Fahrzeugtechnik

Labor für Fahrzeugtechnik

 

Was ist es?
In dieser Laborveranstaltung werden die in der Lehrveranstaltung Verbrennungsmotoren erworbenen Kenntnisse praktisch angewendet.

Wo finden die Vorlesungen und Praxisteile statt?
In den verschiedenen Laboren der Fakultät MMT.

Was wird dort gemacht?
Es werden u.A. Versuche an einem Motorprüfstand und einem Rollenleistungsprüfstand durchgeführt, sowie die jeweiligen Versuchauswertungen bearbeitet und präsentiert.

Versuch 1: Analyse eines Kfz-Motors

Versuch 1: Analyse eines Kfz-Motors
(Mercedes-Benz M271 Evo)

 

In Kleingruppen wird ein moderner Vierzylinder Ottomotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung in seine Einzelteile zerlegt und analysiert.

Kenngrößen wie Hubraum, Verdichtungsverhältnis, Ventilhubkurven, usw. werden bestimmt.

In Kurzvorträgen stellen die Kleingruppen einzelne Funktionsbereiche des Motors wie Kurbeltrieb, Zylinderkopf, Einspritz- und Zündsystem, Sensorik und Aktorik, Kühl- und Schmiersystem sowie Ladungswechselorgane vor.

Mit freundlicher Unterstützung der Daimler AG Mit freundlicher Unterstützung der Daimler AG

Versuch 2: Kfz-Leistungsprüfstand

Versuch 2: Kfz-Leistungsprüfstand
(Smart)

 

Auf einem Fahrzeug-Rollenprüfstand werden bei unterschiedlichen Betriebspunkten die Zugkraft und die Leistung an den Antriebsrädern gemessen.

Die Versuche werden in unterschiedlichen Gängen und bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchgeführt.

Durch Auswertung werden die Reibungsverluste im Antriebstrang ermittelt.

Versuch 3: Zylinderdruckanalyse

Versuch 3: Zylinderdruckanalyse
(Einzylinderforschungsmotor)

 

Mit einem Zylinderdrucksensor in Kombination mit der erforderlichen Messkette wird der zeitliche Verlauf des Zylinderdrucks gemessen.

Durch Analyse des Druckverlaufs werden neben dem Zylindermitteldruck der zeitliche Verlauf des Energieumsatzes im Brennraum bestimmt.

Mit weiteren Messgrößen werden Kenngrößen wie Kraftstoffverbrauch und Luftverhältnis berechnet.

Versuch 4: Motorsteuerung

Versuch 4: Motorsteuerung

 

Mit einem „offenen“ Steuergerät können Betriebsparameter wie Zündzeitpunkt, Einspritzdauer und -zeitpunkt verändert werden.

Hierzu können Kennfelder in der Motorsteuerung modifiziert und die Auswirkungen auf den Motorbetrieb direkt beobachtet werden.

Über die Applikationssoftware INCA können zusätzlich Messdaten der motoreigenen Sensoren erfasst und ausgewertet werden.