Aktuelles
Aktuelles/Veranstaltungen/Veröffentlichungen KGS
hier finden Sie Aktuelles aus der Fakultät Geomatik. Ankündigungen von Veranstaltungen, Spiegel aus der Presse, Infos und Berichte aus aktuellen Projekten.
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Der Campustag am Samstag, den 12. Mai 2012 von 10 - 15 Uhr
Der Campustag bietet an diesem Samstag interessante Einblicke in einige Laboratorien der Fakultät.
„Technik begeistert!“ Wer sich damit identifizieren kann, ist herzlich eingeladen sich bei uns umzusehen. Wie funktioniert denn die Satellitennavigation? Mit der Positionsbestimmung via Satelliten (GNSS) arbeiten wir jeden Tag. Und die digitalen Karten im Navi sind auch von uns erstellt. Wir, die Geodäten, die Geomatiker, die Geoinformatiker, die Spezialisten für Geodaten, die aus den bekannten Berufen Kartograph oder Vermessungsingenieur hervorgegangen sind, wir machen vieles, was wir tagtäglich nutzen. Damit es so bleibt, brauchen wir Spezialisten-Nachwuchs! Denn es wird mehr: Nach Nano- und Biotechnologie wird der Geoinformatik ein großer Wachstumsbedarf prognostiziert. Globale Datenauswertungen, Geoinformationssysteme, hochpräzise Eisenbahnstrecken, GNSS-basierte Staudammüberwachungen, präzise Navigation und mehr, alles sind Beispiele aus unserer Tätigkeit.
Am Campustag könnt Ihr in Google Earth euer Traumhaus bauen, erfahren, was Geomarketing ist oder schauen, wie 3D-Laserscanner eingesetzt werden. Ein Frühwarnsystem und einen Quadrocopter haben wir auch. Und natürlich Infos über die Studienmöglichkeiten.
Wir verbinden Forschung und Praxis und das wollen wir euch zeigen: Wir laden Euch ein! Kommt in den LB-Bau der Hochschule Karlsruhe
Neues Studienangebot ab Wintersemester 2012 – Informationsmanagement & Medien
Mit dem neuen Studienschwerpunkt „Informationsmanagement und Medien“ wird die Hochschule Karlsruhe ab dem kommenden Wintersemester Studienangebote organisatorisch bündeln, die sich mit der Verarbeitung und Aufbereitung von Informationen befassen, und – wo möglich – inhaltlich noch stärker auf den Medienbereich zuschneiden. Mit der gleichnamig neuen Fakultät wird die bisher kleinste Fakultät – unserer Fakultät Geomatik – in eine neue Fakultät integriert und gleichzeitig das Studienangebot optimiert. Die neue Fakultät besteht aus folgenden Studiengängen:
• Geodäsie und Navigation (Bachelor) NEU
• Geoinformationsmanagement (Bachelor) NEU
• Geomatics/Geomatik (Master)
• Kommunikation und Medienmanagement (Bachelor und Master)
• KulturMediaTechnologie (Bachelor)
• Verkehrssystemmanagement (Bachelor) NEU
„Mit dem neuen Studienschwerpunkt wollen wir nicht nur wertvolle Synergien zwischen den einzelnen Fachgebieten schaffen“, erläutert Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, „wir möchten uns damit auch für die Zukunft optimal aufstellen und uns sowohl Studienbewerbern als auch Arbeitgebern als innovative und moderne Bildungsstätte empfehlen.“
Bewerbungen zum Wintersemester 2012/13 sind ab dem 1. März möglich. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2012. Einige Details zu den neuen Studiengängen:
Neue zusätzliche Ausrichtung in "Geodäsie und Navigation"
Die Entwicklungen der letzten Jahre mit einem stark wachsenden Einsatz der Fahrzeug- und Maschinennavigation, ortsbezogener Dienste wie auch einem Ausbau der Navigationssysteme führen zu neuen Möglichkeiten und Aufgaben, die auch in der geodätischen Ausbildung stärker aufgegriffen werden müssen. Die Hochschule Karlsruhe hat sich daher entschlossen, die Vermessungsausbildung durch eine neue Vertiefungs¬richtung „Navigation“ zu ergänzen.
Die Basis der Ausbildung enthält die bisherigen Grundlagen und Vermessungsthemen, so dass alle Absolventen die Voraussetzungen haben, in Vermessungsbüros oder Vermessungsbehörden tätig zu werden. Im Hauptstudium gibt es jedoch künftig die Möglichkeit, sich in der Vertiefung „Geodäsie“ stärker mit GIS, Landmanagement und Ingenieurvermessung zu befassen oder in der Vertiefung „Navigation“ die Verfahren und Algorithmen der Ortung und Navigation sowie Mobile IT in den Vordergrund zu stellen.
Mit dem neuen Studiengangsnamen „Geodäsie und Navigation“ wird diese Neuausrichtung nach außen deutlich gemacht und zudem der Begriff „Geodäsie“ einbezogen, der künftig eine einheitlichere Außendarstellung der Vermessungsstudiengänge gewährleisten soll.
„Geoinformationsmanagement“ mit Vertiefung Kartographie
Der 2009 erfolgreich gestartete Bachelorstudiengang Geoinformationsmanagement, mit den Vertiefungsrichtungen „Geomarketing“ und „Umwelt“ wird um eine neue Vertiefungsrichtung „Kartographie und Geomedien“ erweitert. Durch die Kombination der Inhalte mit dem bisherigen Bachelor-Studiengang „Kartographie und Geomatik“ entsteht ein attraktives Studienangebot, das den aktuellen Anforderungen im Geoinformationsbereich Rechnung trägt.
Die Fachgrundlagen (Mathematik, Informatik, Geodäsie) sowie die fachspezifischen Inhalte wie GIS-Anwendungen, Geodatenbanken, 3D-Visualisierung bereiten auf die aktuellen Herausforderungen im künftigen Berufsleben vor. Die kartographischen Kernkompetenzen werden in Vertiefungsmodulen vom 3. bis zum 7. Fachsemester vermittelt (Karten- und Mediendesign, Thematische Kartographie, Internet- und Echtzeitkartographie).
Mit der Integration der wesentlichen Inhalte des Studiengangs „Kartographie und Geomatik“, der künftig nicht mehr angeboten wird, werden die Studienplätze im Bachelor-Studiengang Geoinformationsmanagement, mit den drei Vertiefungsrichtungen Geomarketing, Kartographie und Geomedien sowie Umwelt, von bisher 30 auf 60 Studierende erhöht.
Neuer Studiengang „Verkehrssystemmanagement“
Die Optimierung im Zusammenspiel von Verkehrsangebot und -nachfrage ist die Zielsetzung des neuen Bachelorstudiengangs Verkehrssystemmanagement (VSM). Dabei eröffnen sich mit der Verfügbarkeit von aktuellen Informationen - auch zu Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage an jedem beliebigen Ort in Echt¬zeit - bislang kaum quantifizierbare Möglichkeiten die Mobilitätsentscheidungen auf einer optimalen Entscheidungsgrundlage zu treffen.
Um diese Optimierung vornehmen zu können, bedarf es Kenntnisse aus verschiedenen Fachdisziplinen. Verkehrsingenieure, Geodäten, Informatiker, Wirtschaftsingenieure sowie Elektro- und Informationsingenieure arbeiten beim Verkehrssystemmanagement zusammen. Der neue Studiengang VSM führt dabei die in den klassischen Ausbildungslinien fehlenden Verknüpfungen der relevanten Inhalte, das Verständnis der Wechsel¬wirkungen und die Kenntnis der Steuerungsmöglichkeiten der Verkehrsnachfrage zusammen. Er bildet Ingenieure aus, welche mit Abschluss des Studiums für dieses komplexe Feld qualifiziert sind.
