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Aktuelle Meldungen zum Coronavirus

Für Angehörige der Hochschule Karlsruhe sind zusätzliche Informationen verfügbar. Wir möchten daher alle Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitten, sich oben rechts anzumelden, damit der vollständige Inhalt sichtbar wird.

Informationen zur Prüfungszeit im Wintersemester 2020/21

Zum 31.12.2020 ist eine Änderung des Landeshochschulgesetzes (LHG) in Kraft getreten, die die bisherigen Corona-bedingten Regelungen zur individuellen Regelstudienzeit sowie zur Fristverlängerung für fachsemestergebundene Studien- und Prüfungsleistungen auch auf das Wintersemester 2020/2021 ausweitet:

Individuelle Regelstudienzeit

Für Studierende, die im Sommersemester 2020 und/oder im Wintersemester 2020/2021 eingeschrieben sind, gilt eine von der Regelstudienzeit abweichende, für jedes dieser Semester um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit. Konkret bedeutet dies für Studierende, die sowohl im Sommersemester 2020 als auch im Wintersemester 2020/2021 an der Hochschule eingeschrieben waren, dass sich ihre Regelstudienzeit um insgesamt zwei Semester erhöht.

Fristverlängerung für fachsemestergebundene Studien- und Prüfungsleistungen

Für Studierende verlängern sich die Fristen für die Erbringung von fachsemestergebundenen Studien- und Prüfungsleistungen in einem Studiengang je Semester jeweils um ein Semester, wenn sie im Sommersemester 2020 und/oder im Wintersemester 2020/2021 in diesem Studiengang eingeschrieben sind. Dies bedeutet, dass die Teilnahme an Prüfungen im kommenden Prüfungszeitraum freiwillig ist. Dies gilt auch für anstehende Wiederholungsprüfungen nicht bestandener Prüfungsleistungen.

Prüfungsabmeldung

Der Rücktrittsschutz ist bei allen Prüfungsanmeldungen entfernt worden, somit ist eine Prüfungsabmeldung für alle Studierenden uneingeschränkt möglich. Die Studierenden werden gebeten, folgende Hinweise zu beachten:

  • Zwischen Abmeldung und Prüfungstermin muss ein Kalendertag liegen.
  • Sollte es zu Problemen bei der Abmeldung kommen, sollte ein Screenshot erstellt und unverzüglich das zuständige Studiengangsekretariat informiert werden.

Prüfungszeitraum

Basierend auf der aktuellen Corona-Verordnung Studienbetrieb des Landes Baden-Württemberg in der seit 11.01.2021 gültigen Fassung sollen die Prüfungen im regulären Prüfungszeitraum (08.02.-26.02.2021) wie geplant in Präsenz stattfinden.

Maskenpflicht

Wegen der Verschärfung der Hygienekonzepte ist nun das Tragen einer Maske im Unterschied zu den Prüfungen im Sommersemester auch während der Prüfungen am Platz verpflichtend. Dringend empfohlen wird dabei das Tragen einer FFP2- oder FFP3-Maske ohne Ventil. Die Prüfungsräume werden alle 20 Minuten für 5 Minuten gelüftet werden.

Für Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und somit von der Tragepflicht befreit sind, bemüht sich die Hochschule eine zeitgleiche Prüfungsteilnahme in einem separaten Raum zu organisieren, in dem alle Maskenbefreiten zusammengefasst werden. Falls sich dies nicht realisieren lässt, kann die Prüfung für das Wintersemester 2020/21 nicht abgenommen werden. Die Prüfungsaufsicht in diesem separaten Raum wird durch Videoüberwachung und/oder Aufsichtspersonal sichergestellt. Einer Videoüberwachung muss daher im Vorfeld schriftlich zugestimmt werden. Betroffene Studierende müssen einen schriftlichen Antrag auf Maskenbefreiung bis Mittwoch, 27.01.2021, an den jeweils zuständigen Prüfungsausschuss unter Vorlage eines ärztlichen Nachweises stellen. Dieser Nachweis hat durch eine ärztliche Bescheinigung zu erfolgen, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält. Am Prüfungstag ist der Hochschule ein Nachweis vorzulegen, dass der Prüfungsteilnehmer bzw. die Prüfungsteilnehmerin getestet wurde und der Test negativ war. Der Nachweis (ärztliches Zeugnis) muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen und darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage an der Hochschule vorgenommen worden sein. Ein sog. „Antikörpertest“ ist nicht ausreichend. Es sei darauf hingewiesen, dass Teilnehmer in diesen Räumen ohne Maskenpflicht bei einem a posteriori gemeldeten Corona-Fall aus diesem Teilnehmerkreis nicht mehr in die Kontakt-Kategorie II des Gesundheitsamtes fallen und somit – im Unterschied zu Teilnehmern mit Maskenpflicht – von weiteren Prüfungen im Prüfungszeitraum ausgeschlossen werden müssen.

