Betriebsausflug 2019

Der diesjährige Betriebsausflug findet am Donnerstag, 25.07.2019, statt und das Ziel steht auch schon fest: Der Pfälzer Wald lässt grüßen, denn wir fahren nach Edenkoben. Mehr dazu gibt es in Bälde an dieser Stelle.


Das Organisationsteam
Christian Briest, Holger Gust, Georg Reinhardt

Betriebsausflug 2018 in die „Goldstadt“ Pforzheim

Unter dem Motto „Kultur, Natur und Industrie“ führte uns unser jährlicher Betriebsausflug am 19. Juli 2018 in die „Goldstadt“ Pforzheim. Doch einige rieben sich die Augen – nach Pforzheim? Was hat die Stadt denn zu bieten, außer dem berüchtigten Baustil der Nachkriegszeit? Zugegeben: Eigentlich war geplant, das alltägliche Chaos auf A5 und A8 zu umgehen. Leider hatte uns die Deutsche Bahn durch Streckenabschnittserneuerung einen Strich durch die „Rechnung“ gemacht. Aber so viel vorweg: Die Busfahrt war sehr entspannt, wozu auch der nicht aus der Ruhe zu bringende Fahrer Jean-Claude des Unternehmens Hetzler einen wesentlichen Beitrag leistete.

Bei den über 100 Teilnehmern überwog jedoch die Neugier, was Pforzheim doch noch so alles zu bieten hat. Nach Ankunft in Pforzheim ging es zu Fuß zum Waisenhausplatz, wo die Stadtführungen begannen, aufgrund der regen Nachfrage in drei Gruppen. Und da lag manchem schon die erste Frage auf den Lippen – ein Waisenhausplatz? Erstaunt war man jedoch zunächst von dem schönen Ambiente im Zusammenfluss von Ems und Nagold, quasi mitten in der Stadt mit Promenade, zahlreichen Eisdielen, Cafés, Gaststätten und Biergärten. Und dem ersten Aha-Effekt bei der Führung: Der Reichtum der Stadt rührte zunächst nicht vom Edelmetall, sondern vom Holz, das aus dem Schwarzwald auf beiden Flüssen den Rhein erreichte und zwar per Floß. Daher auch die Skulptur für den „Seckel“. War selbiger der Flößer nach erfolgreicher Fahrt gut gefüllt, konnten die Familien auch gut ernährt werden.

Die Edelmetalle spielten für die Stadt erst später eine Rolle, rund 20 Jahre vor der Französischen Revolution – und damit zurück zum Waisenhausplatz. Schweizer Uhrenfabrikanten hatten beim Markgraf um die Erlaubnis gefragt, jenseits der Grenze eine Uhrenmanufaktur errichten zu dürfen. Auf Betreiben der Markgräfin wurde dies bewilligt, aber nicht an der Grenze, sondern in Pforzheim mit der Verpflichtung, den Kindern im dortigen Waisenhaus eine Ausbildung in dieser gefragten Feinmechanik zu ermöglichen – der Grundstein für die Weiterentwicklung zur Gold- und Schmuckstadt Pforzheim.

Aber auch der weitere Rundgang eröffnete viele weitere „Entdeckungen“ in Bezug auf Pforzheim: So steht die Stadt hinsichtlich ihrer urbanen Grünflächen bundesweit auf Platz 5, was sich auch im entspannten Rundgang unserer „Betriebsausflügler“ immer wieder positiv bemerkbar machte. Nicht zuletzt gehen beide Flüsse kurz nach dem Stadtzentrum in renaturierte Uferbereiche über – für Anwohner wie Besucher quasi ein schönes Naherholungsgebiet, das sich bestens für Spaziergänge, Jogging etc. eignet und zur völlig entspannten Atmosphäre der Stadt beiträgt.

Ihr Übriges trugen die Stadtführer bei, alle drei überzeugte Pforzheimer und davon beseelt, das Bild von Pforzheim auch in unseren Augen „gerade zu rücken“. Und natürlich findet man in der Stadt ganze Straßenzüge in der Architektur der 50er-Jahre. Allerdings geht es auch anders. Beispielsweise ist der Bahnhof eine zeithistorische Ikone dieser Epoche und heute „Pilgerstätte“ für Architekturstudierende. Der neue Busbahnhof von Metaraum Architekten (Stuttgart) ist ebenso sehenswert. Insbesondere die aufwändige Dachkonstruktion sorgt für einen großen Wiedererkennungswert und gilt als architektonische „Verbeugung“ vor dem benachbarten Bahnhofsgebäude.

Im Anschluss an das Mittagessen im Bellevue machte sich bei strahlendem Sonnenschein eine wackere Gruppe zu einer 10 km langen Wanderung auf. Der Weg führte uns zunächst durch den parkähnlichen Hauptfriedhof zum schattenspendenden Hohwald, danach über das Gewerbegebiet Lochäcker und das Tierheim über einen kurzen Anstieg auf den Wartberg zum ersten Ziel, dem Wartturm, von dem sich eine beeindruckende Aussicht auf die Goldstadt im Tal bot. Als Abschluss der Wanderung kehrten wir schließlich in das Café Hasenmaier ein, wo die heiß ersehnten kühlen Getränke serviert wurden.

