Hauptstudium

Studienplan


Hauptstudium


Im Hauptstudium werden die im Grundstudium vermittelten Grundlagen vertieft. Das Hauptstudium umfasst die Studiensemester drei bis sieben, wobei im fünften Semester das Praxissemester integriert ist und im siebten Semester die Bachelor-Thesis zu erstellen ist.

Die Lehrveranstaltungen HM3 und das zugehörige Labor Numerische Mathematik, in dem numerische Verfahren sowie Programmpakete zur numerischen Simulation (z.B. MATLAB) in Rechnerübungen gelehrt werden, die Vorlesungen Messtechnik, Elektronik, Systemtheorie und Elektrische Maschinen vertiefen die im Grundstudium erworbenen Kenntnisse. In den Laborveranstaltungen zur Messtechnik und Elektronik wird das Wissen praktisch angewandt.

Im vierten Semester ist das Modul Berechnungsverfahren der Elektrotechnik (BET) mit den Lehrveranstaltungen Theoretische Elektrotechnik, Theorie Digitaler Systeme sowie Modellbildung und Simulation integriert. Ebenfalls im vierten Semester werden die Fachgebiete Elektrische Energiesysteme (Modul: ENS), Elektrische Maschinen 2 (Modul: EM2), Automatisierungstechnik 1 (Modul: AT 1) sowie Regelungstechnik (Modul: RGT) behandelt. Diese vier Module beinhalten vier Vorlesungen und zwei Labore mit praktischen Übungen.

Das fünfte Semester ist das praktische Studiensemester. Hierbei handelt es sich um eine Praktische Tätigkeit in einem Industriebetrieb oder sonstigen geeigneten Ausbildungsbetrieb. Die Studiernden bearbeiten dabei aktuelle Projekte aus dem Bereich der Energie- und Automatisierungstechnik. Dabei erhalten sie die Möglichkeit ihr bisher erworbenes Wissen praktisch umzusetzen. Gleichzeitig lernen die Studierenden die betrieblichen Abläufe in einem Unternehmen kennen. Zur Vor- und Nachbereitung der Praxistätigkeit werden Blockkurse im Umfang von 4 Semesterwochenstunden angeboten.

Im sechsten Semester ist eine Vertiefung nach den Wünschen der Studierenden möglich. Von den vier - in der Abbildung mit gestrichelten Linien dargestellten - Wahlpflichtmodulen sind drei Module zu absolvieren. Die vier Wahlpflichtmodule sind: Leistungselektronik (LEE), Hochspannungstechnik und Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Automatisierungstechnik 2 (AT2) und die Projektarbeit (PRO). Zusammen mit dem Pflichtmodul Energieumformung (EUM) erzielen die Studierenden 30 Credit Points bei einem Gesamtumfang von 24 Semesterwochenstunden.

Im siebten Semester wird die Bachelor-Thesis erstellt. Diese wird vorzugsweise in der Industrie durchgeführt und behandelt ein Thema aus dem Bereich Energie- und Automatisierungstechnik. Vor der Erstellung der Bachelor-Thesis werden zu Beginn des Semesters zwei Blockveranstaltungen angeboten. Dabei handelt es sich um die Module Elektrische Netze (ELN) mit den Vorlesungen Planung und Betrieb elektrischer Netze sowie Schutzmaßnahmen in elektrischen Netzen und dem Modul Sozialkompetenz (SOZ) mit den Vorlesungen Mitarbeiterführung sowie BWL. Außerdem ist in das Modul Elektrische Netze das Labor Elektrische Netze integriert. Das Studium wird mit einem Abschlusskolloquium (mündliche Prüfung) abgeschlossen.

Im Hauptstudium sind (einschließlich Referat zur Praxistätigkeit, Bachelor-Thesis und Abschlusskolloquium) 23 benotete Prüfungsleistungen abzulegen sowie 13 Prüfungsvorleistungen (Referate, Übungs-/Laborveranstaltungen) zu erbringen.

Übersicht über die Module des Hauptstudiums


Die Abbildung "Übersicht über die Module des Hauptstudiums" [PDF]  gibt einen Überblick über die Module des Hauptstudiums. Wie in der Übersicht über die Module des Grundstudiums steht auch hier ein Rechteck für ein Modul. Jedes Modul ist mit dem Modulkürzel, den dazugehörigen Lehrveranstaltungen, Semesterwochenstunden (S) und Creditpunkten (CP) versehen.

Die Abbildung zeigt eine Übersicht über die Module des Hauptstudiums bezogen auf die STPO4. Detailierte Informationen zu den Modulnamen und -inhalten sind im Modulhandbuch verzeichnet.