A

Abitur und Fachhochschulreife

Abitur (allgemeine Hochschulreife), fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder die Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte (BerufsHZVO) sind Voraussetzung für ein Studium an der Hochschule Karlsruhe. Weitere Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen für Bewerber mit Abitur oder Fachhochschulreife sowie für beruflich Qualifizierte erhalten Sie hier.

Über die Anerkennung ausländischer Zeugnisse als Hochschulzugangsberechtigung entscheiden unterschiedliche Institutionen:

  • Studienkolleg Konstanz bei Schulzeugnissen, die außerhalb der EU-Staaten von ausländischen Studierenden erbracht wurden.

Akkreditierung

Im Rahmen der Akkreditierung werden Bachelor- und Masterstudiengänge auf definierte Qualitätsstandards hin überprüft. Es wird unterschieden zwischen der Programmakkreditierung, bei der einzelne Studiengänge überprüft werden, und der Systemakkreditierung, die das interne Qualitätsmanagementsystem einer Hochschule zum Gegenstand hat. Nach erfolgreicher Systemakkreditierung ist die Hochschule berechtigt, die Qualitätsüberprüfung der eigenen Studiengänge selbst zu übernehmen. Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft ist seit August 2016 systemakkreditiert.

Auslandsstudium und Auslandspraxissemester

Es bestehen zahlreiche Möglichkeiten für ein Auslandsstudium, Auslandspraxissemester oder Auslandspraktikum. Hierfür sind an der Hochschule Karlsruhe das Akademische Auslandsamt oder das Center of Competence Ansprechpartner.

B

Bachelor- und Masterstudiengänge

Zum WS 2006/07 wurden an der Hochschule Karlsruhe alle Studiengänge auf die gestuften Abschlüsse Bachelor (grundständiges Studium) und Master (weiterführendes Studium) umgestellt. Bachelorstudiengänge haben eine Regelstudienzeit von mindestens drei, höchstens vier Jahren. Die auf dem Bachelorabschluss aufbauenden Masterstudiengänge haben eine Regelstudienzeit von ein bis zwei Jahren. Alle Bachelorstudiengänge der Hochschule Karlsruhe sind theoretisch fundiert, weisen aber dennoch einen hohen Praxis- und Anwendungsbezug auf und befähigen daher zum Übertritt in die Berufswelt.

BAföG – Bundesausbildungsförderungsgesetz

BAföG ist ein Bildungs-Förderprogramm, das nicht pauschal Zuschüsse an Studierende verteilt, sondern einkommensabhängig unterstützt. Die Förderung wird hälftig als Zuschuss, hälftig als Darlehen gewährt. Für die Studierenden der Karlsruher und Pforzheimer Hochschulen ist das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Karlsruhe zuständig.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur Studienfinanzierung.

Formulare und Erläuterungen finden Sie auf den BAföG-Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht

Informationen über die Möglichkeit der Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht erhalten Sie auf den Seiten des Rundfunk-Beitragsservices.

Behördennummer 115

Über die Nummer 115 erreichen Sie die einheitliche Behördennummer für alle Fragen an kommunale, Landes- oder Bundesämter. Vor Studienbeginn stehen in der Regel einige behördliche Dinge an (Ummeldung, Umweltzonenplakette, Bewohnerparkausweis, Wohngeldantrag, BAföG etc.), für die die 115 genutzt werden kann. 

