Variowohnen

auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne


Der Entwurf soll dem Platz auf dem ehemaligen Kasernenareal, der heute nur als Parkplatz genutzt wird, zu neuem Leben verhelfen. Unaufdringlich, aber selbstsicher stehen die Gebäude in der Flucht des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes im Hof der ehemaligen Kaserne und entsprechen so den baurechtlichen Vorgaben.
Die Wohnungen in den sechs Wohnriegeln sind von unterschiedlich ausführbarer Größe und so für ganz unterschiedliche Bewohner geeignet. Im Erdgeschoss unter den Wohnungen ist eine abwechslungsreiche Fläche zur gemeinschaftlichen Nutzung geplant. Es gibt Gemeinschaftsräume wie Arbeits-, Fitness-, Wasch- und Bibliotheksräume sowie eine Künstlerwerkstatt im westlichen Riegel, die mit einer Ausstellungsfläche eine Verknüpfung zum öffentlichen Raum im Quartier herstellt. Zwischen den Gebäuden bieten grüne Zeilen Platz für „urban gardening“. Diese halböffentliche Fläche wird von einem Weg gerahmt, der eine öffentliche Durchwegung und die Erschließung der Gebäude entlang der Kaiserallee von Norden her sicherstellt. Der im Osten vorgesehene Platz soll ein Café erhalten und als Außenfläche für Veranstaltungen des Badischen Konservatoriums dienen. Die nach Norden abschließende Brandwand könnte dabei als Projektionsfläche genutzt werden und sonst als Kletterwand einen hohen Mehrwert erfahren. Mit der runden Form des Cafés und der freien Platzgestaltung werden die Strenge des Hofes aufgebrochen und die Passanten in ein buntes, lebendiges Quartier eingeladen.