Bund-Länder-Beschluss vom 19.01.2021

Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz wird der Lockdown bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Es wurde unter anderem festgelegt, dass

  • private Zusammenkünfte weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person gestattet sind
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften das Tragen von medizinischen Masken (also sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95oder FFP2) zur Pflicht wird

Der Bund-Länder-Beschluss im Wortlaut.

Corona-Verordnung der Landesregierung in der ab 11.01.2021, gültigen Fassung

Allgemeine Lage

Aufgrund des Beschlusses von Bund und Ländern, den Lockdown bis 31.01.2021 zu verlängern und zu verschärfen, wurde die Corona-VO des Landes Baden-Württemberg wird mit Wirkung zum Montag, 11.01.2021, in einigen Details geändert:

  • Kontaktbeschränkungen: Künftig darf sich jeder Haushalt nur mit einer weiteren Person treffen (ausgenommen in Baden-Württemberg sind Kinder unter 14 Jahren). Die Regelung einer Bewegungsbeschränkung auf den 15-Kilometer-Radius wird in Baden-Württemberg nicht angewandt, das Land verweist auf die bereits geltenden Ausgangsbeschränkungen.
  • Einreise aus Risikogebiet: Bei Einreise aus einem Risikogebiet besteht weiterhin grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens mit einem ab dem fünften Tag der Quarantäne erhobenen negativen Testergebnis beendet werden kann. Künftig gilt zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise. Weiterhein sind Grenzpendler und Grenzgänger, die zu Studienzwecken oder zur Berufsausübung die Grenze überqueren bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte unverändert von der Quarantänepflicht ausgenommen. Falls erforderlich kann eine Bescheinigung über die zwingende Notwendigkeit durch unsere Hochschule ausgestellt werden.
  • Kinderbetreuung: Eine Familie kann sich mit einer weiteren Familie zu einer Betreuungsgemeinschaft zusammentun, in der die Kinder wechselseitig betreut werden.
  • Schulen und Kitas: In den Schulen beginnt am Montag, 11.01.2021, der verpflichtende Fernunterricht.
  • Notbetreuung für Kinder: Neu geregelt und erweitert wurde die Notbetreuung in Kitas und Schulen durch das Kultusministerium. Studierende, die wegen der Prüfungsvorbereitung an der Betreuung gehindert sind, können die Notbetreuung in Anspruch nehmen.
  • Click-and-Collect: Vorbestellte Produkte dürfen in den Geschäften wieder abgeholt werden.

Parallel erfolgt die Änderung der Corona-VO „Studienbetrieb“ des Wissenschaftsministeriums. Demnach wird der Ausleihbetrieb in den Bibliotheken ab Montag, 11.01.2021, wieder möglich sein.

Folgen für unsere Hochschule

  • Die aktuell gültigen Regeln gelten bis zum Ende der Vorlesungszeit im WiSe 2020/21 weiter, genehmigter Präsenzbetrieb kann fortgeführt werden; der Ausleihbetrieb der Fachbibliothek ist wieder möglich
  • Die Vorbereitungen auf die Prüfungszeit ab 05.02.2021 laufen und werden mit den Dekanen der Fakultäten bewertet und abgestimmt
  • Studierende in Notbetreuungssituationen können auf Antrag eine Bestätigung über die planungsgemäße Prüfungszeit erhalten; dies impliziert die Prüfungsvorbereitung
  • Professor/-innen und Mitarbeiter/-innen, die in die Prüfungsorganisation einbezogen sind, können für die Notbetreuung auf Antrag eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung für den Prüfungszeitraum erhalten

Hinweis zur Notbetreuung in Kita und Schule

Hierfür gilt der dringende Appell an die Erziehungsberechtigten, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist.