Beurlaubung

Auf Antrag können Studierende aus wichtigem Grund von der Verpflichtung zu einem ordnungsgemäßen Studium befreit werden (Beurlaubung). Die Zeit der Beurlaubung soll in der Regel zwei Semester nicht übersteigen. Beurlaubte Studierende nehmen an der Selbstverwaltung der Hochschule nicht teil. Sie sind nicht berechtigt, Lehrveranstaltungen zu besuchen, dürfen aber Mensa und Bibliothek nutzen. Sie dürfen keine Prüfungen schreiben, es sei denn, der Grund für eine Beurlaubung liegt in der Betreuung von Kindern oder der Pflege naher Angehöriger. Weitere exemplarische Gründe für eine Beurlaubung sind Krankheit oder ein Praxissemester, welches außerhalb der Studien- und Prüfungsordnung absolviert wird und welches der Prüfungsausschuss des betreffenden Studiengangs genehmigt. Während der Beurlaubung besteht zwar kein Anspruch auf Förderung durch BAföG, jedoch unter Umständen die Möglichkeit Sozialleistungen wie Wohngeld bei der Stadt oder dem Landratsamt (für Wohnungen im Landkreis Karlsruhe) zu beantragen.

Bewerbungsverfahren

Sie können sich ausschließlich mit dem Online-Zulassungsantrag um die Zuweisung eines Studienplatzes bewerben. Unter Bewerbung und Zulassung finden Sie weitere wichtige Informationen.

Bologna-Prozess

Die deutschen Hochschulen haben die meisten ihrer Studiengänge im Rahmen des europaweiten Bologna-Prozesses bis 2010 auf die Erfordernisse eines wettbewerbsfähigen gemeinsamen europäischen Hochschulraums umgestellt. Neben der Schaffung einer gestuften („konsekutiven“) Struktur von Studienabschlüssen (Bachelor- u. Masterstudiengänge) gehört die Einführung eines aus Modulen zusammengesetzten Studiums und eines Systems von Leistungspunkten des schon seit Jahren im europäischen Studierendenaustausch erprobten European Credit Transfer System (ECTS) zu den Grundsätzen, auf die sich die Kultusminister von 29 europäischen Staaten im italienischen Bologna 1999 einigten.

Brückenkurse

Die Hochschule Karlsruhe bietet für Studienanfänger spezielle Brückenkurse an, um den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern. Die Kurse dauern in der Regel eine Woche und finden vor Vorlesungsbeginn statt. Studienanfänger erhalten die Informationen zu den Brückenkursen mit den Zulassungsunterlagen und haben anschließend die Möglichkeit sich online zum jeweiligen Kurs anzumelden. Weitere Infos finden Sie  hier.

C-D

Campus-Card

Seit Sommersemester 2005 gibt es an der Hochschule Karlsruhe die Campus-Card, die den bisherigen Studierendenausweis abgelöst hat. Die multifunktionale Campus-Card im Kreditkarten-Format vereinigt verschiedene Funktionen, für die die Studierenden voher unterschiedliche Ausweise oder Zahlungsmittel benötigten. Sie dient als Bibliotheksausweis und kann als Zahlungsmittel für das Mensa-Essen und als Semesterticket eingesetzt werden. Weitere Infos zur Campus-Card finden Sie hier.

Center of Competence

Das Center of Competence an der Hochschule Karlsruhe ist behilflich bei der Suche nach einem Praktikum/Praxissemester im In- und Ausland. Auch Fördermöglichkeiten durch Stipendien sind beim Center of Competence zu erfragen. Es unterstützt die Studierenden dabei, sich schon während des Studiums auf den Übergang in das Berufsleben vorzubereiten, z.B. durch ein vielfältiges Seminarangebot zu Schlüsselqualifikationen. Außerdem ist das Center of Competence Anlaufstelle für Unternehmen, die Nachwuchskräfte suchen und organisiert gemeinsame Projekte von Hochschule und Arbeitgebern. Studierende erhalten zudem Hilfestellungen bei der Unternehmensgründung.

Dienst- und Betreuungszeiten

Wer ein zulassungsbeschränktes Fach studieren möchte und z. Zt. gerade Wehrdienst oder einen Freiwilligendienst ableistet, ein Kind unter 18 Jahren oder andere pflegebedürftige Angehörige betreut (bis zu einer Dauer von drei Jahren), sollte sich auf jeden Fall schon vor oder während dieser Dienst- oder Betreuungszeit bewerben, um die Zulassungschancen zu verbessern. Sollte man während dieser Zeit einen Zulassungsbescheid für das gewünschte Studium erhalten und kann den Platz dienst- oder betreuungsbedingt nicht annehmen, hat man bis spätestens zwei Semester nach Ende der Dienst- oder Betreuungszeit Anspruch auf die zuvor ausgesprochene Zulassung.