Viele Ausbildungsinhalte, insbesondere der Bezug zu Geodaten und Navigation, können in Kooperation mit den Studiengängen „Geodäsie und Navigation“ sowie „Geoinformationsmanagement“ angeboten werden, sodass für die Studierenden aller Studiengänge ein optimales Arbeitsumfeld geschaffen werden kann.
Der Studiengang Verkehrssystemmanagement wird zum Wintersemester 2012/13 mit 30 Studienanfängerplätzen erstmals angeboten und stellt ein in Deutschland in dieser Form einmaliges Studienangebot dar, das auch von vielen mit der Hochschule Karlsruhe kooperierenden Firmen gefordert und unterstützt wird.
Einstieg Abi am 4. und 5. Mai 2012, die Abiturientenmesse in Karlsruhe - wir sind dabei!
Die EINSTIEG Abi ist die Gelegenheit sich über Studium, Praktika und Ausbildung nach dem Abitur ganz allgemein und speziell zu informieren. Die EINSTIEG Abi in Karlsruhe findet jedes Jahr im April/ Mai statt. 16 000 Besucher kamen im Mai 2011 in die Messe Karlsruhe. Mit ca. 180 Ausstellern (Firmen, Hochschulen und Behörden) ist dieses Jahr wieder fast alles vertreten, die Messe ist daher das ideale Informationsforum für junge Menschen.
Unsere neue Fakultät "Informationsmanagement & Medien" mit allen Studiengängen ist am Stand der Hochschule Karlsruhe vertreten (H1). Hier stellen wir neue Studienangebote, wie den bundesweit einmaligen Studiengang "Verkehrssystemmanagement" (VSM), erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Auch der erfolgreich gestartete Studiengang GIB (Geoinformationsmanagement) mit seinem verschiedenen Vertiefungsrichtungen ist präsent. Neu finden Sie zudem Informationen zu "Geodäsie und Navigation" eine interessante, an die Markterfordernisse angepasste Kombination von Studienmöglichkeiten aus dem modernen Umfeld der Vermessung. Diesmal haben wir ein kleines Gewinnspiel und zeigen selbst erstellte 3D-Filmchen. Herzlich wilkommen am Stand.
Unsere nächste Veranstaltung für Studieninteressierte ist der Campustag eine Woche später, am Samstag, den 12. Mai. Herzlich willkommen auch zu dieser Vertiefung mit Demos und aktiven Übungen im Labor. Mehr darüber demnächst auf der Hochschulseite oder im nächsten Eintrag.
Mehr zur Einstieg Abi: http://www.einstieg.com/
Forschungsprojekt (IAF) und Fakultät auf der INTEREXPO GEO-SIBIRIA in Novosibirsk vom 17.-19. April 2012
Participation of the Applied Research (IAF) and Faculty of Geomatics at
INTEREXPO GEO-SIBERIA 2012. The international exhibition and scientific congress “Interexpo Geo-Siberia 2012” takes place from 17 to 19 April 2012 at Novosibirsk Exhibition Centre. (www.inter-geosiberia.com)
Since 2005 the Siberian State Academy of Geodesy (SSGA, www.geosiberia.ssga.ru) is responsible for the management of the international scientific congress and specialized exhibition “Geo-Siberia”, which has been renamed in 2012 as “Interexpo Geo-Siberia”, “Interexpo Geo-Siberia” has become the largest event in Russia in the fields of Geodesy, Cartography, Geology, Geophysics, Land Management, Land and Property Cadastres, Geoinformation, Earth Remote Sensing, Forestry Management, Environmental Monitoring and Instrumental Fabrication, similar to InterGeo® in Europe. The fair and congress are visited by leading scientists and professionals, as well as world leaders in the development of measuring instruments, procedures for data processing and technologies for industrial purposes. “Interexpo Geo-Siberia” is supported by the German Association for Geodesy, Geoinformation and Land Management (DVW), International Federation of Surveyors (FIG), International Society for Photogrammetry and Remote Sensing (ISPRS) and the International Cartographic Association (ICA).
On the stand of the University of Applied Sciences Karlsruhe (HsKA), information on HSKA University, the different faculties and study programs will be presented by representatives of the Faculty of Geomatics and IAF. The HsKA stand is presented by Prof. Dr.-Ing. Reiner Jäger, HsKA and hon. professor of the Siberian State Academy of Geodesy, and the scientific assistant at the HSKA institute of Applied Research (IAF), Dipl.-Ing. (FH) Peter Spohn. The Faculty of Geomatics will open in a restructured configuration, with the new name Faculty of Information Management and Media (IMM) starting in the winter semester 2012/13. The presented new BSC study programs are Communication and Mediamanagement (BSc), Culture Media Technolgy (BSc), Traffic-System-Management (BSc), Geodesy and Navigation (BSc) and Geoinformation Management (BSc), a study program with specializations on Cartography, Environment and Geomarketing. The master programs are Communication and Mediamanagement (MSc) and the International Master program Geomatics (MSc).
As concerns research and development at the Institute of Geomatics of IAF/HsKA and the Faculty of Geomatics and IMM, respectively, HsKA presents RaD on Geomonitoring, Satellite Navigation and Mobile IT and Geodetic Infrastructure for GNSS positioning services (GIPS). GOCA (www.goca.info) and MONIKA (www.monika.ag) concern deformation-analysis, early warning and geo risk mitigation. NAVKA (www.navka.de) concerns algorithms for drones, mobile GIS, data acquisition systems, seamless out-/indoor navigation and smartphone navigation. GIPS concerns quasi-geoid evaluation and transformation between classical frames and ITRF (www.moldpos.eu).
For further details it is referred to:
www.hs-karlsruhe.de/forschung/institut-fuer-angewandte-forschung/institute-am-iaf/forschungsgruppe-geomatik-am-iaf-fgg.html
and to:
www.hs-karlsruhe.de/fakultaeten/geomatik/pools-labore-werkstaetten/labor-fuer-gnss-und-navigation.html .
As concerns round-table-discussions and workshops, Prof. Dr.-Ing. Reiner Jäger is member of the coordination board “GIS-oriented Sustainable Territorial Development on the Basis of GLONASS and other Space Activities Data” and of “Application of active Reference Stations Services for the Territorial Development and Management”.
Three scientific presentations will be given in the frame of the symposium and are published in the Expo GeoSiberia 2012 congress proceedings, respectively, by HsKA representatives together with their cooperation partners in different parts of the Russian Federation and at SSGA.
Siberian State Academy of Geodesy (SSGA)
10, Plakhotnogo Ul.
Novosibirsk, 630108
Russian Federation
Tel: +7 (383) 343-29-21
Fax: +7 (383) 344-30-60
www.geosiberia.ssga.ru
Exhibition operator: LLC “Inter-GeoSiberia”
21/1, Lenina Ul., Corp. 2, Office 4
Novosibirsk, 630004
Russian Federation
Tel/Fax: + 7(383) 319 45-45
E-mail: geo@itcsib.ru
www.inter-geosiberia.com
Kooperationsprojekt zwischen der TU Riga und der Hochschule Karlsruhe im Baltisch-Deutschen Hochschulkontor
Theorie und Praxis im aktuellen Querschnitt der Geomatik („TPQ-Geomatik“)
Das Baltisch-Deutsch Hochschulkontor www.hochschulkontor.lv versteht sich als gemeinsamer Dachverband von verschiedenen Einrichtungen, Initiativen und Projekten zur Hochschulkooperation und zum akademischen Austausch zwischen Deutschland und den baltischen Staaten. Neben anderen Institutionen und gehören ihm u. a. der DAAD-Informationsdienst in Riga in Lettland an. Es bietet Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen mit Bezug zu Deutschland und zu Fragen der europäischen Integration für Studierende und Nachwuchswissenschaftler an. Außerdem ist es ein Ort der Begegnung, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus Estland, Lettland, Litauen und Deutschland über deutschland- und europabezogene Themen referieren und die Öffentlichkeit zur Diskussion einladen.
