Grüner Campus

Bachelor-Thesis von Ann-Katrin Senn


Der Grundgedanke des Entwurfs besteht darin, die beiden Interessen - Kreativszene und Investor - zu vereinen und einen angemessenen Kompromiss zu finden. Somit schließen die geplanten Neubauten auf dem Areal des alten Heizwerks an den bestehenden  Masterplan Richtung Osten an.

Die Anordnung der neuen Gebäude, in denen sowohl Flächen zum Wohnen, als auch zum Arbeiten und für Kleingewerbe entstehen, soll als Rahmung und damit als Schutz für die historischen Bauten gesehen werden. Der dadurch entstehende große Innenhof kann von allen genutzt werden. Feste Fundamente in der parkähnlichen Anlage dienen als Stellflächen für temporäre Künstlerräume, können aber auch als Sockel für Kunstwerke oder als Terrassendecks genutzt werden. Eine Besonderheit stellt der an der Straßenkurve enlang laufende Bau im Südwesten dar.

Als Atelierhaus vereinigt er Kunst und Wohnen unter einem Dach und kann somit als Übergang von Alt zu Neu gesehen werden. Die bespielbaren und begrünten Laubengänge der Neubauten sollen als vertikale Platzerweiterung und zugleich als individuell nutzbarer Übergang vom öffentlichen zum privaten Raum gesehen werden. Das alte Heizwerk als zentraler Punkt ist ein öffentlicher Raum, der in seiner alltäglichen Nutzung der Gastronomie dient, speziell aber auch als Ausstellungsraum oder Eventlocation genutzt werden kann. Die beiden ehemaligen Wohnhäuser werden zum einen in Werkstätten für Kunstschaffende und zum anderen in günstige WGs umgewandelt.

(Auszug aus der Entwurfserläuterung)