Die meisten erkundeten lieber weiter die Stadt auf eigene Faust, wozu die Stadt viele Möglichkeiten bot – immer wieder mit überraschenden Ein- und Ausblicken. Am Abend zufrieden nach Karlsruhe zurückgekehrt, wurde von vielen die Meinung geteilt: Der „zweite Blick“ auf die Goldstadt Pforzheim hatte sich durchaus gelohnt.

Und bei den Betriebsausflügen ist es ja bekanntlich wie in der Bundesliga (nach dem … ist vor dem … usw.). Wer also eine Anregung für ein Ausflugsziel im nächsten Jahr hat – Vorschläge nimmt der Personalrat gerne entgegen.

Das Organisationsteam
Christian Briest, Holger Gust, Georg Reinhardt

Betriebsausflug 2017 zur Gartenschau in Bad Herrenalb

Unter dem Motto „Blütentraum und Schwarzwaldflair“ führte uns unser jährlicher Betriebsausflug am 20. Juli 2017 zur Gartenschau in Bad Herrenalb. Die meisten der mehr als 100 Teilnehmer folgten der Empfehlung und reisten mit der Albtalbahn an. Glücklicherweise war an diesem Tag keine Busanfahrt zu entlegenerem Ziel geplant – was ein Blick auf die Staumeldungen von A5 und A8 unterstrich.

Trotz dem alle Eintrittskarten zunächst einzelnen am Eingang der Gartenschau ausgedruckt werden mussten, erfolgte die Verteilung zügig und alle geplanten Führungen konnten pünktlich starten. Diese gaben einen guten Ein- und Überblick über die einzelnen Teilbereiche der Gartenschau, deren Organisation und auch deren landschaftsgestalterische sowie regionalpolitische Einbindung. So waren für viele Teilnehmer nicht nur die ausgesprochene Blütenpracht und deren Vielseitigkeit sehr beeindruckend, sondern auch das umfangreiche Programm, das während der gesamten Gartenschau angeboten wird.

Anfänglich meinte es das Wetter besser mit den Pflanzen als mit den Besuchern, wobei es deswegen aber auch nicht zu heiß wurde. In der Mittagszeit riss der Himmel auf und die Blumenpracht erschien nochmals in ganz anderem Glanz. Viele nutzten also den Nachmittag zu einem individuellen Spaziergang durch die Gartenschau, wo sich die Teilnehmer des Betriebsausflugs immer wieder begegneten und sich über das Gesehene aber auch zu anderen Themen austauschten, sodass auch der gewünschte kommunikative Aspekt eines Betriebsausflugs keineswegs zu kurz kam. Auch in den Pausen traf man sich in und außerhalb der Gartenschau zu Mittagessen oder auch zu einen Kaffee.

Am späten Nachmittag zogen wieder Wolken auf, aber auch das war kein Problem, denn es galt sich von dieser Blumenpracht zu verabschieden und den Heimweg anzutreten.

Trotz des durchwachsenen Wetters erreichten den Personalrat viele positive Rückmeldungen, über die sich das Vorbereitungsteam sehr freute. Und – die Bundeliga lässt grüßen – ist nach dem Betriebsausflug auch vor dem Betriebsausflug: Wer also für 2018 Ziele vorschlagen möchte, braucht keine Zurückhaltung üben …

Betriebsausflug 2016

Betriebsausflug 2016 nach Germersheim

Der diesjährige Betriebsausflug führte uns am 21. Juli 2016 in unser Nachbarland nach Germersheim. Wir fuhren diesmal nicht mit Bus oder Bahn, sondern mit der MS Karlsruhe auf dem Rhein. Pünktlich um 8.30 Uhr hieß es mit den 150 Teilnehmern der Hochschule „Leinen los“, zunächst durch das Karlsruher Hafenbecken mit seinen historischen Gebäuden. Allerdings braute sich nach der Abfahrt schon ein „Wetterchen“ zusammen. Die Fahrgäste störte das zunächst weniger, konnte man sich doch an einem Frühstücksbuffet an Bord stärken.

10.30 Uhr war Germersheim erreicht und eine halbe Stunde später begannen in kleineren Gruppen die Stadt- und Festungsführungen. Nicht nur die beschauliche Innenstadt bestach durch ihren Charme, sondern auch die Feste durch ihren ausgezeichneten Zustand – vieles war erst vor kurzem instandgesetzt bzw. sogar ausgegraben worden. So konnten die Besucher auch Wehrgänge von einer Länge bis zu 180 Metern selbst durchlaufen. Heute beherbergt die Festung zahlreiche Kultureinrichtungen und auch die Germersheimer Hochschule.

Zunehmend besserte sich auch das Wetter, sodass die Rückfahrt bei strahlendem Sonnenschein angetreten werden konnte. Nach dem guten Mittagsbuffet stand für viele Teilnehmer des Betriebsausflugs noch ein Sonnenbad auf dem Topdeck auf dem Programm.