Diploma Supplement

Das Diploma Supplement soll den jeweiligen Studiengang detailliert erläutern und damit die internationale Transparenz und die Anerkennung von Qualifikationen verbessern. Insbesondere folgende Angaben sollen im Diploma-Supplement enthalten sein:

  • Zulassungsvoraussetzung zum Studium
  • Kompetenzziele
  • Studieninhalte
  • berufliche Verwertbarkeit der im Studium erworbenen Kenntnisse.

Das Diploma Supplement wird in einigen Studiengängen der Hochschule Karlsruhe den Absolventen als „Zeugnisergänzung“ in englischer Sprache zusammen mit dem Abschlusszeugnis ausgestellt.

E-H

Exmatrikulation

Eine Exmatrikulation (Abmeldung von der Hochschule) kann auf eigenen Wunsch in der Regel nur zum Ende des Semesters beantragt werden. Die Hochschule exmatrikuliert von Amts wegen bei nicht vollzogener Rückmeldung zum Studium, wenn eine Prüfung endgültig nicht bestanden ist oder bei Grund- und Höchststudiendauerüberschreitung bzw. wenn einem Härteantrag nicht stattgegeben wurde. Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums wird ebenfalls eine Exmatrikulationsbescheinigung ausgestellt.

Gasthörer

Gasthörer dürfen auf Antrag ausgewählte Lehrveranstaltungen eines Studiengangs besuchen, sofern ausreichende Kapazität vorhanden ist. Gasthörer werden zu Prüfungen nicht zugelassen. Erbrachte Studienleistungen werden im Rahmen eines Studiengangs nicht anerkannt. Der Gasthörer hat keinen Studierendenstatus. Der Antrag auf Erteilung der Gasthörerzulassung ist bis zum Abschluss des Zulassungsverfahrens bei der Studentischen Abteilung zu stellen.

Die Gasthörererlaubnis wird für jeweils ein Semester erteilt, wenn die festgesetzten Gebühren entrichtet sind.

Haftpflichtversicherung

Gegen Schäden im direkten Zusammenhang mit dem Studium ist man über das Studierendenwerk haftpflichtversichert. Die Haftpflichtversicherung wird über den Beitrag bezahlt, der jedes Semester an das Studierendenwerk entrichtet wird (Studierendenwerksbeitrag).

HAW

HAW steht für Hochschule für Angewandte Wissenschaften. So nennen sich die Fachhochschulen seit 2010, nun auch nochmals durch Begriffsanpassungen im neuesten Landeshochschulgesetz von 2014 bestätigt. Der Begriff "Fachhochschule" existiert damit in Baden-Württemberg offiziell nicht mehr.

HAWtech

In der Hochschulallianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) haben sich führende Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland mit Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften zu einem Verbund zusammen geschlossen. Neben der Hochschule Karlsruhe gehören dem Verbund die Hochschule Esslingen, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Fachhochschule Aachen und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin an.

Für Studierende der Elektrotechnik und des Maschinenbaus gibt es die Möglichkeit, im Rahmen eines Austauschprogramms ein Studiensemester an einer Partnerhochschule zu verbringen.

Hilfsantrag

Wählt ein Bewerber in seinem Hauptantrag einen Studiengang, der zulassungsbeschränkt ist, kann er noch bis zu zwei Hilfsanträge stellen, in denen er wünscht ersatzweise zugelassen zu werden. Handelt es sich allerdings um Studiengänge, die ebenfalls zulassungsbeschränkt sind, kommen die Hilfsanträge erst zum Tragen, wenn alle Hauptanträge aus diesem Studiengang zugelassen sind und noch freie Plätze zur Verfügung stehen. Die Hilfsanträge werden also nachrangig nach den Hauptanträgen berücksichtigt. Die Hochschule Karlsruhe berücksichtigt die Hilfsanträge bei Bedarf automatisch. Gesonderte Ablehnungsbescheide werden für die Hilfsanträge nicht zugestellt.

