Feinstaub
Optimierung der Verbrennungsvorgänge in Stückholzfeurungsanlagen mittels sensorischer und katalytischer Methoden
Projektleitung: Prof. Dr. Heinz Kohler
Förderer: Umweltministerium BW
Laufzeit: 15.10.07 - 14.10.08
Die in Vorprojekten bereits durchgeführten Untersuchungen an einem Stückholz-Kachelofeneinsatz (Brunner GmbH, Eggenfelden) und an einem Stückholz-Heizkessel (Viessmann GmbH, Allendorf) wurden um zwei weitere Verbrennungsanlagen, einen Kaminofen (Wodtke GmbH, Tübungen) und einen Pellet-Heizkessel (Paradigma GmbH, Karlsbad) ausgeweitet (Abb.).
Weiterhin wurde im Rahmen dieses Projektes eine sehr moderne Feinstaubanalyseeinrichtung beschafft, mit der es möglich ist, die emittierte Partikelzahl pro m3 über der Partikelgröße zwischen 10nm und 20mm in jeder Phase der Verbrennung (in Drei-Minuten-Intervallen) zu bestimmen.
Aufgrund von Personal- und Lieferengpässen musste das Projekt verlängert werden, so dass zum Jahresende nur einige vorläufige Resultate vorlagen, die darauf hinweisen, dass die Feinstaubemission signifikant abgesenkt wird, wenn die Regelung des Feuerungsprozesses sehr gut beherrscht wird. Die Projektstrategie für die restliche Laufzeit wird also sein, für jeden Feuerungstyp den Prozessregelungsalgorithmus zuerst zu optimieren und dann die Emission der Feinstäube und der Schadgase mit den Werten, die bei Hersteller-Steuerung gemessen werden, zu vergleichen.