Bei bester Stimmung wurde am Nachmittag wieder der Karlsruher Rheinhafen erreicht, von wo aus der Ausflug in der ein oder anderen Gruppe noch eine „individuelle“ Fortsetzung fand.

Das Vorbereitungsteam hat sich jedenfalls sehr über das durchgehend positive Feedback auf den diesjährigen Betriebsausflug gefreut.

Betriebsausflug 2015

Am 16. Juli 2015 versammelten sich frühmorgens 114 Mitarbeiter unserer Hochschule, um bei herrlichem Wetter zum diesjährigen Betriebsausflug aufzubrechen.

Wir konnten einen schönen Tag in Bad Rappenau und auf der Burg Guttenberg verbringen. Gute Stimmung, sonniges Wetter und eine ausgefeilte Organisation rundeten diesen gelungenen Tag ab.

Wir bedanken uns bei der BBBank, die diesen Betriebsausflug mit einer großzügigen Spende unterstützt hat.

Das Vorbereitungsteam

Betriebsausflug 2014

Betriebsausflug am Donnerstag, den 17. Juli 2014 - bitte vormerken!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren Professoren, liebe (Un-)Ruheständler,

hier gibt es die ersten Details zum nächsten Betriebsausflug.

Unser kontrastreicheres Programm hat bei der Abstimmung in der Personalversammlung etwas mehr Stimmen bekommen, also geht es zuerst nach Maulbronn und anschließend in die Schillerstadt Marbach bzw. zum Erlebnis-, Freizeit- oder Tierpark nach Tripsdrill. Sie waren schon dort? Macht nichts, denn wahrscheinlich ist das bei vielen schon Jahre her und also eine gute Gelegenheit, mal zu sehen was es Neues gibt.

Mit der Errichtung des Klosters Maulbronn - UNESCO-Weltkulturerbe seit genau 20 Jahren - wurde 1147 begonnen und es gilt heute als das besterhaltene Kloster nördlich der Alpen. Auch Studierende der Hochschule waren an denkmalpflegerischen Maßnahmen beteiligt. Eine eigene kleine Welt betritt man durch das Eingangstor, ein anmutiges Ensemble aus Rathaus, wenigen Geschäften und Gastbetrieben ist um den großen Vorplatz angelegt und gibt den Blick auf die gewaltige Klosteranlage der Zisterzienser frei. Wir wollen in einer einstündigen Führung Einblicke ind das damalige Leben in diesem Kloster erhalten und vernehmen dabei sicherlich etliches Neues, denn trotz langer Forschung gibt es noch immer viele ungelöste Rätsel.

Bereits vor dem Mittagessen geht es weiter und Sie müssen sich jetzt entscheiden: in die Schillerstadt Marbach oder nach Tripsdrill.

In Marbach bieten wir voraussichtlich zwei Touren mit integriertem Gaststättenbesuch an.
Die Literaturinteressierten freuen sich über einen Spaziergang durch den sehenswerten Ort und und hören dabei nicht nur von Friedrich Schiller, dem Dichterfürsten. Auch das Schiller-Nationalmuseum oder das Literaturmuseum der Moderne können besichtigt werden. Bei einer anderen Tour hören wir "Marbacher Geschichten" stilecht wie im 18. Jahrhundert präsentiert durch die berühmten Söhne der Stadt.
Einer ist Tobias Mayer, dessen Geburtshaus heute ein kleines Museum birgt, das wir besuchen können. Tobias Mayer? "..ist der zweifelslos bedeutendste Astronom in Europa" sagte Leonhard Euler, der berühmte schweizer Mathematiker im 18. Jahrhundert.
Darüber hinaus können Sie Ihr Programm auch frei gestalten, die sehenswerten Holdergassen besuchen, in der Markstrasse alle Cafés durchprobieren (was allerdings an einem Tag schwer zu schaffen sein wird) und noch das eine oder andere Museum besuchen.

Ganz anderer Art werden die Erlebnisse in Tripsdrill sein, aber nicht minder interessant. Wasserrutsche, Achterbahn? Wollen Sie hinter die Kulissen sehen und erklärt bekommen, wie dies funktioniert, eben alles hören, was so im Hintergrund läuft? Oder einer Fütterung von Wolf, Luchs, Bär & Co beiwohnen? Oder vielleicht eine Greifvogelschau miterleben? Nicht nur dann sind Sie in Tripsdrill richtig. Es gibt 100 Fahrattraktionen einschließlich der neuen Katapult-Achterbahn Karacho! Mit den Kollegen in die Luft gehen, hier geht das ganz einfach! Haben Sie schon einmal die älteste Attraktion dort ausprobiert, die Altweibermühle? Seit 85 Jahren gibt es inzwischen Tripsdrill und wir bekommen Sonderpreise: Eintritt zu allen Attraktionen incl. Wahlmittagessen (aus 5 Gerichten) zu 24,90 € und Senioren (ab 60) sind noch günstiger mit dabei.
Direkt unterhalb großer Weinberge liegt der Vergnügungspark und gleich daneben im Wald, in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, das Wildparadies. Natur pur, die auch zum Übernachten im komfortablen Baumhaus einlädt! Nein, beim Betriebsausflug wollen wir abends wieder zu Hause sein, aber die Vielfalt der Umgebung zu entdecken ist unser Ziel, um einmal wieder zu kommen.

