Stadt.Ufer.Park.Leben

Die Porteños kehren an die Küste zurück


Diese Masterthesis befasst sich mit der Küstenzone von V a l p a r a í s o, insbesondere mit dem Baugebiet einer Industriebrache an prominenter Stelle. Dieses urbane Gebiet wurde auf seine städtebaulichen und sozioökonomischen Faktoren untersucht. Dabei werden die Möglichkeiten für die Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens für die Bürger der Stadt herausgearbeitet. Das Potenzial des Grundstücks samt seiner historischen Industrierückbauten ist immens und bietet eine außerordentliche Plattform für einen neuen, sich der Umgebung angliedernden Quartiersentwurf. Gestaltet wird mit besonderem Augenmerk auf die sozialpolitischen Aktualitäten der Gemeinde und mit Berücksichtigung der wegweisenden, von den Bewohnern gestellten Anforderungen. Der Entwurf befasst sich vor allem mit den Themen Stadtentwicklung und Freiraumplanung. Der architektonische Schwerpunkt liegt darauf, dem Gebiet eine eigene gesamtheitliche Identität zu geben, welche aber aus der vorliegenden Idee von Stadt entspringt und von der Stadtkultur inspiriert ist.
Anlass zur Wahl dieses Themas sind persönliche Verbindungen zu Valparaíso, seinem Stadtgepräge und seinen Bewohnern, die ich bei einem Studienaufenthalt 2015 erfahren durfte. So auch in jener Zeit die anhaltenden Proteste der Einwohner gegen das umstrittene Umnutzungskonzept der Stadt für jenes ehemalige Hafengelände. Im Diskurs mit meinen chilenischen Professoren und Kommilitonen und wurde der Wunsch lebendig, sich das Gebiet an der Küste zur Aufgabe zu machen. Die Masterthesis bietet dazu die Möglichkeit.

(Auszug aus der Entwurfserläuterung)