Das Hochschulkooperationsprojekt „TPQ Geomatik“ (Geomatics in the Cross-Section of Theory and Pratice) wurde seitens des Baltisch-Deutsch Hochschulkontor für die Zeit vom 1. März 2012 bis 31.12.2012 bewilligt. Die Antragstellung erfolgte unter der Leitung des Prodekans für Forschung der Fakultät für Geomatik der TU Riga (http://bf.rtu.lv/?language=en ), Herrn Dr. Sc.-Ing. Janis Kaminskis gemeinschaftlich mit dessen Fakultätskollegen Prof. Dr. Janis Strauhmanis. An der Fakultät für Geomatik der Hochschule Karlsruhe steht „TPQ Geomatik“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Reiner Jäger und Prof. Dr.-Ing. Heinz Saler. Eine deutsche bzw. eine englische Zusammenfassung der Zusammenarbeit finden sich auf www.hochschulkontor.lv/de/projekte/projekte-2012/73 bzw. auf www.hochschulkontor.lv/en/projects/projects-2012/73 .
Die ersten Kontakte und Kooperationen zwischen den Partnern aus Riga und Karlsruhe gehen auf das europäische TEMPUS Projekt GEMLA (1996–1999) zurück. In 2001/2003 fanden unter Leitung des erstgenanntem dt. Ansprechpartners in Riga zwei internationale Symposien (GNSS-Positionierungs-dienste, Höhenbezugsflächenberechnung) statt. Seither wurden die Kontakte per gegenseitige Besuche mit Fachvorträgen und wissenschaftlichem Austausch, sowie durch im Master Geomatics (MSc) der HsKA eingeschriebenen Studenten von der Universität Riga (RTU) und TU Jelgava kontinuierlich gepflegt. Das Projekt TPQ-Geomatik soll nun die Intensivierung der fachlichen Zusammenarbeit im aktuellen Thema der Geodäsie und Geomatik zum Inhalt haben. Im Thema Geosensornetzwerke und Geomonitoring ist die HsKA weltweit wissenschaftlich in Geoforschung und Praxis führend und mit Systementwicklungen im internationalem Einsatz (www.goca.info; www.moniak.ag). Neben wissenschaftlicher Zusammenarbeit der Hochschulen sollen hierzu seitens des dt. Partners Blockvorlesungen sowie praktische Übungen (Gebäudemonitoring, Geodynamik, GNSS-Geosensornetze, GIS-Anbindung) für Studenten, Vertreter von Behörden, Ingenieurbüros aus Geomatik, Bauwesen und Geologie, Systementwickler und Industrie stattfinden. Die lettische Seite wird Gastvorlesungen an der HSKA im Rahmen verschiedener Veranstaltungen im Master Geomatics (MSc) halten, zu denen auch externe Teilnehmer eingeladen werden. Als Geomatik-Themen wurden die lettischen Kompetenzbereiche geodätische Grundlagennetze, geodätische Raumverfahren (GNSS, SLR) sowie der Photogrammetrie ausgewählt.
Nach einem Besuch der lettischen Kollegen im April 2012, bildet die Präsentation der Ergebnisse der gemeinsamen Berechnung des Quasigeoids für das Baltikum, als Beitrag zur geodätischen Infrastrukturfür GNSS-Positionierungsdienste auf dem Symposium "Baltic Applied Astroinformatics and Space Data Processing (BAASP 2012), http://virac.venta.lv/en/, den weiteren Auftakt für TPQ Geomatik. Folgen werden in ausgewählten Bereichen an der RTU in Riga Veranstaltungen zur Einführung, sowie eine theoretische und praktische Fortbildung der Geomatik-Praxis und -Industrie (Geomonitoring-Experten, Geomatik- und GIS-Büros, Bauingenieure und Geotechniker, Geowissenschaften, Betreiber von GNSS-Diensten, Vertreter von Behörden, Consultingunternehmen, System- und Softwareenwickler, Sensorhersteller und -Vertreiber).
Gleichzeitig startet im April 2012 in Bereich Geomonitoring eine gemeinschaftlich von der TU Riga (RTU) und der HsKA betreute Masterthesis einer im HsKA-Masterstudiengang Geomatics (MSc), http://www.hs-karlsruhe.de/fakultaeten/geomatik/masterstudiengaenge/geomatics.html eingeschriebenen Studentin aus Lettland.
Die weiteren Zielsetzungen der Kooperation sind die Entwicklung von konzentrierten Kooperationen von RTU und HsKA in Forschung und Lehre unter Bündelung der bisherigen Zusammenarbeiten in bestimmten Geomatik-Schwerpunkten (Geomonitoring, Grundlagennetze, GNSS- und Raumverfahren sowie Photogrammetrie). Darüber hinaus dient die Fortentwicklung der Lehrveranstaltungen an beiden Hochschulen und die Kooperation in den eingebundenen Studienprogrammen der Geomatik beider Hochschulen dazu, die Entwicklung eines Studentenaustausch Programms sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Doktorandenprogramms in der Geomatik zu fördern.
Rückblick: Geomatik aktuell 2012 - Tagesseminar am 28. Februar 2012
Präzise Navigation und mobile Geodatenerfassung – Out- und Indoor
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Seminar verpasst? Hier gibt's das Sonderkontingent: Tagungsband mit den Beiträgen, 170 Seiten, Farbdruck zu 19,90 € incl. Versand, bis max. 15. Mai 2012 oder solange Vorrat reicht. Wo? sieglinde.meppiel[at]hs-karlsruhe.de
Flyer mit allen Hinweisen zum download FLYER GEOMATIK AKTUELL 2012 (502KB)
Übersicht/ Vorträge zum download PROGRAMM
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Bericht über das Seminar "Geomatik aktuell" vom 28.2.2012
(von Prof. Beat Sievers, Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut Vermessung und Geoinformation)
Zum Seminar "Geomatik aktuell" an der Hochschule Karlsruhe versammelten sich am 28.2.2012 über 120 Teilnehmende aus Hochschulen, Amtsstellen, Herstellerfirmen und privaten Ingenieurfirmen. Gegliedert war das Seminar in vier Themenblöcke ergänzt durch die Möglichkeit, in Pausen angeregt zu diskutieren oder die Ausstellung neuster Sensoren und Anbieterlösungen zu besuchen.
Im ersten Block "Grundlagen, Sensorik und Sensorintegration" leitete Reiner Jäger präzise und ver-ständlich ein in die verschiedenen Bezugssysteme und Navigationsbezugsrahmen von mobilen Sensoren und die dabei erforderlichen Bezugsrahmenwechsel. Anschliessend widmete er sich der klassischen Zustandsschätzung und dem NAVKA-Ansatz (http://www.navka.de/index.php/de/). Der zweite Vortrag über Sensoren für Navigationsplattformen konnte nicht gehalten werden, ist aber im Tagungsband nach-zulesen. Jan Zwiener klärte dann die Ansätze zur Fusion verschiedener (auch von low cost) Sensoren mittels Kalman Filterung. Dies ermöglicht die Bestimmung des Navigationszustandes der Sensorplatt-form, steigert die Positionierungsgenauigkeit und deckt grobe Fehler in den Daten auf. Jürgen Sommer fokussierte sich schliesslich auf die Infrastruktursensor-basierte Navigation und deren Aufbau und berich-tete von einem interessanten Versuch in der Bibliothek der Universität Tübingen.