Das vollständige Programm gibt es spätestens vier Wochen vorher. Freuen Sie sich jetzt schon und fahren Sie mit, Sie haben es verdient!

Das Vorbereitungsteam

Betriebsausflug 2013

Jugendstil und Fossilien

Am 18. Juli 2013 war es wieder einmal so weit, die Beschäftigten der Hochschule Karlsruhe sowie die Ruheständler waren eingeladen, am diesjährigen Betriebsausflug nach Darmstadt und zur Grube Messel teilzunehmen. Und so bestiegen wir die Busse, um uns in das etwas mehr als 100 Kilometer entfernte Darmstadt bringen zu lassen.

Das erste Ziel des Ausflugs, die Mathildenhöhe, war nach etwa zwei Stunden Fahrt erreicht und bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begannen wir damit, die höchste Erhebung Darmstadts unter fach- und sachkundiger Führung zu entdecken.

Wir lernten, dass Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen und bei Rhein, als kunstbegeisterter Herrscher im Jahre 1899 auf der Mathildenhöhe eine Künstlerkolonie gründete und damit den Grundstein zu einem der bedeutendsten Jugendstilzentren in Europa legte. Neben diversen Wohngebäuden und dem Ernst-Ludwig-Haus, welches ein Museum enthält, konnten wir auch die beiden weithin sichtbaren Gebäude der Mathildenhöhe kennenlernen. Der Hochzeitsturm nimmt bereits Stilelemente des Bauhaus vorweg und die russische Kapelle, die von 1897 bis 1899 im Stil der russischen Kirchen des 16. Jahrhunderts erbaut wurde, bereichert das Gebäudeensemble mit seiner geschmückten Fassade und seinen Goldverzierungen. Dienstbotin Martha, die eine der drei Gruppen im stilgerechten Gewand aus der Zeit um 1910 auf der Mathildenhöhe führte, hatte uns zum Abschied noch einen Spruch des bei seinen Zeitgenossen sehr beliebten Fürsten Ernst Ludwig mit auf den Weg gegeben: „Habe Ehrfurcht vor dem Alten und Mut, das Neue frisch zu wagen. Bleib treu der eigenen Natur und treu den Menschen, die Du liebst.“

Bevor wir uns für das Mittagessen zu Fuß auf den Weg zu einem Gasthaus mit eigener Brauerei machten, konnten wir noch im Plantagenhain neben der Kapelle ein wenig Schatten tanken.

Nach dem Mittagessen galt es, sich zu entscheiden: entweder den Nachmittag bei einem Stadtbummel in Darmstadt verbringen oder sich mit dem Bus auf den Weg zur Grube Messel zu machen.

Die Grube Messel ist seit 1995 UNESCO-Weltnaturerbe und das 2010 eröffnete Besucherzentrum war uns bei steigenden Außentemperaturen mit seinen klimatisierten Räumen sehr willkommen. Nach einer kurzen Abkühlung konnte man sich entweder auf eine zweistündige, geführte Wanderung durch die 60 Meter tiefe Grube begeben oder zunächst den Museumsteil des Zentrums erkunden um anschließend eine einstündige Schnupperwanderung unter kompetenter Führung in die Grube zu unternehmen.
Wir erfuhren, dass die Grube Messel vor etwa 47 Millionen Jahren aus einem Marsee vulkanischen Ursprungs entstand. In den Sedimenten lagerten sich abgestorbene Pflanzen und verendete Tiere ein, und im Laufe der Zeit verwandelte sich das Sediment in Ölschiefer und die Fossilien blieben bis heute hervorragend erhalten. Entdeckt wurden diese Fossilien durch Zufall. Seit 1859 wurde die Grube Messel zunächst als Tagebergwerk betrieben um Raseneisenerz abzubauen. Nach dem diese Vorkommen erschöpft waren, wurde anschließend für einige Zeit Braunkohle gewonnen, bevor man auf das Ölschiefer stieß und dieses bis 1971 industriell abbaute. Das erste Fossil wurde bereits 1876 entdeckt, allerdings war es erst ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts möglich, diese Funde dauerhaft zu konservieren. Zu den berühmtesten Funden gehören Urpferde, wie sie auch im Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt besichtigt werden können. Aus der Grube selbst sollte nach dem Ende der industriellen Nutzung eine Mülldeponie werden und nur durch den Einsatz engagierter Bürger und einen Verfahrensfehler bei der Genehmigung konnte dies verhindert und die Grube als bedeutendes Denkmal für die Nachwelt erhalten werden.

Nach der Rückkehr von der spannenden Wanderung in die Grube war es auch schon wieder Zeit, von Darmstadt und der Grube Messel Abschied zu nehmen und die Busse in Richtung Karlsruhe zu besteigen. In den Gesichtern der Teilnehmer spiegelte sich Zufriedenheit aber auch Erschöpfung nach einem langen und ereignisreichen Tag unter freiem Himmel.

