East meets West

Hybride Eco-Lodges in Bali


In dem neu entworfenen Areal sollen ständig Überraschungen erzeugt werden. Neue, eindrucksvolle Blickwinkel, bewusst gestaltete Ausblicke, sowie interessante Einblicke entstehen, die die Besucher faszinieren. Entdecken kann man nicht nur die Oase um die eigene Lodge herum, sondern das ganze Dorf in seiner Vielfältigkeit. Der Standort ist ein Ort des Friedens. Dieser Eindruck entsteht durch die atemberaubende Natur, die Reisterrassen, der spürbare Buddhismus und spirituelle Klänge und Tradition der balinesischen Kultur. Der Entwurf schafft eine neue Form der Unterbringung, die sich mit Ihren Strukturen an die individuellen Bedürfnisse der Gäste anpasst.

Es entsteht eine hybrides Parahotellerie-Konzept mit Eco-Lodges.

Das Konzept wird als hybrid bezeichnet, da ein Mix verschiedener Gästegruppen vorgesehen ist.
Es gibt variable Angebote mit einem hohen Grad an Individualisierbarkeit.
Dazu kommen veränderbare Raumstrukturen und verschiedene Zimmertypologien. Es wird eine Nische zwischen Vollhotel und ‚Serviced Apartments‘ bedient. Zwar können Gäste auch die klassischen Hotelleistungen in Anspruch nehmen. Jedoch ist das Konzept so ausgerichtet, dass beispielsweise Job-Nomaden, die längere Zeit an diesem Ort wohnen, autark leben können, ohne auf Service angewiesen zu sein.

Konzept
Die ‚grüne Wiese‘ wird zu einem multifunktionalen Quartier aufgewertet. Im Hinblick auf die Bauweise wird sich bewusst an der regionalen Tradition orientiert. Im Entwurf werden gezielt regionale Materialien und traditionelle Formensprachen auf-gegriffen. Neue Lebensformen entstehen in privaten, bebauten Oasen unter weit auskragenden, schattenspendenden Dächern. Der Ankunftsbereich wird ein-ladend, offen und großzügig gestaltet. Im mittleren und unteren Bereich des Areals verdichtet sich die Bebauung. Durch private Gärten werden trotz der dichten Bebauung Rückzugs-möglichkeiten geschaffen. Yoga und Spa befindet sich in ruhiger Lage mit Weitblick auf den Fluss und die Reisfelder.

Nutzung
Das neue Areal ermöglicht eine vielfältige, individuelle Durchwegung. Ein breiter Haupt-weg mit Rampen ordnet sich am Rand der Bebauung mit Nord-Süd-Orientierung an. Lebendigkeit wird durch kleine Wege zwischen den einzelnen Baufeldern erzeugt. Diese ordnen sich in Richtung Ost-West an. Dadurch können Gäste zwischen den bebauten Oasen wandeln und erleben. Es entstehen immer neue Blickwinkel, Einblicke, Ausblicke und Überraschungen. Die Lodges und Wege werden so gestaltet, dass sie sich natürlich in die Landschaft integrieren und mit dieser harmonieren - eine Einheit bilden.

(Auszug aus der Entwurfserläuterung)