Es empfiehlt sich also, als Hauptantrag seinen Wunschstudiengang anzugeben und als Hilfsantrag Studiengänge zu wählen, die alternativ in Frage kommen und von denen man weiß, dass die Zulassungschancen in den letzten Zulassungsverfahren besser waren als beim gewählten Hauptantrag.

 

Hochschul-bzw. Studiengangswechsel

Beim Wechsel einer Hochschule bzw. eines Studiengangs sollte man sich frühzeitig informieren, ob dieser Wechsel überhaupt stattfinden kann. Ein Zulassungshindernis liegt dann vor, wenn man im gleichen oder in einem vergleichbaren Studiengang den Prüfungsanspruch bereits verloren hat und ein Weiterstudium an der früheren Hochschule bzw. im früheren Studiengang nicht mehr möglich ist. Dies gilt jedoch nicht, wenn man an einer anderen Hochschulart studiert hat. Dann besteht sogar oftmals die Möglichkeit, sich wieder in das erste Fachsemester zu bewerben.

Studienbewerber, die bis zum Bewerbungsschluss noch im gleichen Studiengang an der gleichen Hochschulart eingeschrieben sind, dürfen nur in einem höheren Semester das Studium fortführen, da diese Bewerber nicht mehr als Studienanfänger zu betrachten sind. Ein Wechsel ist dann oftmals nur möglich, wenn genügend anrechenbare Leistungen erbracht wurden, die zu einer Bewerbung ins höhere Semester berechtigen. Eine Einschätzung darüber, ob genügend Leistungen für eine Bewerbung ins höhere Semester vorhanden sind, gibt die studienfachliche Beratung der jeweiligen Studiengänge.

Zur Anerkennung der konkreten Leistungen ist ein Antrag zu stellen und mit allen Unterlagen zu den erbrachten Leistungen einzureichen.

Ein Fachwechsel nach dem 3. Fachsemester bringt meist Probleme bei der BAföG-Förderung mit sich.

Bei ausländischen Studierenden kann es Schwierigkeiten mit der Aufenthaltserlaubnis geben.

Hochschulführer/Vorlesungsverzeichnis

Jedes Semester veröffentlicht die Hochschule Karlsruhe den Hochschulführer (Kostenbeitrag € 2,50), aus dem die Lehrveranstaltungen der Studiengänge ersichtlich sind. Außerdem sind darin Adressen und Telefonnummern der Fakultäten, Institute, Dozenten, Hochschulverwaltung und Serviceeinrichtungen samt Öffnungszeiten zu finden.

Der Hochschulführer kann bei der Studentischen Abteilung bezogen werden (Geb. R, EG, Infothek).

I-N

Immatrikulation

Mitglied einer Hochschule – mit allen Rechten und Pflichten, die Studierende üblicherweise haben – wird man mit der Einschreibung bzw. Immatrikulation.
Die Immatrikulation erfolgt über die Studentische Abteilung, wenn alle geforderten Unterlagen (laut Zulassungsbescheid) vorgelegt wurden. Dies sind unter anderem die Bezahlung der Semestergebühren, der Nachweis der Krankenversicherung, bei ausländischen Studierenden die Aufenthaltserlaubnis und die deutsche Sprachprüfung (meist DSH-2 oder TestDaF 4x4).

Krankenversicherung

Immatrikulationsvoraussetzung für ein Studium ist der Nachweis einer Krankenversicherung. Für die Immatrikulation muss die Bescheinigung einer gesetzlichen Krankenversicherung für Studierende oder bei privater Krankenversicherung eine Befreiungsbescheinigung vorgelegt werden. Die jeweilige Krankenkasse stellt diese auf Anfrage ohne weiteres aus.