Thorsten Gutsche

Betriebsausflug 2012

Betriebsausflug am Donnerstag, 19. Juli 2012
nach Neustadt/Weinstraße und ins Elmsteiner Tal

Steigen Sie ein ins Kuckucksbähnel, um einen interessanten Tag rund um die Eisenbahn zu erleben. Gleichzeitig bringt uns das Bähnel ins romantische Elmsteiner Tal, wo wir auf verschiedenen Touren durch den Pfälzer Wald wandern können.

Warum wurde im Elmsteiner Tal im Jahre 1909 eine Eisenbahnstrecke eröffnet? Wir werden es im Museum in Neustadt erfahren. Seit über 25 Jahren verkehrt diese dampfgetriebene Museumsbahn, an diesem Tag nur für uns reserviert, um unsere Interessen für Technik und das Biosphärenreservat Pfälzer Wald reizvoll zu verbinden. Wir starten vom Karlsruher Hauptbahnhof und fahren nach Neustadt/Weinstraße.

Dort werden wir im Eisenbahnmuseum schon erwartet. In liebevoller Kleinarbeit haben hier Eisenbahnfreunde nicht nur den Dampfzug wieder zum Fahren gebracht, sondern dazu auch noch ein ganzes Museum gegründet und im ältesten noch bestimmungsgemäß verwendeten Lokschuppen Europas, einem 1847 erbauten Gebäude, Geschichte zum Leben erweckt. In Gruppen (Die Einteilung wird mit der Fahrkarte ausgegeben) werden wir die einzelnen Stationen des Museums besichtigen. Bei vielen Informationen zur Geschichte und Technik der Eisenbahn, erwartet uns hier auch ein kleiner Sektempfang mit Imbiss.

Und dann gehen wir auf große Fahrt:
Der historische Dampfzug verkehrt seit 1984 wieder zwischen Neustadt/Weinstraße und Elmstein, im Elmsteiner Tal entlang dem Lauf des Speyerbachs. Mit Halt an vier Stationen haben wir nicht nur die Möglichkeit die Lokomotive von 1904 zu bestaunen (sie verbraucht bei ihrer anstrengenden Bergfahrt ca. 1 Tonne Steinkohle und 7m3 Wasser), sondern auch zu verschiedenen Wanderungen aufzubrechen. Endstation ist der Ort Elmstein. Dort beginnt nachmittags wieder die Rückfahrt.

Die Einladung zum Betriebsausflug erhalten Sie entweder per E-Mail oder auf dem Postweg.

Betriebsausflug 2011

Auf den Spuren der Staufer
Betriebsausflug nach Annweiler / Trifels

"Auf den Spuren der Staufer" war das Motto unseres Betriebsausflugs 2011 in die Pfalz. Annweiler und der mächtige Trifels, auf dem eine der bedeutendsten Burgen erbaut wurde, sind fest mit der Geschichte des Hochmittelalters verbunden. Die Stadt - die zweitälteste Stadt der Pfalz – bot uns einiges an Sehenswürdigkeiten und an vielen Stellen ein von Fachwerk und historischen Gebäuden geprägtes Stadtbild. Um die Jahre 1116/18 erstmals urkundlich erwähnt, wurde sie unter Stauferkaiser Friedrich II. zur freien Reichsstadt erhoben. Ein Stadtrundgang und der Besuch des Museums brachten uns die Geschichte nahe. Das Museum bot einen regionalen Überblick von der Steinzeit bis ins Mittelalter, einschließlich Handwerk und Baukunst. Malerisch gelegen, ist es im alten Mühlengebäude mit drei angrenzenden Gerberhäusern untergebracht.

Wer die Burg Trifels im Original sehen wollte, musste den Sonnenberg in einer Wanderung erklimmen. Die gewaltigen Bauten auf dem Trifels – uneinnehmbar - beherbergten einst die Reichskleinodien und als wichtigsten Gefangenen den englischen König Richard Löwenherz, den man in der sichersten Burg des Reiches unterbrachte.
Die sportlich Aktiven brachen dann zur zweiten Wanderung des Tages auf dem „Annweilerer Burgenweg“ über die Ruinen Anebos und Scharfeneck auf.

Betriebsausflug 2010

„Macht euch auf nach Speyer“ - Betriebsausflug nach Speyer

„Macht euch auf nach Speyer“, heißt es schon in Goethes Götz von Berlichingen und so starteten fast 130 Mitglieder unserer Hochschule Richtung Speyer. Nein, sie hatten sich nicht gerade erst mit Goethes Schauspiel befasst, sondern viel profaner, bei der Abstimmung in der letzten Personalversammlung Speyer den Vorrang gegeben. Einen Betriebsausflug nach Speyer gab es schon einmal 1990, also vor 20 Jahren, der aber gleichzeitig noch in die Pfalz führte. Diesmal also Speyer pur! Das Programm war modular zusammengestellt, so dass für jeden etwas dabei sein sollte und die Anmeldungen zeigten, dass alles gut nachgefragt wurde.

