Neue Mitte - Hochschule Karlsruhe

Bachelorthesis von Daniel Scholl


Das bestehende Gebäudeensemble wird durch einen neuen Riegel komplettiert, der neben neuen Vorlesungsräumen den R-Bau mit Verwaltung integriert und durch die Lage einen neuen zentralen Platz als attraktiven Treffpunkt fasst. Um eine direkte Wegeverbindung zu ermöglichen wird die Vertiefung vor dem A-Bau geschlossen und die Cafeteria richtet sich nun zum neu geschaffenen Platz. Im Zuge der Sanierung werden neu gewünschte Nutzungen der Studierenden wie Hochschulsport mit Fitnessbereich und attraktiven Aufenthaltsbereichen im Erdgeschoss eingeplant. Im Obergeschoss finden sich offene und großzügige Lernbereiche mit integrierter Bibliothek, die das produktive Lernen und Arbeiten auf dem Campus ermöglichen. Das Herausnehmen der Aula schafft einen ruhigen Innenhof, welcher das Lernen im Außenbereich ermöglicht.

Im geografischen Zentrum der Hochschule Karlsruhe befindet sich bisher das A-Gebäude, dessen Besonderheit die durchs Dach gestochene Aula darstellt und außerdem durch die
gefaltete Fassade einen Kontrast zu den anderen Hochschulgebäuden bildet. Um einen neuen Anziehungspunkt zu schaffen wird dieses kaum beachtete „Denkmal“ aus dem bisherigen Gebäude herausgenommen und auf einem Glaskubus platziert und wird durch neue Nutzungen wie ein Ausstellungsbereich und ein Café zu einem eigenständigen Baukörper, der sich öffentlich zur Stadt präsentiert. Durch die Addition von Volumina werden die Bestandsgebäude den geraden Kanten des Campus angepasst. Der bisherige P-Bau wird durch eine neue Erschließung ergänzt und wird somit barrierefrei nutzbar.

Durch die Integration der Bestandsbauten bleibt der ursprüngliche Charakter erhalten, trotzdem wird der Hochschule Karlsruhe durch Ergänzungen und neuen Fassaden ein neues Erscheinungsbild verliehen. Dadurch entsteht eine attraktive Campusmitte mit neuen Kommunikations- und Aufenthaltszonen und einer neuen Landmarke für die Hochschule.

(Auszug aus der Entwurfserläuterung)