Informationen über die gesetzliche und private Krankenversicherung in Deutschland erhalten Sie auch über das unabhängige  1A Verbraucherportal.

Leistungspunkte

Als Maßeinheit für den Studienaufwand gehören zu den Bachelor- und Masterstudiengängen Leistungspunkte (Credits). Diese werden nach dem ECTS – dem European Credit Transfer System – vergeben und dienen der wechselseitigen Anerkennung von Studienleistungen in Europa. Hier wird nicht allein die Dauer der Teilnahme an Lehrveranstaltungen berücksichtigt, sondern es wird der gesamte Arbeitsaufwand, den eine Lehrveranstaltung erfordert, mit einbezogen. Ein Leistungspunkt entspricht dabei in etwa 30 Stunden Arbeitsaufwand. An der Hochschule Karlsruhe sind in der Regel pro Semester 30 Leistungspunkte zu erbringen.

Lissabon-Konvention – Anerkennung von Studienleistungen

Die Lissabon-Konvention ist ein Gesetz über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich, das im Jahr 1997 von mehreren europäischen Staaten verabschiedet wurde und in Deutschland 2007 in Kraft getreten ist. In der Lissabon-Konvention sind verbindliche Regelungen zur Anerkennung von Studienleistungen und -abschlüssen festgelegt, um die Anerkennungspraxis zwischen verschiedenen Ländern und Hochschulen transparenter zu machen.

Meisterzulassung

Zum Erhalt einer Hochschulzugangsberechtigung als Meister sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Meisterprüfung oder eine gleichwertige Fortbildung im erlernten Beruf, Fachschule im Sinne §14 des Schulgesetzes Baden-Württembergs
  • Nachweis eines Beratungsgesprächs an einer Hochschule.

An der Hochschule Karlsruhe wird das Beratungsgespräch als studienfachliche Beratung im interessierenden Studiengang durchgeführt.

Weitere Informationen zur Meisterzulassung finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Module

Bachelor- und Masterstudiengänge setzen sich aus Modulen zusammen. Diese bestehen in der Regel aus zwei bis drei inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen, die im Verlauf von meist einem oder zwei aufeinander folgenden Semestern absolviert werden.

Im Bachelorstudium gehen die Noten aller Modulprüfungen (für deren Bestehen Leistungspunkte vergeben werden) ab Beginn des Hauptstudiums in die Gesamtnote des Studienabschlusses ein, sofern ein zweisemestriges Grundstudium im jeweiligen Studiengang existiert.

Im Masterstudium zählen die Noten der Modulprüfungen von Beginn an.

Numerus clausus (N.c.)/Zulassungsbeschränkung

Der N.c. meint die Zahl der Studienplätze eines Studiengangs, die pro Semester im Rahmen eines Vergabeverfahrens zur Verfügung stehen. Der N.c. wird umgangssprachlich als der Wert des auf den Zulassungslisten letzten zugelassenen Bewerbers verstanden. Wenn mehr Bewerber als Studienplätze vorhanden sind, erfolgt die Zulassung über ein Auswahlverfahren, in dem neben der Durchschnittsnote im Abitur und Fachnoten weitere Kriterien eingehen können. Dennoch kann es vorkommen, dass alle Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, weil z. B. die Bewerberzahl nicht viel höher als die Zahl der Studienplätze ist. Dies kann auch passieren, wenn viele Zugelassene den Studienplatz nicht annehmen und ein Nachrückverfahren stattfinden muss, manchmal bis alle Bewerber zugelassen sind.

O-R

Online-Services für Bewerber und Studierende

Die Online-Services der Hochschule Karlsruhe haben mehrere Funktionen:

Für Studierende Notenansicht, Prüfungsan- und -abmeldung sowie Bezahlung und Rückmeldung durchführen, Studienbescheinigungen, Notenblatt und Datenkontrollblatt ausdrucken sowie Adressänderungen vornehmen.