Anreise mit dem Zug? Das hatte manche verwundert, skeptisch, ob das klappen könne, aber war dann die allgemeine Zustimmung doch groß. Einer „Fünfer-Karte“ für 21,50 € Hin und zurück, das war preislich mit dem Bus nicht zu machen. Der Shuttlebus, der quer durch die Stadt fuhr, ergänzte dieses Verkehrsmittel optimal und das Ganztagsticket kostete 1€. Und außerdem: Es gab schon so manche Fahrt mit dem Zug, nur eben nicht in den letzten Jahren.

Die Stadtbesichtigung ist ja schon traditionell fester Bestandteil der Betriebsausflüge und bot einen guten Überblick über Speyer, das herrschaftliche Zentrum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Prachtvolle Bauten der unterschiedlichsten Epochen, romantische Gassen und eine anmutige Altstadt waren eine willkommene Umrahmung zum mächtigen Dom. In seiner Nähe, in der Hausbrauerei Domhof, konnten die lokalen Spezialitäten die Hungrigen erfreuen, um gut gestärkt für den Nachmittag gerüstet zu sein.

Die Technikfans, die es an einer Hochschule für Technik (und Wirtschaft) ja wohl auch geben sollte – wir haben uns da nicht getäuscht – die waren z.T. schon morgens, Stadtbesichtigung hin oder her, in ihren Musentempel, das Technikmuseum gestartet. Von der russischen Raumfähre Buran bis zur Boeing 747, vom alten Motorrad bis zum Floß mit dem die Weltmeere erkundet wurden, vieles wird hier geboten. Aber auch Musikinstrumente und Gebrauchsgegenstände des 19. und 20. Jahrhunderts sind dort zu finden. Beeindruckend ist auch ein Film im IMAX-Dome. Und weil man hungrig wird, gab es auch etwas zu essen, allgemein haben die 5 Auswahlgerichte guten Anklang gefunden. Ein Besuch nur am Nachmittag war auch möglich, so dass man zuerst etwas Kultur und dann Technik erleben konnte.

Die anderen besuchten nachmittags das Historische Museum der Pfalz einschließlich Domschatz oder machten eine Schifffahrt auf dem Rhein. Während die Museumsbesucher kein Problem mit dem am Nachmittag einsetzenden Regen bekamen, war die Ausflugsfahrt dadurch doch etwas eingeschränkt. Aber das überdachte Deck bot genügend Platz, um auch hier die Aussicht bei Kaffee und Kuchen zu genießen.

Allgemein waren nur zufriedene Gesichter zu sehen, als wir kurz nach 16 Uhr wieder nach Karlsruhe aufbrachen. Wir danken Dir Speyer, dass du uns so nett empfangen hast!

Andreas Rieger

Betriebsausflug 2009

Zwischen Sonnenschein und finsteren Wolken - Betriebsausflug nach Colmar/Elsass

Menschenauflauf am Eingangsportal der Hochschule morgens um halb Acht: Der Betriebsausflug steht unmittelbar bevor. Und da kommen sie auch schon, die Busse, die uns dieses Jahr nach Colmar bringen wollen, drei an der Zahl und anschließend fast vollbesetzt mit Aktiven aus Hochschule und Ruhestand. Wir fahren diesmal gen Süden, durchqueren eine heftige Regenfront in der Hoffnung, das Nass für heute hinter uns gelassen zu haben. Colmar, ungefähr auf der Höhe von Freiburg, aber westlich davon im Elsass gelegen, will erkundet werden. Wahrlich kennen nicht alle Teilnehmer diese sehenswerte Stadt. Eine Führung durch dieselbe ist daher traditionell erster Programmpunkt und so erwarten uns drei (bestellte) Stadtführer, die ihr Wissen uns Wissbegierigen gerne nahe bringen. Wir hören, dass sich der Name vom lateinischen „columbarium“ (Taubenhaus) ableitet und die Stadt im neunten Jahrhundert das erste Mal erwähnt wurde. Wir gehen durch die mit vielfältigem und sorgfältig renoviertem Fachwerk flankierten Gassen, hören, dass aufgrund der wenig vorhandenen und damit teuren Flächen in der Stadt, die Geschoßflächen der Fachwerkhäuser sich nach oben vergrößern, indem man sie jeweils ein paar Dezimeter nach vorne baute. Wir hören, dass Steinhäuser „wertvoller“ und deshalb viele Fachwerkhäuser verputzt waren um ihren wahren Kern zu verbergen. Wir hören die Geschichte von den unvollendeten Kirchtürmen, die man aus vielen Städten kennt und dass die Fratzen am Kirchenportal die (ansonsten verachteten) Leprakranken darstellen. Die eineinhalb Stunden sind wie im Fluge vorbei, noch ein Blick auf Klein-Venedig und wir steuern wieder den Ausgangspunkt an.

