Geodäsie und Navigation

Film ab! Der Film zum Studiengang

Geodäsie und Navigation sind Schlüsseltechnologien, die einen Großteil an Ingenieurprojekten und Informationssystemen erst ermöglichen. Beispiele sind der Tunnelbau oder der Aufbau von Navigationssystemen. Geodäten, die vielfach auch als Vermessungsingenieure bezeichnet werden, erfassen, modellieren, analysieren und interpretieren geometrie- und raumbezogene Sachverhalte und stellen diese mit Hilfe von Informationssystemen für unterschiedliche Nutzergruppen bereit.

Das Curriculum gliedert sich in ein zweisemestriges Grundstudium mit den Schwerpunkten Messtechnik, Mathematik, Geoinformatik und ein fünfsemestriges Hauptstudium mit den geodätischen Kernthemen Satellitengeodäsie, Ingenieurgeodäsie, Geoinformationssysteme und Photogrammetrie. Innerhalb des Hauptstudiums stehen die zwei Vertiefungsrichtungen „Geodäsie“ und „Navigation“ zur Wahl. Während die Vertiefung Geodäsie in besonderer Weise für eine Tätigkeit auf dem Gebiet der klassischen angewandten Geodäsie qualifiziert, zielt die Vertiefung Navigation eher auf Kompetenz in den Bereichen System- und Softwareentwicklung.

Das Studienangebot richtet sich an Menschen mit Interesse an angewandter Mathematik und Geowissenschaften. Die Berufsaussichten sind sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der Privatwirtschaft hervorragend.

 

Fachkräftemangel im Bereich Vermessungstechnik / Geodäsie

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat – auf Beschluss des Deutschen Bundestages und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft – eine Untersuchung zum Fachkräftemangel durchgeführt und unter dem Namen „Fachkräfteengpässe in Unternehmen 2015“. Von 615 Berufsgattungen wurden 139 als Engpassberufe und 55 als starke Engpässe eingestuft. „Vermessungstechnik“ liegt dabei auf Platz 7 der stärksten Engpässe bei Berufen mit Hochschulabschluss.

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25.10.2015 | Studium und Berufstätigkeit verbinden

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) schließt erstmalig mit einem Studierenden des Studiengangs Geodäsie und Navigation einen sog. „Studienbegleitenden Bildungsvertrag“ ab. Hierbei verpflichtet sich das LGL zur monatlichen Zahlung einer Vergütung und der Studierende zu einer Tätigkeit während der vorlesungsfreien Zeit. Ziel ist hierbei die Gewinnung qualifizierter Absolventen für Vermessungsverwaltung in Baden-Württemberg, die einen großen Nachwuchsbedarf in den nächsten Jahren hat.

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