Den zweiten Block "Navigation, Steuerung und Geodatenerfassung mit Drohen und Feldrobotik" leitete Johannes Reuter ein mit einem gelungenen Vortrag über die vielversprechende Integration von Navigationsalgorithmen in Regelkreise am Beispiel autonomer Systeme auf dem Wasser. Ziel ist dabei, Schiffe autark manövrieren zu lassen. Walter Volkmann stellte dann ein kostengünstiges Verfahren vor, wie aus UAV Flugaufnahmen nach einem minimalem Zeitverzug von Stunden oder wenigen Tagen Ort-hofotopläne oder massgetreue Pläne des aktuellen Zustandes schlecht kartierter Gebiete oder unbegeh-barer Infrastrukturobjekte erstellt und abgeliefert werden können. Joerg Lamprecht berichtete, wie die Untersicht ausgedehnter Brückenbauwerke samt Details mit Mikrodrohnen aussagekräftig dokumentiert werden können. Gerhard Huber und Marcus Reutemann präsentierten die Entwicklungen der Firma John Deere zugunsten der "Präzisions-Landwirtschaft" und welcher Rationalisierungseffekt sich dabei erzielen lässt. Abschliessend stellte Arnd Kielholz das Projekt BoniRob vor, in dem eine autonom navigierende Plattform eines automatisierten Multisensor Roboters bei der Feldbonitierung eingesetzt und verschiede-ne Fragen zum Pflanzenzustand und ihrer Entwicklung klären konnte.
Im dritten Block "Mobiles Mapping, mobile Dienste und autonome Fahrzeugführung" zeigte Markus Geiß den (industriellen) Stand und die Entwicklung von Mobile Mapping Systemen am Beispiel des Top-con IP-S2 dar: er erläuterte den Systemaufbau und die Weiterverarbeitung der Daten mit verschiedenen Softwarepaketen.
Martin Lauer orientierte dann die Hörer packend über den Stand und die Entwicklungen bei der autono-men Fahrzeugführung im Automobilbereich: das Automobil wird lernen, "vorauszuschauen" bzw. "vo-rauszudenken" und dem bzw. der Lenkenden helfen oder sie hindern, wenn die Sicherheit gefährdet ist. Gerhard Bernot überzeugte mit seinem Vortrag, wie Mobile Dienste mit Smartphone-Technologien prak-tisch aufzubauen sind.
Eugen Zerr wies schliesslich mit einem ausgeführten Beispiel nach, dass es gar nicht schwer sei, eine Smartphone App zur Multisensornavigation unter Android™ zu entwickeln.
Im vierten Block "Indoornavigation" führte Heinz Saler vollständig, überzeugend und nachvollziehbar ein in die erweiterten Geodatenstrukturen, die zur Indoor-Navigation notwendig sind. Siegfried Wagner kon-zipierte und begründete ausgehend von aktuellen, klassischen Ausprägungen einen modernen Leitstand für Gefahren-, Facility Management sowie Intra Logistik. Er behandelte besonders die Visualisierung unter Verwendung von Indoor Positionsdaten. Christian Bürgy verband den Themenbereich Mobile Com-puting praxisnahe mit den Fragestellungen der Indoor-Navigation, Objekterkennung und -Georeferenzierung sowie Augmented Reality. Matthias Jöst stellte die Infrastruktursensorik-basierte Smartphone-Navigation bei der Messe Hannover und Problemlösungen für zeitlich rasch wechselnden Anforderungen und Szenarien vor.
Dieser Kurzbericht vermag die vielen interessanten Inhalte des Seminars kaum adäquat zu würdigen. Sie sind aber im ausführlichen Tagungsband verständlich und einleuchtend dokumentiert. Er kann zum Preis von 19.90 € (Sonderkontingent, solange Vorrat oder bis 15.05.2012) bei Frau Meppiel, Fakultät für Geomatik (sieglinde.meppiel@hs-karlsruhe.de) bestellt werden. Der Autor dankt den Veranstaltern und Beitragenden herzlich für diesen luziden Seminartag.
Prof. Beat Sievers, Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut Vermessung und Geoinformation
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Einführung und Hintergrund
Mit kostengünstiger GNSS-Hardware und frei verfügbaren Open-Source-Softwareprodukten ist die weltweite zentimetergenaue Outdoor-Navigation längst in unserer mobilen Gesellschaft angekommen. Sie ist Antriebsmotor für eine Reihe neuer Entwicklungen und Anwendungsfelder, insbesondere im Bereich der Logistik, Geodatenerfassung, Robotik und für Low-Cost-Orientierungssysteme. Ein logischer Schritt ist daher die Weiterführung der Navigation in das Innere von Gebäuden und die Bereitstellung einer nahtlosen Out- und Indoor-Navigation.
Auch wenn sich mit dem Ausbau von GALILEO die Zahl der Satelliten und daher die Verfügbarkeit der GNSS-Position praktisch verdoppelt, so ist in aktuellen Navigationssystemen GNSS nur mehr eine von mehreren Hauptkomponenten. Aktuelle Entwicklungen münden in miniaturisierbare Multisensorplattformen, die aus einer Kombination z. B. eines GNSS-Receivers mit den dazu synergetischen, kostengünstigen Micro-Electro-Mechanical-Sensoren (MEMS) bestehen, deren physikalisch unterschiedliche Sensordaten auch Indoor verfügbar und modellierbar sind.
Die Fusion der Daten von MEMS (Gyroskopdrehraten, Magnetometermessungen, Beschleunigungs-, Neigungsmesser etc.) und GNSS erfordert zur Ermittlung der Navigationslösung mit den für Low-Cost-Sensorik typischen Quellen systematischer und grober Fehler neue mathematische Modelle und Ansätze im Design der Navigationsalgorithmen. Mit den geodätischen Kernkompetenzen Sensordatenmodellierung, Bezugssysteme, GNSS, Navigation sowie Geoinformatik kommt der Geomatik dabei eine führende Rolle bei der Entwicklung multisensorischer Plattformen zu. Stellvertretend sei hier auf das B.W. Verbundforschungsprojekt auf www.navka.de verwiesen, in dem Industrie und Hochschulen mit Geomatik in zentraler FuE-Position in Zusammenarbeit Multisensorsysteme einer neuen Generation entwickeln.
Die sensorisch wie algorithmisch flexibel designbaren Navigationsplattformen – darunter auch moderne Smartphones – stellen neben der Position auch die Orientierung bereit und sind nahtlos Out- und Indoor anwendbar. Dieses Gesamtspektrum impliziert nicht nur eine revolutionäre Produkt- und Anwendungsvielfalt sondern auch sehr hohe wirtschaftliche Potentiale bis hin zum Massenmarkt. Anwendungsfelder sind zum einen die Maschinen- und Fahrzeugnavigation, Datenerfassungssysteme zur direkten Objektgeoreferenzierung, Drohnen- und Robotiksysteme (Luft/Wasser/Land) sowie Systeme zum nahtlosen Einsatz außer- und innerhalb von Gebäuden.
Das Seminar stellt zunächst die Grundlagen der Sensoren und der algorithmischen Konzepte für Multisensorintegration von Systemen zur präzisen Navigation und Geodatenerfassung bereit. Drei repräsentative thematische Schwerpunkte mit kompetenten Referenten aus FuE und Praxis widmen sich danach den aktuellen Entwicklungen und Systemen sowie den weiteren Perspektiven und zu erwartenden Veränderungen durch neue Multisensorsysteme, die z.B. als Smartphone und Tablet-PC zur Verfügung stehen.
Das Fortbildungsseminar richtet sich an Vertreter aus Industrie, Behörden, Kommunen und Verbänden, welche die dahinter stehenden theoretischen Konzepte sowie aktuelle Systemrealisierungen und Zukunftsperspektiven aus Anwendersicht kennenlernen möchten. Angesprochen sind ferner auch Vertreter aus dem Bereich der aktiven Software- und Systementwicklung, von FuE-Einrichtungen, des Hochschulbereichs sowie industrielle Hersteller innovativer Multisensorplattformen.