Dort werden wir schon vom Wirt der „Wistub Pfeffel“ erwartet. Er erzählt, dass die Polizei gerade da war und vor heftigen Regenschauern, Wind und Hagel gewarnt hat, doch wir haben drinnen fürs Mittagessen reserviert. Etliche Tische bleiben leer, der Wirt ist besorgt: „Es waren doch 80 gemeldet!“ Wo sind sie Fehlenden geblieben? Eine Stadtführerin hatte es ein wenig zu gut gemeint und eine halbe Stunde länger die Sehenswürdigkeiten erläutert, ihre Teilnehmer kamen dadurch später zum Essen als geplant. So war auch der Wirt wieder zufrieden, nicht aber unser Zeitplan. Einige hatten es sich anderswo gemütlich gemacht, in Bistros und Restaurants irgendwo in den Gassen der Altstadt. Gegen halb eins war der Himmel dann bedrohlich schwarz geworden: die Ruhe vor dem Sturm? Kein Regen, kein Wind zu spüren. Doch dies währte nicht lange: Zuerst zaghaft, dann heftig setzte der Regen ein, Windböen kamen auf und unter den Schirmen begann sich Hektik auszubreiten. Kinder schrien, als der Wind die Tischordnung durcheinander fegte. Es war höchste Zeit aufzubrechen, bevor den Leuten noch mehr um die Ohren flog! Der Zugang zu den Innenräumen der Gaststätte war verstopft; nass und mit Teller und Glas ausgerüstet verließen die letzen den Außenbereich. Nach gut zehn Minuten war alles vorbei. Die, die vorher schon drinnen Platz genommen hatten, haben davon allerdings fast gar nichts bemerkt. Und im Südwesten kündigte sich schon wieder zunehmend blauer Himmel an. Das erfreute die Wandergruppe, die nach dem Mittagessen aufbrechen wollte. Doch als Tribut an die gute elsässische Küche verzögerte sich der Starttermin gewaltig.

Deswegen mit Verspätung, aber freundlichen Wetteraussichten machte sich ein vollbesetzter Bus mit Wanderern durch die Winzergegend über Eguisheim nach Husseren, zum Startpunkt der Wanderung auf. Von weitem konnte man schon die Reste der drei Chateaus sehen. Der Weg durch den Wald war zwar steil, doch angenehm zu gehen. Allen voran hatte sich unser Rektor an die Spitze gesetzt und zielstrebig den Gipfel ins Visier genommen. Die Nachhut hatte schon einige Mühe ihm zu folgen, aber ein kleiner Rastplatz mit toller Aussicht ins Rheintal gab Gelegenheit, die Gruppe wieder zu vereinen. War da nicht leichtes Donnergrollen? Sollte etwa der Regen zurückkehren? Aber echte Wanderer sind gewappnet! Als wir die Ruinen erreichten waren die Kräfte Einiger bereits aufgezehrt. Aus zarter Frauenhand bekamen die Ankömmlinge daher zur Begrüßung einen stärkenden Müsliriegel gereicht. Die Sonne schien, es grollte noch ein wenig und gleichzeitig setzte der Regen ein!
Wegen der fortgeschrittenen Zeit wurde die Wanderung dann nur bis zum Parkplatz fortgesetzt, auf dem vorsorglich der Bus wartete um die Wanderer aufzunehmen. Es ging hinunter nach Eguisheim, wo sich die Teilnehmer in dem sehenswerten mittelalterlichen Dorf mit den zwei Stadtmauerringen an Kaffee und Kuchen, Eis oder Wein und einem kleinen Rundgang erquicken konnten. Egiusheim selbst ist auch bekannt als der Ort, aus dem Graf Bruno von Eguisheim stammt, der später als „Reformpapst“ Leo IX in die Geschichte einging. Nach der ersten Jahrtausendwende, als Kleinstaaterei und viele Untugenden sich breit gemacht hatten, begann er die Kirche zu reformieren und sich der Bevölkerung zu widmen. Ihm verdankten beispielsweise die Leprakranken ein Haus in Egiusheim, in dem diese Ausgeschlossenen leben konnten.

Die, die in Colmar blieben, gingen beispielsweise noch ins Museum zum Isenheimer Altar von Matthias Grünewald oder zum Stadtbummel. Rundherum hat der Betriebsausflug ein positives Echo gefunden. Dank gilt daher unserem „alten“ Personalratsvorsitzenden Ernst Höfer, der das Ziel erkundete und tatkräftig mit vorbereitete. Danke auch an die vielen, die dabei waren und die eine oder andere Anregung fürs nächste Mal gaben. Auf ein Wiedersehen in 2010!

Andreas Rieger

Betriebsausflug 2008

Warum denn in die Ferne…? -
Betriebsausflug nach Ladenburg

„Das ging aber schnell“ sagte eine Teilnehmerin als sie aus dem Bus ausstieg. Soeben waren wir am Ziel angekommen, gerade mal eine Stunde mit dem Bus unterwegs: Zwei Busse voller erwartungsvoller HsKA’ler versammelten sich nahe dem Neckar im kleinen Städtchen Ladenburg. Nach dem Motto: „Warum denn in die Ferne schweifen, das gute liegt so nah!“ war das Ziel des diesjährigen Betriebsausfluges auf das zu Zeiten der Römer bekannte Heereslager Lopodunum gefallen. Da wir mehr über den Ort wissen wollten, hatten wir vier Stadtführer gebucht, die uns bereitwillig und kurzweilig informierend durch den Ort führten. Es war ein Springen von Zeiten zu Epochen und wieder zurück, je nachdem vor welchem Haus oder Denkmal wir gerade standen. Zuerst war Besuch im Keller des Hauses der Familie Benz angesagt. Und wir hörten von der sehr geschäftstüchtigen Berta Benz (laut Eintrag in ihrem dort ausgestellten Personalausweis: für Frau Dr. Carl Benz, Berta geb. Ringer am 3. Mai 1849 in Pforzheim.....) die ihrem Mann den Rücken freihielt, damit er sich vollends auf seine Erfindungen konzentrieren konnte und dazu noch die gesamten Geldgeschäfte bestens regelte.

