Über uns

Wissenswertes

  • Nach dem erfolgreichen Start des Studiengangs zum WS 2009/10 werden die Studienanfängerplätze ab WS 2012/13 von 30 auf 60 erhöht
  • Drei attraktive Vertiefungsrichtungen: Geomarketing - Kartographie und Geomedien - Umwelt
  • Kein Vorpraktikum
  • Studienbegleitende Praktika in kleinen Gruppen
  • Aktuelle IT-Ausrüstung (PC und Mac):
    • Medienlabor mit professioneller Vorstufe und Druck
    • GIS (Geoinformationssysteme) und Fernerkundung
    • aktuelle Geomarketingsoftware
    • Eigenentwicklung von Umweltmonitoringsystemen

"Geomatik zum Ausprobieren" für Lehrer und Schüler
Interessante Ergebnisse von Projekten auf GeomatikTV

Bewerberprofil

Bewerber sollten sich für folgende Themenbereiche interessieren:

1. Geographische Sachverhalte
2. Informationstechnologien
3. Je nach Vertiefungsrichtung:

a) Geomarketing: BWL/Marketing, Kommunikation
b) Kartographie und Geomedien: Gestaltung und Visualisierung
c) Umwelt: Umwelttechnik

1.: Fast alle Themengebiete im Geoinformationsmanagement besitzen einen geographischen Bezug. Aus diesem Grund sollten die Bewerber Interesse an den vielfältigen Themen der Geographie und den Geowissenschaften haben.

2.: Ohne den Computer mit den aktuellen Kommunikations- und Informationstechnologien geht auch im Studium des Geoinformationsmanangements nichts mehr. Hier sollten keine Berührungsängste vorliegen. Programmierkenntnisse sind zum Beginn des Studiums nicht erforderlich.

 

 


3a.: Geomarketing - Interesse an betriebswirtschaftlichen Informationen von Firmen und Produkten, Freude an Kommunikation und Vertrieb.

 

 


3b.: Kartographie und Geomedien - Interesse und Freude am Design und der Gestaltung von Print- und Onlinemedien.

 


3c.: Interesse an umweltrelevanten Fragestellungen, die mit Hilfe der Geoinformationstechnologie bearbeitet werden, wie Umweltmonitoring, Satellitenbildauswertungen, Modellierung von Umweltdaten.

Studieninhalte

Das Studium beginnt im 1. Semester mit fachbezogenen Grundlagenfächern wie Geographie, Kartographie und Geodatenerfassung. Ebenso werden in der Mathematik und Informatik benötigte Grundlagen vermittelt.

Im 2. Semester starten die technischen Fächer der graphischen Datenverarbeitung, satellitengestützte Geodatenerfassung sowie Karten- und Mediengestaltung. Die Mathematik und Informatik wird weitergeführt. Während des 2. Semesters findet die Auswahl einer Vertiefungsrichtung - Geomarketing, Kartographie und Geomedien sowie Umwelt - statt. 

Mit dem 3. Semester startet das Hauptstudium. Hier wird die Geodatenerfassung mit der Fernerkundung und Photogrammetrie abgeschlossen. Zur Weiterverarbeitung der Geodaten werden die Module Statistik und Parameterschätzung, Informatik 3 und Einführung in die Geoinformationssysteme (GIS) gelesen. In den Vertiefungsrichtungen werden die Grundlagen zu den entsprechenden Themen vermittelt wie z.B. Betriebswirtschaft und Marketing, Karten und Mediendesign oder Umweltmonitoring.

Im 4. Semester nimmt die Komplexität der Anwendungen im GIS-Bereich zu. In den Vertiefungen beginnt z.B. das erste Geomarketing-Modul, Thematische Kartographie sowie Satellitenbildanwendungen.

Mit dem Wissen der ersten beiden Studienjahre steht das Praxissemester an, welches die Studierenden an unterschiedlichen Institutionen durchführen. 

Beispiele aus aller Welt auf YouTube

Im 6. Semester werden technisch anspruchsvolle Themen wie Geodatenmanagement, GIS-Programmierung und 3D-Visualisierung gelesen. Im Geomarketing werden komplexe Projekte und Datenschutzfragen behandelt. Atlas- und interaktive Kartographie stehen bei Kartographie und Geomedien im Vordergrund. Im Umweltbereich werden GIS-gestützte Umweltanwendungen und Bildanalysen durchgeführt.

Im 7. Semester werden Projektarbeiten veranstaltet, die auf die abschließende Bachelor-Thesis vorbereiten. Beispiele von Abschlussarbeiten finden sich hier:
Vermessung und Geomatik
Kartographie und Geomatik

Detaillierte Informationen zum Studienplan

 

Praxissemester

Zum WS 2011/12 gehen die ersten Studierenden des neuen Studiengangs in ihr Praxissemester. Sie arbeiten 5 Monate in einer Fachinstitution und können das bisher gewonnene Wissen anwenden und vertiefen.

Stellen fürs Praxissemester gibt es in Karlsruhe und Umgebung, aber auch in ganz Deutschland oder bei internationalen Institutionen sind Möglichkeiten für unsere qualifizierten Studierenden gegeben.

Beispiele aus aller Welt aus den parallelen Studiengängen finden sich auf YouTube

Berufsbild

Nach dem berufsqualifizierenden Abschluss des Bachelor of Science (B.Sc.) stehen einem Absolventen des Studiengangs Geoinformationsmanagement aufgrund der weit gefächerten Studieninhalte vielfältige Arbeitsmöglichkeiten offen:

Geomarketing
Ein typisches Einsatzfeld sind Geomarketing-Agenturen wie z. B. INFAS Geodaten, GfK Geomarketing, Axiom oder Microm, die für Kunden aus allen Wirtschaftsbereichen Dienstleistungen im Geomarketing erbringen. Darüber hinaus haben größere Unternehmen eigene Abteilungen, die firmenintern raumbezogene Fragestellungen bearbeiten – z. B. SAP, Rewe, PTV, dm-drogeriemarkt, Daimler, DHL, Esso etc.

Kartographie und Geomedien
Einsatzfelder liegen überall dort, wo es um die Aufbereitung und ansprechende Visualisierung von Geodaten geht wie in Ingenieurbüros, bei Softwareherstellern und kartographischen Verlagen, Navigationssystementwicklern und Mobilfunkbetreibern, Kommunen und Energieversorgern, in der Landesvermessung und an Universitäten bzw. Forschungsinstitutionen.

Umwelt
Absolventen dieser Fachrichtung werden für das Handling und die Analyse von Umweltdaten bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden benötigt. Auch Planungs- und Ingenieurbüros wie auch Forschungseinrichtungen, die sich mit unserer komplexen Umwelt und ihrem Schutz beschäftigen, kommen als Arbeitgeber in Frage.

Für erfolgreich abgeschlossene Bachelor-Absolventen besteht auch die Möglichkeit eines weiterführenden Master-Studiums. An der Hochschule Karlsruhe wird der 3-semestrige Geomatik-Master und der 4-semestrige internationale Geomatics-Studiengang angeboten. Darüberhinaus gibt es auch an anderen Standorten interessante aufbauende Master-Studiengänge.