Elektrotechnik - Sensorik
Bachelorstudiengang Elektrotechnik - Sensorik
Bei uns können Sie die Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts vorbildlich studieren. Ideal für alle, die eine breite Wissensbasis anstreben und sich für Sensor- und Informationssysteme interessieren.
Sensorik ist ein 7-semstriger Bachelorstudiengang mit dem Abschluß Bachelor of Engineering.
Aufbauend bieten wir im Anschluss zwei unterschiedliche Masterabschlussgrade in der Sensorik an.
Und übrigens: Im Gegensatz zum allgemeinen Trend wächst die Branche Sensorik mit hohen Wachstumsraten. Aktuelle Zahlen, Daten, Fakten finden Sie unter www.ama-sensorik.de.
Was ist Sensorik?
Sensoren sind aus nahezu keinem Bereich der Technik mehr wegzudenken. Sie nehmen Messgrößen wie z. B. Druck, Temperatur, akustische und optische Signale uvm. auf und wandeln diese in elektrische Signale um. Mit Hilfe dieser Signale können Aktoren jetzt entsprechend reagiern, z. B. Einschalten der Beleuchtung durch Bewegungsmelder. Die Entwicklung und Anwendung solcher intelligenten Sensor- und Aktorsysteme ist Gegenstand der Sensorik/Sensorsystemtechnik. (mehr)
Spitze im Ranking der Wirtschaftswoche
Spitze im Ranking der Wirtschaftswoche
Im aktuellen Hochschulranking der „WirtschaftsWoche“ (Ausgabe 16 v. 18. April 2011) belegt die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik den ersten Platz. mehr...
Studienförderprogramm
Die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik hat ein Studienförderprogramm in Kooperation mit namhaften Technologie-Unternehmen initiiert. Dieses Förderprogramm ist momentan auf wenige, finanziell bedürftige Studierende beschränkt, die überdurchschnittliche Eingangszeugnisse vorweisen können und entsprechend überdurchschnittliche Studienleistungen erwarten lassen.
Studieninhalte
Aufgrund der unterschiedlichen Arten von Sensoren (physikalische, chemische, biologische) und ihren vielfältigen Einsatzgebieten ist die Sensorsystemtechnik ein sehr vielseitiges und abwechslungsreiches Betätigungsfeld. Entsprechend breitgefächert und spannend sind auch die Studieninhalte. Auf dem vielseitigen Lehrplan stehen u. a.:
- eine solide ingenieurwissenschaftliche Grundausbildung (Physik, Chemie, Elektrotechnik, Elektronik, computergestützte Mathematik, Programmieren)
- physikalische, chemische und biologische Sensorik
- Mess- und Regelungstechnik
- Optoelektronik
- Mikrorechner-Technik
- Simulation technischer Prozesse auf dem PC
- Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie BWL, Projektmanagement und Fremdsprachen
Abschlussgrade
In der Sensorik und Sensorsystemtechnik können Sie drei verschiedene akademische Abschlussgrade erwerben.
Wer eine möglichst kurze Studiendauer und einen praxisorientierten, berufsqualifizierenden Abschluss anstrebt, dem bietet der siebensemestrige Bachelorstudiengang Sensorik ideale Ausbildungsmöglichkeiten.
Der Bachelorstudiengang eröffnet zugleich die Chance, entweder direkt im Anschluss an das Bachelorstudium oder nach einigen Jahren Berufstätigkeit in nur drei weiteren Semestern den Master of Engineering zu erwerben bzw. über einen auslandsorientierten, englischsprachigen Studiengang in vier Semestern auch den Master of Science.
Der Schwerpunkt im Masterstudiengang liegt stärker auf den theoretischen und technologischen Aspekten der Sensorsystemtechnik. Der Masterabschluss eröffnet die Möglichkeit zur späteren Promotion sowie im Öffentlichen Dienst den Karriereweg des höheren Dienstes.