Folgende Themen sind in Verbindung mit den Referenten aus dem Bereich Forschung und Entwicklung (FuE), Behörden und Industrie in Vorbereitung:
Sensoren und Sensorintegration
Profil, Stand und Trend der präzisen Navigation und mobilen Geodatenerfassung
MEMS Sensoren für Navigationsplattformen
Multisensorfusion in der autonomen Navigation und Objektgeoreferenzierung
Infrastruktursensor-basierte Navigation
Navigation und Geodatenerfassung bei Drohnen und Feldrobotik
Regelkreis Navigation und Steuerung bei Schiffs-Robotern
Bestandsdokumentation und Geodatenerfassung mit Flugdrohnen
Autonome Fahrzeugnavigation und Feldrobotiksysteme in Land- und Forstwirtschaft
Mobiles Mapping und Mobile Dienste
Stand und Entwicklungen bei Mobilen Mapping-Systemen
Stand und Entwicklungen in autonomer Fahrzeugführung
Mobile Dienste mit Smartphone-Technologien
App-Entwicklung
Indoornavigation
Komponenten, Geodateninfrastrukturen und Standards der Indoornavigation
LOD4 - Visualisierungstechnologien in der Indoornavigation
Autarke Indoornavigation und Objektreferenzierung im Industriebereich
Infrastruktursensorik-basierte Smartphone-Navigation auf Messen und Flughäfen
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Reiner Jäger
Veranstalter: Fakultät und Freundeskreis Geomatik
www.hs-karlsruhe.de/fakultaeten/geomatik.html
Neu in YouTube "GeomatikTV" veröffentlicht!
Die Fakultät betreibt einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem immer wieder Informationsmaterial und neue Arbeiten veröffentlicht werden.
Zuletzt hinzugefügter Film:
Neu in der Reihe: Mit Studierenden unterwegs...
KIBYRATIS - Interdisziplinäres archäologisches Forschungsprojekt (Türkei)
Kibyratis - ein archäologisches Projekt in der Türkei. Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftlern und Studierenden - darunter auch Teilnehmer aus unserer Fakultät - ist im Sommer mehrere Wochen auf der Suche nach Resten eines antiken Städtebundes unterwegs. Wir schauen Ihnen über die Schultern und erfahren ein wenig über den Forschungsalltag.
Erneut viele Erstsemester im internationalen Masterstudiengang Geomatics
Bereits während der Bewerbungsphase zeigte sich ein gestiegenes Interesse am unseren Masterstudiengang Geomatics. Die Bewerberzahlen lagen rund 50% über den Durchschnittswerten der letzten drei Jahre. Anfang Oktober konnten wir 19 neue Studierende begrüßen. Auffällig ist die globale Verteilung der Erstsemester. Die aus 17 Ländern stammenden Studierenden kommen aus Afrika, Amerika, Asien und Europa (s. Grafik). Erstmalig haben wir darunter Studierende aus den Ländern Griechenland, Taiwan, USA und Venezuela.
Im konsekutiven Masterstudiengang Geomatik können wir zudem fünf neue Studierende willkommen heißen. Werden die drei Beginner dieses Studiengangs im Sommersemester noch hinzu gezählt, sind mit 27 Erstsemestern die beiden Studiengänge Geomatics und Geomatik mehr aus ausgelastet, da diese gemeinsam 15 Anfängerplätze besitzen.
Da die Anfänger im Studiengang Geomatik erst ab dem zweiten Semester gemeinsame Vorlesungen mit den Studierenden des Studiengangs Geomatik haben, kommt es noch nicht zu überfüllten Laboren.
Wir wünschen den Studierenden einen erfolgreichen Start.
Junge Geomatik-Ingenieure braucht das Land
Der Hörsaal hatte keine Kapazitäten mehr, als am 16. Juni Besuch vom Landkreistag Baden Württemberg in der Fakultät war. "Einstellungschancen und Laufbahnmöglichkeiten" war das Thema der semesterübegreifenden Mittwochs-Veranstaltung. "Uns fehlt der Nachwuchs" ist die zentrale Aussage, die der Vorsitzende des Arbeitskreises Ausbildung Bernhard Bauer aus Waldshut in den Raum stellte. In seinem plastisch dargestellten Vortrag gab er erst einen Überblick über die Strukturen in der Vermessungs- und Flurneuordnungsverwaltung in Ba.-Wü. Es folgten die Beschäftigungsmöglichkeiten und vielfältigen Aufgaben bei den Landratsämtern, den Städten und bei den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI).
3000 Beschäftigte im Geomatik-Bereich hat derzeit das Land, davon werden in den nächsten zehn Jahren insgesamt ca. 1400 Beschäftigte (hauptsächlich Techniker und Ingenieure) ausscheiden. Von den derzeit 3000 Beschäftigten haben 950 einen FH/Bachelor- und 300 den Uni/Master-Abschluss. Anteilig ist also der Bedarf an Bachelor- und Masterabsolventen in den nächsten Jahren zu erwarten, weil mehr als 50% ausscheiden. Ähnlich sieht es bei den ÖbV aus, die altersbedingt rund 110 Ingenieure in den nächsten 10 Jahren verlieren werden.
Realistisch betrachtet werden die Stellen nicht 1:1 ersetzt, Umstrukturierungen, Verlagerungen von Aufgaben an private Büros und Einsparungen werden zu einem etwas geringeren Bedarf führen, dennoch geht man davon aus, dass die Aufgaben in unserem Bereich nicht weniger werden. Wichtige Aussage war auch: "Wenn das Land Stellen reduziert und die Aufgaben extern vergibt, dann werden die entsprechenden Fachkräfte dort gebraucht". Die Aussichten sind also sehr gut, neue "Ingenieure" braucht das Land.
In der anschließenden regen Fragerunde gaben Bernhard Bauer und Alfred Blümle vom Referat Ausbildung beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) aus Stuttgart Auskunft zu den vielen noch offenen
Exkursionsbericht - Drei Tage Kartographie im Norden
Am 11. Mai pünktlich um 7:30 Uhr war es soweit: Studierende der Kartographie und Geomatik, des internationalen Geomatics-Master und des Geoinformationsmanagements begannen eine 3-tägige Exkursion zu hauptsächlich kartographischen Zielen in Niedersachsen. Zunächst stand die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen auf dem Programm, die eine der größten, auch über Fernleihe nutzbaren Kartensammlungen Deutschlands - mit Sondersammelgebiet thematische Karten - aufweist. Am zweiten Tag konnten wir das Geozentrum Hannover besuchen. Hier ist u.a. die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) angesiedelt, die seit kurzem auch als Deutsche Rohstoff Agentur (DERA) fungiert und weltweit für ihre technische Entwicklungszusammenarbeit bekannt ist. Das in demselben Gebäudekomplex untergebrachte Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) stellt mit dem NIBIS Kartenserver kostenfrei vielfältige raumbezogene Informationen zur Verfügung und ist seit der Umstrukturierung auch für alle Bergbaugenehmigungen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zuständig. Abends gab es zur Abwechslung eine geographische Stadtführung durch die Innenstadt Hannovers. Am letzten Tag bot uns das Bildungshaus Schulbuchverlage (am Standort von ehemals Westermann) die Möglichkeit, die gesamte Fertigungsstraße der Druckerei von der Druckvorstufe, über Rollen- und Bogenoffset, bis zum fertig gebundenen Endprodukt kennenzulernen. Und in der Kartographieabteilung rund um die Diercke-Atlanten durften wir die Mitarbeiter mit Fragen von Ihrer Arbeit abhalten.
Zurückgekehrt mit vielen Infos und Eindrücken blieb für die Studierenden die Erkenntnis, dass es im weiten Berufsfeld der Kartographie und Geomatik viele verschiedene Arbeitsbereiche und -möglichkeiten nach dem Studium an unserer Fakultät gibt. Von daher nach Göttingen, Hannover und Braunschweig ein herzliches Dankeschön!
