Institute of Materials and Processes (IMP)

Willkommen am Institute of Materials and Processes (IMP)

Das IMP (Institute of Materials and Processes) wurde im Jahr 2009 durch den Zusammenschluss mehrerer Institute und Forschungseinrichtungen gegründet. Es ist ein zentral unter der Hochschulleitung positioniertes fakultätsübergreifendes Forschungsinstitut mit inhaltlicher Ausrichtung auf numerische Werkstoffsimulation, Fertigungstechnik, Produktion, Robotik, Strömungsmechanik, Bionik und verwandte Themen.

Die Finanzierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt überwiegend durch Drittmittel von öffentlichen Fördereinrichtungen und industriellen sowie gewerblichen Partnerunternehmen. In engem Verbund von Forschung und Lehre erleben Mitarbeiter hautnah die faszinierende Verzahnung von Grundlagen und Praxis. Studierenden bietet sich ein breitgefächertes Angebot zur Mitarbeit vom Bachelor- über das Masterstudium bis hin zur kooperativen Promotion.

Das IMP hat eine zentrale Verwaltung mit Sekretariat. Die drei Abteilungen CMSE, IFP und FD sind in einer Matrixform organisiert. Die Querschnittsabteilungen AMR und Bionik ergänzen die drei erstgenannten Abteilungen übergreifend.

Innerhalb der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten besteht ein intensives Netzwerk mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie und Forschung. In verschiedenen bilateralen Forschungsprojekten werden aktuelle Themen aus dem Bereich der Materialforschung und Werkstoffentwicklung bearbeitet. Hierbei werden Methoden der Computersimulation mit experimenteller Werkstoffcharakterisierung und Werkstoffprüfung verbunden. Seit vielen Jahren wird eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsinstituten der Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gepflegt. Neben anderen gemeinsamen Forschungsprojekten wird im Rahmen des Graduiertenkollegs 1483 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein gemeinsames Studien- und Forschungsprogramm veranstaltet. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem KIT im Graduiertenkolleg wird in einem in 2011 gestarteten „Kooperativen Promotionskolleg „Gefügestrukturanalyse und Prozessbewertung“ fortgesetzt, das nach einer Projektlaufzeit von vier Jahren um weitere drei Jahre verlängert wurde.

2010 wurde das IMP als "Ausgewählter Ort 2010" im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet. Der Wettbewerb rückt "Ausgewählte Orte" in den Mittelpunkt, die das Innovationspotential Deutschlands repräsentieren und damit die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Die einmalige Verbindung von virtueller und angewandter Materialforschung am IMP war Grund für die Auszeichnung.