Berufsaussichten
In allen technischen Bereichen sind Sensoren und Sensorsysteme heute unverzichtbar. Dieser rasant wachsende Markt eröffnet daher für Hochschulabsolventen exzellente Karrierechancen in nahezu allen Industriezweigen. Wie bedeutend die Entwicklung von modernen und leistungsfähigen Sensoren für die Wettbewerbsfähigkeit der heutigen Industrie ist, zeigen auch die jährlichen Wachstumsraten von ca. 5%. Berufsbild
Frau Corinna Wamser
Herr Andreas Boes
Herr Andreas Boes im Reinraum
Dr.-Ing. Alexander Hetznecker mit einem selbst hergestellten Sensorarray in Dünn- und Dickschichttechnik
Stimmen unserer Studierenden und Absolvent(inn)en
"Ich studiere Sensorik, weil das Sammeln von praktischen Erfahrungen parallel zur Theorie für den Berufseinstieg einen riesigen Vorteil bietet. Einen weiteren unschlagbaren Pluspunkt sehe ich in der Vermittlung von Sprachkenntnissen und von immer wichtiger werdenden Schlüsselqualifikationen wie beispielsweise Präsentationstechniken während des Studiums. All diese Aspekte werden im Studiengang Sensorik herausragend vermittelt.“
Frau Corinna Wamser, Studentin des Studiengangs Sensorik
"Hallo, ich bin Andreas Bös und studiere gerade den Masterstudiengang Sensorsystemtechnik an der HsKA. Zuvor hatte ich dort meinen Bachelor (Studiengang Sensorik) erfolgreich abgeschlossen. Durch die breitgefächerten Studieninhalte des Studiengangs konnte ich mich leicht im Praxissemester und in den Abschlussarbeiten in unterschiedliche, sehr interessante Themengebiete vertiefen. Sowohl aus der Wirtschaft (Firma Bosch, Deutschland) als auch aus der Forschung (Royal Melbourne Institute of Technology RMIT, Australien) habe ich eine sehr positive Resonanz über die vermittelten Schwerpunkte des Studiengangs und das daraus resultierende Wissen erhalten.
Momentan bearbeite ich meine Masterthesis am RMIT in Australien. Hierbei versuchen wir einen organischen Laser auf die Endfläche einer Glasfaser aufzubringen. Dieser organische Laser dient als sensitive Schicht und wird über die Glasfaser optisch gepumpt. Als Sensorsignal wird die Wellenlänge des organischen Lasers verwendet, die sich in Abhängigkeit von dem umgebenden Medium ändert. Dieser Aufbau kann dann als Biosensor in Technologien wie zum Beispiel „Lab-on-a-Chip“ eingesetzt werden."
Andreas Bös, Student im Masterstudiengang Sensorsystemtechnik
"Die Inhalte des damals jungen Studienganges Sensorsystemtechnik (heute Elektrotechnik – Sensorik) sprachen mich nach meiner Lehre als Physiklaborant sehr an. Sich in der Ausbildung von anderen Ingenieuren zu unterscheiden und gleichzeitig mit dem breiten Fachwissen ein interdisziplinäres Bindeglied zu sein, sehe ich im Entwicklungsbereich als Vorteil an.
Gegen Ende des Studiums entdeckte ich mein Interesse für die eigentlich wenig „greifbare“ Gassensorik. Im Rahmen meiner Diplomarbeit entwickelte ich Halbleitergassensoren in Dünnschichttechnik in den eigenen Laboren des Studiengangs und testete deren Gasempfindlichkeit. Der Wunsch tiefer in die Materie einzusteigen war danach ungebremst. Ich promovierte in Zusammenarbeit mit der Universität Dresden an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und untersuchte an der Hochschule Karlsruhe gassensitive Komposite in Dickschichttechnik.
Seit 2005 arbeite ich in der Entwicklung von Abgassensoren bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Schwerpunkt: Entwicklung und Serieneinführung des ersten Rußpartikelsensors für die On-Board-Diagnostic (OBD) von Fahrzeugen mit Dieselpartikelfiltern."
Dr.-Ing. Alexander Hetznecker, Absolvent des Dipl.Studiengangs Sensorsystemtechnik