Ulrike Werner & Gertrud Schaab
Aufnahme von Bruchstücken der Inschrift in Oinoanda mittels 3D-Laserscanner
„Nix wie weg!" Studierende im Ausland
Auch dieses Jahr gingen wieder etliche Studierende im Sommer zu Projekten ins Ausland. Sie nutzen die Möglichkeit, an einem meist international besetzten archäologischen Forschungsprojekt mitzuarbeiten und dort ihre Fähigkeiten einzusetzen. Zum Teil wurden sie von Professoren oder Mitarbeitern der Fakultät anfangs begleitet, um anschließend selbständig die Arbeiten durchzuführen. Meist unter erschwerten Bedingungen werden die fachliche Kompetenzen trainiert und die sozialen Kompetenzen beim Arbeiten und Leben im Team mit anderen Disziplinen gestärkt. „Für mich war das bisher die schönste Erfahrung in meinem Leben“ sagte ein Student nach Rückkehr aus dem Ausland, „ich würde sofort wieder mitmachen“. Größten Schwerpunkt bildete dieses Jahr wieder die Türkei mit den Orten Pergamon, Atarneus, Göbekli Tepe und Oinoanda. Im arabischen Raum sind wir dieses Jahr in Jordanien vertreten.
siehe z.B. Oinoanda-Projekt unter: www.dainst.de/index_76085265bb1f14a136940017f0000011_de.html
BIOTA East Africa Atlas in Kenia übergeben
Der Minister für Forestry and Wildlife, Hon. Dr. Noah Wekesa hat am 24. August 2010 von Frau Prof. Dr. Gertrud Schaab aus der Fakultät für Geomatik ein Exemplar des neuen Atlas "BIOTA East Africa" erhalten. Damit wurde jetzt ein Ergebnis des BIOTA-Projektes präsentiert. Mit diesem Projekt waren Frau Prof. Schaab und ihr Mitarbeiterstab einige Jahre beschäftigt, ihr Part ist Teil eines großen Projektes zwischen den Regierungen von Uganda und Kenia mit Unterstützung der deutschen Forschung (BMBF).
Bild: Kenya Wildlife Service
Nähere Angaben zur Übergabe finden Sie in der Presseveröffentlichung des Kenya Wildlife Service: www.kws.go.ke/info/news/2010/25augstbiota2010.html und zum Projekt selbst auf der BIOTA-Webseite: www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1035007/index.html
Und wieder wurde eine Dissertation erfolgreich verteidigt!
Am 26. Januar 2011 war es soweit, Nick Mitchells großer Tag – die Verteidigung seiner Doktorarbeit. Der Engländer war für das Forschungsprojekt BIOTA-Ostafrika von Papua-Neuguinea nach Deutschland gekommen, um zu drei Regenwaldgebieten in Kenia und Uganda wissenschaftlich zu arbeiten. Mit einem Bachelor in Geschichte, einem Master in Archäologie sowie Berufserfahrungen und Spezialisierung auf Wälder und Waldmanagement steuerte er im interdisziplinär angelegten Projekt zur Biodiversitätsforschung einen zusätzlichen Aspekt bei: die intensive Beschäftigung mit der Waldnutzungsgeschichte. Während für ihn das Arbeiten mit Geodaten in der digitalen Arbeitsumgebung neu zu erlernen war, hat das Projekt von seinen „detektivischen“ Recherchen alter Karten und Aufzeichnungen vor allem in Archiven und Institutionen Ostafrikas und Englands sehr profitiert. Letztendlich konnte er auf rund 300 georeferenzierte Datensätze zugreifen und sie mittels GIS auswerten. Zeitreihen aus Satelliten- und Luftbildern, alte Karten und Archivdokumente, Aufzeichnungen der Forstbehörden, Interviews mit der alten, ansässigen Bevölkerung, Ortsnamen und ihre Bedeutung sowie Pollenanalysen aus Bohrkernen führten zu a) zwölf Fallstudien der Waldveränderungen über die letzten mehr als 100 Jahre und ihren Ursachen, b) sogenannten „Historical Narratives“ als komplexe, alle Aspekte aufzeigende Diagramme pro Waldgebiet und c) räumlich-expliziten Modellierungen zur Waldstörung, die entweder durch die um den Wald lebende Bevölkerung oder durch kommerzielle Nutzung verursacht wurden. Welcher dieser beiden Einflüsse die größeren Auswirkungen auf den heutigen Zustand der Wälder hat und ob diese aus Fernerkundungsdaten abzulesen sind, wurde anhand eines weiteren Index nachgegangen. Damit ist es Nick Mitchell gelungen, die Relevanz seiner Arbeit sowohl für die ökologische Forschung als auch für das Management und den Schutz von Wäldern aufzuzeigen. Die Arbeit verdeutlicht dabei insbesondere zwei Dinge: dass für Wälder Ostafrikas kaum allgemeingültige Aussagen getroffen werden können und welch Schatz in analogen Datenquellen für die raumbezogene Global-Change-Forschung schlummert.
Nick Mitchell hat seine Dissertation mit dem Titel „Rainforest change analysis in Eastern Africa: A new multi-sourced, semi-quantitative approach to investigating more than 100 years of forest cover disturbance” an der Universität Bonn im Fach Geographie eingereicht. Zum „sehr gut” gratulieren wir ganz herzlich! Erst- und Zweitgutachter der Arbeit waren Prof. Dr. Gunter Menz und Prof. Dr. Winfried Schenk. Die Betreuerin innerhalb des BIOTA-Projekts, Frau Prof. Dr. Gertrud Schaab, war als fachangrenzendes Mitglied in der Promotionskommission vertreten. Da der krönende Abschluss in Bonn stattfand, die BIOTA-E02-Arbeitsgruppe sich mit Ende der Förderung weitgehend aufgelöst hat und Nick Mitchell auch schon nicht mehr in Karlsruhe lebt, ließen die Karlsruher BIOTAs dem Promovend einen „maßgeschneiderten“ Doktorhut überreichen: aus „Mr. BIOTA“ wurde „Doktor of Disturbance“ (siehe Foto). Nick, congratulations and all the best for the future!
Dissertation erfolgreich verteidigt!
Das BIOTA-Ostafrika-Projekt (www.biota-africa.de) geht dem Ende zu. Kurz vor Schluss konnte Herr Dipl.-Ing. (FH) Tobias Lung sein Promotionsvorhaben noch mit einem „magna cum laude“ krönen. Am 14. Juli fand das Rigorosum an der TU Dresden statt, am 15. Juli dann die Kür mit Vortrag und Disputation. In einem kooperativen Promotionsvorhaben mit Erstbetreuung durch Herrn Prof. Dr. Manfred Buchroithner (Institut für Kartographie, TU Dresden) und Zweitgutachterin Prof. Dr. Gertrud Schaab (Fakultät für Geomatik, Hs Karlsruhe) legte Herr Lung eine Arbeit mit dem Titel „Assessing processes of long-term land cover change and modelling their effects on tropical forest biodiversity patterns – a remote sensing and GIS-based approach for three landscapes in East Africa“ vor. Die Arbeit spannt einen weiten Bogen von der vergleichbaren Auswertung von Landsat-Satellitenbildzeitserien für drei Waldgebiete in Ostafrika über die beispielhafte raum-zeitlich explizite Modellierung von Biodiversitätsdaten (Ameisen- und Vogelabundanzen) hin zur statischen und dynamischen Visualisierung der Ergebnisse. Sogar auf die Bedeutung der Ergebnisse für die Naturschutz- bzw. Waldmanagement-planung wird eingegangen sowie im Ausblick Wege aufgezeigt zu einem auch vor Ort einsetzbaren Spatial
Support System. Die Arbeit vereint Daten und Methoden unterschiedlicher Fachdisziplinen und diskutiert die Methoden und Ergebnisse über Fachgrenzen hinweg. Zu nennen sind hier die Geomatik, d.h. die Geodatenprozessierung mittels Fernerkundung und GIS, die Biodiversitätsforschung/Ökologie bzw. Geographie aufgrund der eigentlichen Anwendung sowie die Kartographie, welche in den Visualisierungen augenfällig ist. Insgesamt ordnet Herr Lung seine Arbeit der „neuen“ Land Change Science zu.
