Kunst- und Kulturmanufaktur

Bachelor-Thesis von Felix Schuler


Mit meinem Konzept der “Kunst und Kultur Manufaktur”, will ich den Ort zu einem für Karlsruhe attraktiven, kreativen und kulturell hochwertigen Ort machen.

Nach Auseinandersetzung mit dem Ort und dem Bestand, reagiere ich in Betracht auf mein Konzept, mit folgender Architektur. Durch meinen Eingriff in den Bestand, möchte ich zum einen eine bessere Belichtung des Platzes schaffen und zusätzlich eine klarere Erschließung generieren.

Der Bestand im Norden wird neu organisiert und mit neuem, dem Konzept angepassten, Nutzen bespielt. Städtebaulich sind die umliegenden Gebäude überwiegend nach Ost-West ausgerichtet, wonach ich mich in meinem Entwurf orientiert habe. Mit meinem Entwurf des Gebäudes im Süden des Areals, möchte ich dem Stadtwerk, welches bisher den Platz stark dominierte, die Kraft und Wucht nehmen. In der Fuge zwischen Wandscheibe und Stadtwerk entstehen neue Ausstellungsflächen im Osten und Ateliers im Westen. Bei der Entstehung der Museumserweiterung im Untergeschoss des Innenhofes, nehme ich die vorhandenen Achsen auf und orientiere mich Richtung Westen. Die “tanzenden” Ausstellungsräume des Museums dienen gleichzeitig auch der Platzgestaltung, da sie in ihrer Form und Höhe bis in den Hof ragen.

Um eine logische Verbindung und Erschließung der Gebäude zu erreichen, arbeitete ich mit dem goldenen Schnitt, welcher durch die quadratische Form des Areals ensteht. In den neu geschaffenen Räumen der “Kunst und Kultur Manufaktur” kann folgendes Platz finden:

  • Kulturelle Ausstellungen und Veranstaltungen
  • Kreative Unternehmen
  • Gastronomie
  • Lehr- und Vorlesungssräume für ansässige Bildungsinstitutionen
  • Wohnraum

Die Majolika behält ihren Platz, soll aber in das neue kreative Konzept integriert werden und davon profitieren. Das Ziel ist es die neu enstandenen Nutzungen zu einem kreativen, innovativen Miteinander verschmelzen zu lassen!

(Auszug aus der Entwurfserläuterung)