Dass Geschichte übereinander geschichtet ist, konnten wir bei den nächsten Besichtigungsobjekten erfahren. Unten sind hier immer die Römer. Zum Beispiel in der Tiefgarage: „Da hatte sich damals der Archäologe des Landesdenkmalamts bei den Bauarbeiten sehr unbeliebt gemacht“, aber heute profitiert die Stadt und ihre Touristen davon, denn wir können hier noch die römischen Originalmauern betrachten. Oder beim Forum, da steigt man tief zu den Ausstellungsräumen hinab. Weiter oben z.B. sehen wir Reste von fränkischen Palast und darüber die heutige Kirche, deren nördliche Turmspitze einem syrischen Beduinenzelt nachempfunden ist. Durch verwinkelte Gassen erkunden wir den Ort. Schön sind sie, schön hergerichtet und meist mit Blumen an den Fenstern versehen, die alten Stadt- und Fachwerkhäuser. „Die Ladenburger sind alle hier ausgezogen und haben sich im Neubaugebiet Bungalows gebaut“ erzählt Frau Wagner, unsere Führerin. „Hier haben sich dann meist Architekten niedergelassen, die die Häuser entsprechend renovierten“. Hier noch eine Kirche, dort hinten St. Gallus, da noch ein Gasthaus und der Marktplatz, wir sehen Geschäfte und etwas stört der Fahrzeugverkehr in den engen Gassen, aber schnell ist die Zeit vergangen, die Führung zu Ende.
„Das ging aber schnell“ und schon stand das Mittagessen auf dem Tisch im Gasthof Ochsen. Der Gastraum ist gut gefüllt, die Stadtführung hat wohl hungrig gemacht. Lecker schaut es aus, was die Bedienung bringt, allgemein wird das Essen sehr gelobt. Doch danach geht es weiter, jetzt in getrennten Gruppen. Die einen gehen zum Carl Benz Museum – der Originalwerkstatt von Dr. Carl Benz – die „Meilensteine der Automobilgeschichte“ anzusehen. Vom ersten Modell bis hin zur Sammlung vieler bedeutender Kraftfahrzeuge erhält man einen guten Überblick. Man sieht es vielen Modellen an, dass viel Liebe in die Restaurierung gesteckt wurde. PC-Präsentationssäulen erwarten den Besucher mit detaillierten Informationen und Filmen.
Die andere Gruppe trifft sich zur Wanderung Richtung Strahlenburg. Ein paar Kilometer im flachen Rheintal, dann geht es mehr Anstrengung erfordernd in Schriesheim den Hang hinauf, dazu noch wildromantisch durchs Gebüsch. Hinweisschilder: Keine, aber wir erreichen trotzdem den schönen Burghof der Strahlenburg. Einige lassen sich vom Wind nicht abhalten und sitzen draußen: „Da müssen Sie dann länger warten“ kam es von der Bedienung. Die Aussicht ist tatsächlich beeindruckend: Die Pfälzer Berge und davor Mannheim, das zeitweise von der Sonne erleuchtet wird. Als die Truppe gut verköstigt aufbricht, liegt das Ziel Ladenburg einladend von Sonne beschienen vor uns, doch unterwegs treffen uns dann doch ein paar Regentropfen. Trotzdem, ein Schöner Tag und ideales Wanderwetter! „Es hat uns heute wieder gefallen. Wir freuen uns auf den nächsten Betriebsausflug“ höre ich bei der Heimfahrt im Bus.

Andreas Rieger

Betriebsausflüge 1975 - 2007

Für alle die es interessiert und die sich vielleicht auch noch erinnern können, sind nachfolgend alle älteren Ausflugsziele seit 1975 aufgeführt:

1975 Triberg
1976 Eberbach/Neckar
1977 Weinheim
1978 Lahr
1979 Straßburg

1980 Alpirsbach
1981 Gengenbach
1982 Hambach/ Elmstein
1983 Heidelberg
1984 Freiburg

1985 Baiersbronn
1986 Stuttgart
1987 München
1988 Ettlingen LGS
1989 Titisee

1990 Speyer/ Rietburg
1991 Breisach
1992 Bad Wimpfen
1993 Erbach/ Felsenmeer
1994 Konstanz

1995 Bad Herrenalb
1996 Gochsheim
1997 Weißenburg
1998 Baden-Baden
1999 Calw/Hirsau

2000 Worms
2001 Mosbach
2002 Zell am Harmersbach
2003 Bad Wildbad
2004 Ansbach

2005 Ludwigsburg
2006 Schwäbisch Hall
2007 Herrenberg