Für Lehrende die Studienleistungsverwaltung.

Promotion

Das Promotionsrecht besitzen aktuell ausschließlich Universitäten. Zur Promotion wird in der Regel zugelassen, wer einen Masterstudiengang erfolgreich abgeschlossen hat. Masterabsolventen einer Fachhochschule erlangen also ein „direktes Promotionsrecht“ an der Universität, wobei die Universitäten nur die qualifiziertesten Absolventen annehmen.

Für besonders qualifizierte Fachhochschulabsolventen ohne Masterabschluss soll in der Promotionsordnung der Universität als Zugangsvoraussetzung ein Eignungsfeststellungsverfahren vorgesehen sein. Die Kriterien hierfür werden durch die Universität geregelt.

Die Hochschule Karlsruhe betreibt gemeinsam mit dem KIT ein Graduiertenkolleg, welches qualifizierte Absolventen der Hochschule durchlaufen können.

Im Jahr 2016 erhielten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Hessen erstmalig das Promotionsrecht, welches eingeschränkt auf forschungsstarke Fachrichtungen ist.

Regelstudienzeit

Regelstudienzeit nennt man die Anzahl der Studiensemester, innerhalb derer ein Studiengang erfolgreich zu absolvieren ist. Diese wird durch die Studien-und Prüfungsordnung des jeweiligen Studiengangs festgelegt und beträgt im Bachelorstudium zwischen sechs und acht, im Masterstudium zwischen zwei und vier Semestern. Die maximale Studiendauer darf die Regelstudienzeit um bis zu drei Semester überschreiten. Genaueres regeln die Studien- und Prüfungsordnungen, die Sie für die Hochschule Karlsruhe im Downloadbereich finden können.

Rückmeldung

Um das Studium fortzusetzen, müssen die Studierenden sich rechtzeitig zum folgenden Semester rückmelden. Die Rückmeldung erfolgt per Online-Lastschrift pro Semester über die Online-Services für Studierende. Von der Studentischen Abteilung werden alle Studierenden per E-Mail über die Rückmeldefristen informiert. Die Fristen sind auch im Terminplan der Hochschule zu finden. Eine verspätete Rückmeldung kostet zusätzliche Säumnisgebühren. Bei nicht erfolgter Rückmeldung wird eine zwangsweise Exmatrikulation ausgesprochen.

S-T

Semestergebühren

Zur Immatrikulation und zur Rückmeldung sind pro Semester eine Verwaltungsgebühr in Höhe von aktuell 70 € und ein Studierendenwerksbeitrag in Höhe von aktuell 77,70 € zu entrichten. Zudem wird eine Gebühr in Höhe von aktuell 10 € für die Verfasste Studierendenschaft erhoben. Für Erst- und Neuimmatrikulierte entstehen weitere einmalige Kosten in Höhe von 5 € für die Campus-Card.

Semesterticket / Studikarte des KVV in Karlsruhe

Der Studierendenausweis (Campus-Card) gilt zusammen mit der KVV-Bescheinigung (die bei Rückmeldung im Selbstbedienungsverfahren online ausgedruckt werden muss) täglich von 18.00 bis 5.00 Uhr als Fahrkarte für das gesamte KVV-Netz sowie ganztägig an Sonn- und Feiertagen. Wer auch wochentags ganztägig fahren möchte, kann z. Zt. für 151,10 Euro das Semesterticket des KVV erwerben (Stand: September 2016). Sie ist unter Vorlage des Studierendenausweises und der KVV-Bescheinigung an den KVV-Kundenzentren und den DB-Bahnhöfen Region erhältlich. Zusätzlich können Anschlusssemestertickets für die angrenzenden Verkehrsverbünde erworben werden.

Semesterwochenstunden

Der zeitliche Umfang der Teilnahme an Lehrveranstaltungen wurde vor dem Bolognaprozess und der damit verbundenen Umstellung auf die gestufte Studienstruktur mit Semesterwochenstunden (SWS) gemessen und ist auch heute noch oftmals in Vorlesungsverzeichnissen zu finden.

