15 Workshops beim Girls‘ Day an der Hochschule Karlsruhe

7. April 2017

Breitgefächertes Angebot für Schülerinnen

27.04.2017: 15 Workshops beim Girls‘ Day an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft – noch einige Plätze zu vergeben

Am Donnerstag, 27. April 2017, findet der Girls‘ Day statt, bei dem Mädchen Einblicke in Studiengänge und Berufe erhalten, die sie eher selten in Betracht ziehen. Die Hochschule Karlsruhe beteiligt sich an diesem bundesweiten Aktionstag mit 15 Workshops aus allen sechs Fakultäten, die über 160 Plätze für Schülerinnen ab der 5. Klasse bieten.

In folgenden Angeboten sind noch Plätze frei: Im Workshop „Bauen verbindet – Projekt Brücke: vom Zeichenbrett bis zum Modell“ (ab 7. Klasse) der Fakultät für Architektur und Bauwesen erfahren die Teilnehmerinnen, wie vielfältig der Beruf des Baumanagers bzw. der Baumanagerin ist und wie die komplexen Abläufe auf einer Baustelle koordiniert werden. Damit es jedoch nicht bei der Theorie bleibt, bauen die Schülerinnen selbst eine Brücke, die sie dann noch einem Belastungstest unterziehen.

Wer genauer wissen will, wie ein Mobilfunknetz aufgebaut ist und wie ich Handys abhören lassen, kann sich noch für den Workshop „Wie hört man ein Handy ab“ (ab 10. Klasse) anmelden, den die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik anbietet und der auch einen praktischen Teil im Labor beinhaltet.

Die Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik lädt zu ganz unterschiedlichen Workshops ein: Bei der „Kunststoffverarbeitung“ (ab 8. Klasse) dreht sich alles um die Technik, die beispielsweise hinter der Herstellung einer Handyhülle steht. Die Schülerinnen stellen zur Veranschaulichung selbst einen Bumerang her, den sie mit nach Hause nehmen können. Bei „Mein eigener mechatronischer Kreisel“ (ab Klasse 8) planen, löten und programmieren die Teilnehmerinnen ein eigenes elektronisches Gerät und lernen so das Zusammenspiel von Elektronik, Informatik und Mechanik kennen. Den digitalen Schriftzug auf dem Kreisel, den sie anschließend mitnehmen dürfen, legen die Schülerinnen zum Abschluss selbst fest. Zu „Slushy & Co. – Was hat das mit der Umwelt zu tun?“ (ab Klasse 9) lädt das Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik ein. Hier erfahren die Schülerinnen nicht nur, was Slush-Eis ist und wie ein Kühlschrank funktioniert, sondern stellen selbst Speiseeis mit flüssiger Luft her, das auch probiert werden darf. Beim Workshop „Wie sieht Metall eigentlich von innen aus?“ (ab Klasse 5) geht es um die Metallografie, also um Untersuchungen zum Aufbau und der Struktur von Metallen. Die Teilnehmerinnen lernen die Untersuchungsmethode kennen und werden ein Stück Metall zurechtsägen, schleifen und polieren, das sie anschließend mit einem Mikroskop selbst untersuchen.

An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften werden für den Roboter-Workshop „Elefant und Co.“ noch Anmeldungen von Schülerinnen der Klassen 6 bis 10 angenommen. Wie die Roboter sich bewegen, ob sie blinken oder hupen, steuern die Teilnehmerinnen selbst über die Programmierung. Die Schülerinnen können die bereits vorhandenen Roboter (u. a. ein Elefant, eine Straßenbahn und ein Kran) einsetzen oder mit einem Lego-Baukasten eigene bauen.

Vor dem Beginn der Workshops (9.00 Uhr) findet eine zentrale Auftaktveranstaltung um 8.30 Uhr in der Aula (Gebäude A) statt, zu der keine Anmeldung notwendig ist. Für die einzelnen Workshops ist eine Anmeldung erforderlich, Infos hierzu unter  www.hs-karlsruhe.de/girlsday.

Schülerinnen mit Professor Matthias Urmersbach beim Bau eines Elements für die Bogenbrücke (Foto: D. Schillkowski) Schülerinnen mit Professor Matthias Urmersbach beim Bau eines Elements für die Bogenbrücke (Foto: D. Schillkowski)