Dass die Dissertation von Herrn Lung länger als die üblichen ca. drei Jahre gebraucht hat, lag an den folgenden Punkten: Tobias Lung hatte als FH-Absolvent die Auflage bekommen, 3 Fachprüfungen an der TU Dresden (mit mindestens der Durchschnittsnote „gut“) abzulegen; zudem hat er kumulativ promoviert, wobei die drei als Erstautor bei ISI-Zeitschriften eingereichten Artikel bereits angenommen sein mussten. Herr Lung war mit seinen Arbeiten in die Arbeitsgruppe um BIOTA bei Frau Schaab am IAF (s. www.iaf.hs-karlsruhe.de/gvisr/) integriert und damit auch in Projektaufgaben eingebunden, die nicht unmittelbar in Bezug zu seiner Dissertation standen. Maßgeblich hat er auch zum BIOTA East Africa Atlas beigetragen, der im August erscheinen wird.
Wir gratulieren ganz herzlich – auch gleich zum nahtlosen Übergang ans Joint Research Centre. Am Lago Maggiore lässt sich nicht nur die Kariere vorantreiben, sondern sich sicherlich auch von den Promotionsstrapazen erholen. Wobei wir ihn hier vermissen werden.
Alle Studiengänge der Fakultät Geomatik akkreditiert
Seit Juni 2009 sind alle Studiengänge der Fakultät für Geomatik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft durch die ASIIN (Fachakkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik e.V.) akkreditiert. Das von der ASIIN bestellte Auditteam hatte im Rahmen des Vororttermins im Frühjahr 2008 die beiden Bachelorstudiengänge Kartographie und Geomatik sowie Vermessung und Geomatik und die beiden Masterstudiengänge Geomatics und Geomatik auf Basis des von der Fakultät vorgelegten Selbstberichts geprüft. Nach Erfüllung der mit der Akkreditierung ausgesprochenen Auflagen sind die beiden Bachelorstudiengänge und der Masterstudiengang Geomatik bis 2013 akkreditiert. Der Int. Masterstudiengang Geomatics wurde im Rahmen dieses Verfahrens bereits zum zweiten Mal akkreditiert und darf das Siegel der ASIIN sogar bis 2015 tragen. Für den im kommenden Wintersemester startenden neuen Bachelorstudiengang Geoinformationsmanagement wurde das Akkreditierungsverfahren dank der Unterstützung der ASIIN in kürzester Zeit durchgeführt, so dass dieser Studiengang ebenfalls Ende Juni akkreditiert werden konnte und zum Wintersemester 2009/2010 mit dem Qualitätssiegel der ASIIN beginnen kann. Nach Erfüllung einiger weniger Auflagen verlängert sich die Gültigkeit der Akkreditierung bis zum Jahr 2014.
Die Akkreditierungsagentur ASIIN legt Verfahren und Kriterien für die Bewertung von Studiengängen der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik nach den Vorgaben des deutschen Akkreditierungsrates mit dem Ziel fest, die Qualität der Hochschulausbildung in Deutschland zu verbessern sowie die fächerübergreifenden und fachspezifischen Qualitätsstandards bei der Umsetzung neuer Studiengänge zu sichern.
Was macht die ASIIN (www.asiin.de)?
Zulassung zum gehobenen und höheren Vermessungstechnischen Verwaltungsdienst
Ab sofort werden Absolventen des Masterstudiengangs Geomatics und des Bachelorstudiengangs Vermessung und Geomatik zum Vorbereitungsdienst für den höheren bzw. gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst zugelassen:
Der erfolgreich abgeschlossene Masterstudiengang „Geomatics“ an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft entspricht als weiterer berufsqualifizierender Abschluss den Einstellungsvoraussetzungen für den Vorbereitungsdienst des höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienstes nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst, wenn als erster berufsqualifizierender Abschluss der Diplom- oder Bachelorstudiengang „Vermessung und Geomatik“ erfolgreich abgeschlossen worden ist.
Des Weiteren entspricht der erfolgreiche Abschluss des Bachelorstudienganges „Vermessung und Geomatik“ als erster berufsqualifizierender Abschluss den Einstellungsvoraussetzungen für den Vorbereitungsdienst des gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienstes nach § 5 Nr. 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst.
KARLSRUHER GEOWISSENSCHAFTLICHE SCHRIFTEN
Reihe A Kartographie und Geographie
Band 1 Beiträge zur Kartographie. Von Eduard Imhof, Heinz Bosse, Werner Böser, Dietrich O. Müller, Heinz Musall.
86 S., 14 Abb., 2 Beilagen. Karlsruhe 1983. ISBN 3-89063-000-6. Euro 12.-
Band 2 Festschrift zum 60. Geburtstag von Werner Böser. Mit 52 Beiträgen. Textband und Beilagenband.
670 S., 252 Abb., 27 Tab. Karlsruhe 1986. ISBN 3-89063-001-4. Euro 49.-
Band 3 Landkarten aus vier Jahrhunderten. Katalog zur Ausstellung des Generallandesarchivs Karlsruhe
im Mai 1986. 264 S., 152 Abb. 1. Aufl. vergr., 2., unveränd. Auflage. Karlsruhe 1986.
ISBN 3-89063-006-5. Euro 19.-
Band 4 Kartenverwandte Darstellungen - Werkstattberichte. Mit 18 Beiträgen. 206 S., 103 Abbildungen,
Karlsruhe 1986. ISBN 3-89063-003-0. Euro 24.-
Band 6 Krüger, Joachim: Perspektivische Darstellungen von Erdoberflächenformen. Gezeigt am
Wutach-Überlauf im Südlichen Schwarzwald. 61 S., 37 meist farbige Abb. Karlsruhe 1994.
ISBN 3-89063-007-3. Euro 14.-
Band 7 Enderle, Christiane: Europa 1937-1989. Die territorialen Besitzveränderungen infolge des
Zweiten Weltkrieges. 1 farbige Kartenbeilage. Karlsruhe. ISBN 978-3-89063-012-0. Euro 14.-
Band 8 Wolf, Armin: Hatte Homer eine Karte ? Beobachtungen über die Anfänge der europäischen Kartographie.
Mit einem Exkurs: Gab es beim Landweg des Odysseus im Phaiakenland eine Schleppstrecke?
Gerd Schefcik: Homers Lokalisation der Fahrten des Odysseus nach Armin und Hans-Helmut Wolf
(1968 und 1983/90). 722 S., 30 Abb., 1 farbige Beilage. Karlsruhe 1997. ISBN 3-89063-009-X. Euro 14.-
Band 9 Aus Kartographie und Geographie. Festschrift für Emil Meynen. 175 S., 37 Abb. Karlsruhe 1992.
ISBN 3-89063-010-3. Euro 14.-
Band 12 Rhenus Superior et Germania. Die Oberrheinlande in bedeutenden Deutschland- und Regional-
karten aus der Collection Niewodniczanski. Katalog zur Ausstellung in der Bad. Beamtenbank
Karlsruhe am 4.11. bis 3.12.1999, 96 S. Karlsruhe 2000. ISBN 3-89063-014-6. Euro 10.-
Band 13 Mundle, Heiko: Kartographische Online-3D-Plattformen. Methana 3D: eine kartographische
Online-3D-Plattform mit Datenbankanbindung der Halbinsel Methana (Griechenland). 75 S.
und 124 S. Anhang. Karlsruhe 2000. ISBN 3-89063-015-4. Euro 10.-
Band 15 Lung, Tobias: Landbedeckungsänderungen im Gebiet „Kakamega Forest und assoziierte Wald-
gebiete“ (Westkenia). Multispektrale Klassifikation von Landsat-Satellitenbilddaten und Auswertung
mittels Methoden im Raster-GIS [ = BIOTA-Eastafrica Report No. 3 ]. 114 S. u. 27 S. Anhang.
Karlsruhe 2004. ISBN 3-89063-017-0. Euro 18.50
Band 16 Festschrift 50 Jahre Sektion Karlsruhe der Deutschen Gesellschaft für Kartographie e.V.