Allerdings sind die in den Bachelor- und Masterstudiengängen definierten Leistungspunkte, die den gesamten Arbeitsaufwand im Studium berücksichtigen, die wichtigere Maßeinheit.

Service-Center Studium und Lehre (SCSL)

Das Service-Center Studium und Lehre (SCSL)  ist die Allgemeine Studienberatungsstelle der Hochschule. Es unterstützt Studieninteressierte bei der Studienwahl und -entscheidung und hilft Studierenden vom ersten Tag an bei allen Studienschwierigkeiten, insbesondere aber bei der Vermittlung von Lerntechniken oder bei der Prüfungsvorbereitung. Darüber hinaus kümmert sich das SCSL um Verbesserungen der Studienbedingungen, etwa durch das Programm "Erfolgreich starten" oder als Vermittler bei Problemen zwischen Studierenden und Lehrenden. Das SCSL ist zudem Kontaktstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

Stipendiengeber

Einen Überblick über die 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Förderungswerke gibt es auf www.stipendiumplus.de.

Das Deutschlandstipendium wird vom Center of Competence betreut.

Eine allgemeine Übersicht zu Stipendien finden Sie hier.

Studierendenwerk

Die regionalen Studierendenwerke sind hochschulunabhängige Einrichtungen des öffentlichen Rechts mit vielfältigen Aufgaben zur Förderung der Studierenden und deren sozialen Absicherung. Sie unterstützen im Bereich Wohnen, Studienfinanzierung, studentische Kultur und betreiben die Mensen und Cafeterien an den Hochschulen.

Für die Hochschule Karlsruhe ist das Studierendenwerk Karlsruhe zuständig.

Studienberatung

Für Studieninteressierte sind die Allgemeine Studienberatung (SCSL) oder die Studentische Abteilung wichtige Anlaufstellen der Hochschule Karlsruhe.

Eine Übersicht zu den Beratungsangeboten der Hochschule finden Sie hier.

Studienfinanzierung

Neben dem BAföG gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten sein Studium zu finanzieren. Eine Übersicht finden Sie in unserer Rubrik zur Studienfinanzierung.

Studienkredite

Banken und Sparkassen bieten Studienkredite an bzw. vermitteln diese. Sie werden meist unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern gewährt. Dennoch sollte genau geprüft werden, ob tatsächlich ein verzinslicher Kredit benötigt wird, denn: Kredite sind zur Vollfinanzierung eines Studiums nicht geeignet. Sie schließen eher Finanzierungslücken. Nähere Infos finden Sie hier.

Studieninformationen

Um Studieninformationen zu sammeln sollte man sich Zeit nehmen: Unter Studieren in Baden-Württemberg finden Sie nützliche Hinweise, ebenso auf den Seiten der Hochschule Karlsruhe.

Studien-und Prüfungsordnung (SPO)

In den Studien- und Prüfungsordnungen werden die Regelungen für das Studium und die Prüfungen festgelegt. Die allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (Teil A) sowie die einzelnen Studien- und Prüfungsordnungen der Studiengänge (Teil B) der Hochschule Karlsruhe finden Sie auf der Seite Downloads.

Studierendenvertretung

Im Rahmen der Verfassten Studierendenschaft ist der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) in verschiedene Referate unterteilt. Er nimmt u. a. auch die offizielle Vertretung der Studierenden in Hochschulgremien, z.B. dem Senat, wahr.

Studium ohne Abitur

Bewerber, die keine klassische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können an der Hochschule Karlsruhe unter bestimmten Voraussetzungen ein Studium aufnehmen.

