentin an einer Hochschule in Kyoto lehrt. Am nächsten Tag fahren wir wei­ter nach Nara, Japans erster per­manenter Hauptstadt, und besuchen dort u. a. den Todaiji Temple, den größten Holzbau der Welt, sowie einen prachtvollen japanischen Gar­ten, den Isuien Garden.

Der Aussichtsbalkon von der Burg ermöglicht uns einen Überblick über die ausgedehnte Innenstadt von Osaka. Das markanteste Gebäude ist das „Umeda Sky Building“ (Hi­roshi Hara 1988–1993). Es besteht aus zwei Türmen, die an den oberen Enden mit einem zweigeschossigen Quader verbunden sind. Ein insze­nierter Weg führt über Fahrstühle und diagonale freitragende Rolltrep­pen bis hin zu den Aussichtsräumen und zur Dachterrasse. Die Innenstadt von Kobe wurde am 17. Januar 1995 durch das Hanshin­ Awaji ­Erdbeben völlig zerstört. In ei­nem Museum sind die Katastrophe und die Hilfmaßnahmen dokumen­tiert. Die erdbebensichere Bauweise wird an Modellen erläutert. Außer­dem beschenkt das 2006 fertigge­stellte „Hyogo Prefectural Museum“ von Tadao Ando die Stadt Kobe mit umfangreichen Freianlagen. Bei einem Ausflug nach Awaji Island fahren wir über die „Akashi­-Kaikyo“­ Schrägseilbrücke mit der derzeit längsten Spannweite von 1991 m und einem Seildurchmesser von 1,18 m. Auf der Insel Awaji hat Tadao Ando ein weitläufiges Kongresszentrum, den „Yumebutai­ Komplex“, mit ei­nem umfangreichen Spektrum an modernen Gebäuden und barock anmutenden Freianlagen und terras­senförmigen Gärten entworfen und gestaltet (Fertigstellung 2001). Bereits in den Jahren 1989-91 hatte Tadao Ando den unterirdischen Wassertempel "Hompuku-Ji" als zinnoberroten Raum mit einseitigem, wechselndem Tageslichteinfall unter einem ellipsenförmigen Lotusteich geschaffen.

Die vielfältigen Eindrücke dieser Studienreise werden uns noch lange nach der Rückkehr beschäftigen und uns Ideen und Anregungen für die eigene berufliche Zukunft geben.

Martin Steinbrenner, Helmut Döbbeling

Wintersemester 2004/2005

Fernost

Exkursion nach Fernost: Dubai, Hongkong, Beijing und Shanghai in dreizehn Tagen

"Beim Versuch, diese großartige Exkursion zu beschreiben, kam mir der Vergleich mit einer rasanten Achterbahnfahrt in den Sinn, bei der ein Höhepunkt dem nächsten folgt. So starteten wir am 27. September 2004 erwartungsvoll mit einer Gruppe von 36 Personen. Geführt wurden wir von Dipl.-Ing. Anthony Catterwell, der diese Reise zusammen mit Prof. Wolfgang Heil und Prof. Hermann Hütter organisiert und vorbereitet hatte.

Dubai: Unseren ersten Aufenthalt verbrachten wir in Dubai bei einem 24 Stunden „stop-over“ auf dem Weg nach Hongkong. Ankunft mit Emirates Airlines war um ein Uhr Ortszeit.

Den kurzen Rest der Nacht verbrachten wir in der Jugendherberge und am nächsten Morgen starteten wir mit unserer Erkundungstour durch Dubai. Auf dem Programm standen faszinierende Bauwerke und Projekte, wie das Burj al Arab Hotel, das Dubai Marina Projekt oder das Palm Island Projekt. Ein Rundgang durch die Souks mit Abendessen und anschließendem Transfer zum Flughafen bildeten den Abschluss dieses aufregenden Tages.

Hongkong: Noch in der gleichen Nacht ging es weiter nach Hongkong, wo wir nach acht Stunden Flug sicher landeten. Unser Quartier bezogen wir im „Harbour Plaza Metropolis Hotel“. Noch am Abend starteten wir die ersten Erkundungstouren. Hongkong – Stadt der modernen Hochhäuser. Hier haben die besten und bekanntesten Architekten der Welt gebaut. Davon überzeugten wir uns selbst in zwei mit Besichtigungen voll gepackten Tagen. An unserem letzten Abend in Hongkong erlebten wir ein riesiges Feuerwerk, das zum chinesischen Nationalfeiertag die Skyline dieser Weltmetropole erleuchtete. Am nächsten Morgen flogen wir weiter mit Air China nach Peking.

Beijing: Peking (Beijing) – die Hauptstadt des Reichs der Mitte – beeindruckte u. a. mit der Verbotenen Stadt, in der 24 Generationen der Kaiserdynastie lebten. Weitere Highlights bildeten die berühmte „Große Mauer“ und die Ming-Gräber, beides ca. 60 km nördlich der Stadt und ein absolutes Muss, wenn man Peking besucht. Allein schon die Busfahrt dorthin war ein Erlebnis, denn so etwas wie ein Rechtsfahrgebot scheint es in China nicht zu geben. Es kommt einem eher ein „Schnellstfahrgebot“ in den Sinn. Dabei ist das Ziel, mit halsbrecherischen Manövern immer auf die Spur zu wechseln, auf der man am schnellsten vorankommt.

Der letzte Tag in Peking stand bis zum Transfer zum Bahnhof zur freien Verfügung und wurde sehr unterschiedlich genutzt. Neben weiteren Besichtigungen in der Stadt oder einem Besuch des Zoos standen auch Einkäufe in einem der zahlreichen Läden auf dem Programm.

Shanghai: Tags darauf nach einer komfortablen dreizehnstündigen Zugfahrt im Schlafwagen begrüßte uns Shanghai. In dieser pulsierenden Wirtschaftsmetropole am Huangpou-Fluss, in der allein in den letzten Jahren mehr als 2.000 Hochhäuser neu gebaut wurden, spürt man die Aufbruchstimmung und das Potenzial, das in diesem gigantischen Land steckt. Wie sich die Zukunft dieser Mega-Metropole gestaltet, erfuhren wir umfassend beim Besuch des städtischen Entwicklungszentrums, bei dem wir von einer Mitarbeiterin des Architekturbüros Speer begleitet wurden.

Eine rasante Fahrt mit dem in Deutschland entwickelten Transrapid (430 km/h Spitzengeschwindigkeit) stellte für mich einen der Höhepunkte des Aufenthaltes in Shanghai dar.

Ist man von der Exkursion zurückgekehrt und hat man sich langsam wieder an alles Heimische gewöhnt, wird einem bewusst was man alles Beeindruckendes in so kurzer Zeit erlebt hat. Da möchte man gleich noch einmal fahren, wie bei einer Achterbahnfahrt."

Kurzbericht Christian Landes, BM 8