Mit 29 Beiträgen. 280 S. Karlsruhe 2004. ISBN 3-89063-018-9. Euro 15.-
Band 17 Mitchell, Nick, Schaab, Gertrud & Wägele, J. Wolfgang (Eds.): Kakamega Forest ecosystem:
An Introduction to the natural history and the human context. [ = BIOTA-Eastafrica Report No. 5 ].
56 S. Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-019-9.
Reihe B
Vermessung und Photogrammetrie
Band 1 Geodätische, Photogrammetrische und Kartographische Berichte I. 155 Seiten, 67 Abbildungen,
6 Tabellen. Karlsruhe 1985. ISBN 3-89063-101-0. Euro 14.-
Band 2 Festschrift zum 60 Geburtstag von Werner Böser. Text- und Beilagenband. Insgesamt 630 Seiten,
252 Abbildungen (davon 40 mehrfarbig), 27 Tabellen. Karlsruhe 1986. ISBN 3-89063-001-4. Euro 49.-
Band 3 Geodätische, Photogrammetrische und Kartographische Berichte II. 212 Seiten, 71 Abbildungen,
9 Tabellen. Karlsruhe 1997. ISBN 3-89063-102-9. Euro 14.-
Band 4 Vermessung und Geomatik aktuell. Hrsg. von Werner Böser und Rainer Schwäble.133 Seiten.
Karlsruhe 2003. ISBN 3-89063-103-7. Euro 14.-
Band 5 Geomatik aktuell »Geoinformationsmanagement«. 65 Seiten, 45 Abbildungen. Karlsruhe 2010.
ISBN 978-3-89063-104-2.
Reihe C Alte Karten
Band 1 Mesenburg, Peter: Kartographie im Mittelalter - eine analytische Betrachtung zum Informationgehalt
der Portulankarte des Petrus Roselli aus dem Jahre 1449. 16 S., 3 Abb. und 1 farbige Kartenbeilage
64 cm x 100 cm. Karlsruhe 1989. ISBN 3-89063-600-4. Euro 7.-
Band 2 Dörflinger, Johannes: Die Landesaufnahme des österreichischen Generalquartiermeister-
stabes 1749-1854. 14 S., 1 farbige Kartenbeilage 60 cm x 49,5 cm. Karlsruhe 1989.
ISBN 3-89063-601-2. Euro 7.-
Band 3 Oehme, Ruthard (†): Bernhard Cantzler und seine Karte der Grafschaft Erbach von 1628. 26 S.,
2 Abb. u 1 farbige Kartenbeilage 36,5 cm x 45 cm. Karlsruhe 1991. ISBN 3-89063-602-0. Euro 7.-
Band 4 Sperling, Walter: Comenius‘ Karte von Mähren 1627. 48 S., 12 Abb. und 1 farbige Kartenbeilage
46,5 cm x 57 cm. Karlsruhe 1994. ISBN 3-89063-603-9. Euro 8.-
Band 5 Neumann, Joachim: Johann Morells Karte von Baden 1670. 16 S., 1 Abb. und eine Karten-
beilage 38 cm x 68 cm. Karlsruhe 1997. ISBN 3-89063-604-7. Euro 6.-
Band 6 Musall, Heinz: Französische Karte der Rheinlande im Maßstab 1 : 100 000. Blatt Karlsruhe-
Landau 1819 und 1848. Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-605-4.
Band 7 Musall, Heinz: Französische Karte der Rheinlande im Maßstab 1 : 100 000. Blatt Rastatt 1818.
Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-606-1.
Band 8 Musall, Heinz: Weltkarte von Nicolas de Fer 1694. Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-607-8.
Band 9 Martin Helwigs Karte von Schlesien aus dem Jahre 1561. Herausgegeben von Kurt Brunner und
Heinz Musall. Mit den Beiträgen: Manfred Spata: Die Schlesienkarte von Martin Helwig aus dem
Jahre 1561 und Dieter Beineke & Kurt Brunner: Genauigkeitsuntersuchung zur Schlesienkarte
von Martin Helwig aus dem Jahre 1561. 24 S., 4 Abb. und 1 farbige Kartenbeilage 41 cm x 50 cm.
Karlsruhe 1996. ISBN 3-89063-608-X. Euro 9.-
Band 11 Musall, Heinz: Französische Karte der Rheinlande im Maßstab 1 : 100 000. Blatt Worms-Mann-
heim 1848. Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-610-8.
Band 12 Musall, Heinz: Französische Karte der Rheinlande im Maßstab 1 : 100 000. Blatt Mainz 1848.
Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-611-5.
Band 13 Salaba, Marie: Peter Dewarat und die Kurpfälzische Landesaufnahme der zweiten Hälfte des
18. Jahrhunderts. 51 S., 11 Abb. u. 1 Kartenbeilage. Karlsruhe 2001. ISBN 3-89063-612-8. Euro 8.-
Band 14 Reich, Ulrich: Johann Scheubel und die älteste Landkarte von Württemberg 1559. 60 S.,
19 Abb. und 1 Kartenbeilage 48 cm x 35 cm. Karlsruhe 2001. ISBN 3-89063-613-6. Euro 8.-
Band 15 Neumann, Joachim: Die deutsch-französischen Beziehungen im Spiegel deutscher Schulatlanten.
Katalog zur Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart vom 6. Oktober bis 17. Dezember 2004.
48 S., 8 farbige Abb. Karlsruhe 2004. ISBN 3-89063-614-4.
Band 16 Musall, Heinz & Sperling, Walter: Cyriak Blödners „Theatrum Belli Rhenani“ vom Anfang des
18. Jahrhunderts. 78 S., 20 Abb. und 3 Kartenbeilagen. Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-615-3
Band 17 Neumann, Joachim: Germaniae Parerga. Alte Deutschlandkarten mit prächtigem Randschmuck
aus der Sammlung Niewodniczanski. 50 S. Karlsruhe 2009. ISBN 978-3-89063-616-0
Sonderveröffentlichung:
Eberhard David Hauber: Versuch einer umständlichen Historie der Landkarten. Reprint der Originalausgabe von 1724. 460 S. Karlsruhe 1988. ISBN 3-89063-404-4. Euro 24.-
Reihe D Topographische und thematische Einzelkarten
Band 2 Nill, Monika: Karte der Vegetation und geschützter Tierarten des North Cascades National Park
Service. Complex im Bundesstaat Washington, U.S.A., im Maßstab 1 : 175 000. Mit farbiger
Kartenbeilage 46,5 cm x 48 cm. Karlsruhe 2006. ISBN 978-3-89063-710-8. Euro 7.-
Band 5 Pflug, Michael: Touristische Straßenkarte des Alaska Highway im Maßstab 1 : 2 000 000. Mit
farbiger Kartenbeilage 25 cm x 65 cm. Karlsruhe 1996. ISBN 3-89063-704-3. Euro 7.-
Band 8 Mustererkennung in der Kartographie. Mit den Beiträgen: Bettina Kreutzmann: Herstellung von
Forstkarten. Luftbildinterpretation und GIS-Erfassung. - György Hudra: Interpretation of Hungarian
Cadastral Maps. 57 Seiten, 48 Abbildungen und 1 farbige Kartenbeilage. Karlsruhe 2001.
ISBN 3-89063-707-8. Euro 7.-
Band 9 Lung, Tobias & Schaab, Gertrud: Land cover change for Mabira Forest and Budongo Forest
in Uganda. Results of processing Landsat satellite imagery time series, 1972 to 2003.
[ = BIOTA East Africa Report No. 4] Mit zwei farbigen Kartenbeilagen. Karlsruhe 2008.
ISBN 978-3-89063-706-8. Euro 12.-
Alle Veröffentlichungen sind zu beziehen durch die
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft,
Fakultät für Geomatik, Studiengang Kartographie und Geomatik
Moltkestraße 30, D-76133 Karlsruhe, Tel. 0721/925-2911, -2590 und -2595
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