Gesellen müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllen, um die Qualifikation für ein Hochschulstudium zu erwerben: 

  • mindestens zweijährige Berufsausbildung,
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung,
  • Studiengang muss dem Bereich der Berufsausbildung zugehörig sein,

Da die Eignungsprüfung in Konstanz nur einmal jährlich stattfindet, ist eine Bewerbung an der Hochschule Karlsruhe bis jeweils 01.02. notwendig. Anschließend meldet die Hochschule die Bewerber in Konstanz zur Eignungsprüfung an, welche ca. im Mai eines Jahres stattfindet. Sofern die Eignungsprüfung bestanden wird und eine Zulassung erteilt werden kann, ist Studienbeginn das darauffolgende Wintersemester.

Terminplan

Ein Studienhalbjahr wird als Semester bezeichnet. Das akademische Jahr besteht aus Winter- und Sommersemester. Das Wintersemester dauert vom 1. September bis 28./29. Februar, das Sommersemester vom 1. März bis 31. August. Das Semester gliedert sich in Vorlesungszeit, Prüfungszeit und vorlesungsfreie Zeit. Die konkreten Termine eines Semesters werden über den Terminplan der Hochschule Karlsruhe bekannt gegeben.

U-Z

Unfallversicherung

Bei einem Unfall während des Studiums wird die Schadensmeldung vom Studierendenwerk Karlsruhe an die gesetzliche Unfallversicherung weitergeleitet. Damit es keine Probleme gibt, sollte man den Unfallarzt darauf hinweisen, dass man Studierender ist.

Vorpraktikum/Praxissemester

In manchen grundständigen Studiengängen ist ein studienrelevantes Vorpraktikum Zulassungsvoraussetzung zum Studium.

Es besteht die Möglichkeit, das Vorpraktikum bis Ende des Grundstudiums in den Semesterferien nachzuholen.

In allen Bachelorstudiengängen ist (in der Regel im 5. Semester) ein Praktisches Studiensemester Studienbestandteil. Unterstützung bei der Suche nach Praxisstellen erhalten Sie über das Praktikantenamt Ihres jeweiligen Studiengangs oder das Center of Compentence.

Wartezeit

Jedes volle Halbjahr seit dem Datum des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung zählt als Wartezeit. Das gilt allerdings nur für die Halbjahre, in denen man nicht für ein Studium an einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben war oder ist. Ein berufsqualifizierender Abschluss außerhalb der Hochschulbildung oder ein Studium im Ausland sind nicht wartezeitschädlich.

An der Hochschule Karlsruhe werden nach Abzug der sogenannten Vorabquoten für Härtefälle, ausländische sowie Zweitstudienbewerber insgesamt zehn Prozent der Studienplätze über die Wartezeit vergeben. Diese wird bei jedem Bewerber automatisch geprüft, eine gesonderte Bewerbung ist also nicht notwendig.

Zulassungschancen

Viele Studiengänge unterliegen einem Numerus clausus, dadurch haben Bewerber mit einer relativ schlechten Hochschulzugangsberechtigung Sorgen um ihre Zulassungschancen. In diesem Fall sollte man Flexibilität bei der Orts- und Hochschulwahl zeigen und sich auch andernorts bewerben, da die Nachfrage nach Studienplätzen sowie die Auswahlkriterien regional sehr unterschiedlich sein können. 

Auskunft über Ihre Zulassungschancen an der Hochschule Karlsruhe erhalten Sie bei der Studentischen Abteilung oder beim Service-Center Studium und Lehre.

Zulassungssatzungen

Die Zulassungssatzungen finden Sie auf unserer Homepage im Internet unter Downloads, Dokumenttyp: Zulassungssatzung Bachelor bzw. Master.

Zulassungsvoraussetzungen

Genauere Informationen hierüber finden Sie auf den Seiten Bewerbung und Zulassung.

Kontakt

Studentische Abteilung

Infothek
Öffnungszeiten:
Mo. – Do.: 8–16.30 Uhr
Fr.: 8–14.20 Uhr

Geb. R, Erdgeschoss
Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 925-1075
Fax. 0721 925-2002
E-Mail studieninfo@hs-karlsruhe.de

Anfahrtsplan
Lage- und Gebäudeplan