Ausgangsbeschränkungen in ganz Baden-Württemberg ab Samstag, 12. Dezember 2020

Wegen steigender Corona-Zahlen gelten in ganz Baden-Württemberg ab 12. Dezember 2020 scharfe Ausgangsbeschränkungen.

Das bedeutet, dass der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung in der Zeit von 20 bis 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt ist.

Diese triftigen Gründe sind insbesondere:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeiten
  • Inanspruchnahme medizinischer, auch veterinärmedizinischer Leistungen
  • Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren, wie etwa Gassi gehen
  • Ansammlungen die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen

In der Zeit von 5 bis 20 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ebenfalls nur aus triftigen Gründen erlaubt. Zu den oben genannten Gründen für die Nachtstunden, die auch am Tag gelten, kommen hinzu:

  • Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts
  • Erledigung von Einkäufen
  • Private Zusammenkünfte nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes und höchstens mit einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört
  • Veranstaltungen nach § 10 Absatz 4 Corona-Verordnung (CoronaVO) wie die Teilnahme an Gerichtsterminen oder Sitzungen kommunaler Gremien
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Besuch von Versammlungen nach Artikel 8 Grundgesetz

Zur Seite des Gesundheitsministeriums des Landes Baden-Württemberg

Was bedeuten die Ausgangsbeschränkungen für den Hochschulbetrieb?

1. Zwischen 5 und 20 Uhr (tagsüber) erlaubt:

  • Wege von und zur Hochschule aus dienstlichen Gründen (Arbeit)
  • Besuch dienstlicher Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
  • Besuch von „Veranstaltungen des Studienbetriebs im Sinne des § 13 Absatz 4“; dazu zählen gemäß § 13 Absatz 4 Satz 1 2. Halbsatz sowohl Veranstaltungen in digitalen Formaten und anderen Fernlehrformaten als auch Veranstaltungen in Präsenzform, die gemäß § 13 Absatz 4 Satz 2 vom Rektorat zugelassen wurden.
  • Besuch der Mensa zum Zweck der Essensabholung
  • Besuch von Hochschulbibliotheken und Hochschularchiven
  • Besuch von Präsenzprüfungen und Prüfungsvorbereitungen gemäß § 1a Absatz 3 Ziffer 2

2. Zwischen 20 und 5 Uhr (nachts) erlaubt:

  • Wege von und zur Hochschule aus dienstlichen Gründen (Arbeit)
  • Besuch dienstlicher Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen
  • Besuch von „Veranstaltungen des Studienbetriebs im Sinne des § 13 Absatz 4“
  • Besuch von Präsenzprüfungen und Prüfungsvorbereitungen gemäß § 1a Absatz 2 Ziffer 8.

Was bedeutet das im Einzelnen?

  • Die bisherigen Regelungen zur Aussetzung des Studienbetriebs in Präsenz bleiben unverändert; die Zulassung des Präsenzunterrichts erfordert weiterhin die Genehmigung durch das Rektorat (Labor-/Praxisveranstaltungen, Prüfungen); sie müssen zwingend sein, um den Studienbetrieb aufrecht zu erhalten und nicht im Fernlehrformat durchführbar sein (unter Einhaltung des entsprechenden Hygienekonzepts)

  • Die Hochschulgebäude bleiben weiterhin für Hochschulmitglieder und -angehörige geöffnet; die bis zum 30.11.2020 zugelassenen weiteren Personengruppen bleiben weiterhin zugelassen; Lehr- und Lernräume können nach Voranmeldung weiterhin genützt werden (Regelung über Fakultäten, wie bisher)

  • Das konsequente Tragen des Mund-Nasen-Schutzes (MNS) wird ausgeweitet und betrifft auch die Lehrenden/Dozenten in Labor-/Praxisveranstaltungen, auch wenn die Veranstaltung/Übung auf dem Campus unter freiem Himmel stattfindet (falls der Abstand von 1,5 m zu weiteren Personen dauerhaft nicht sichergestellt werden kann)

  • MNS ist nun auch im Eingangsbereich von Gebäuden zu tragen, da dort der Abstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann

  • Das Teilnahme- und Zutrittsverbot wurde an die neuen Quarantänevorschriften angepasst und erstreckt sich nur noch auf eine Dauer von 10 Tagen (statt 14 Tage) seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person

Allgemeine Verhaltensregeln

Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende und alle externen Besucher sind angehalten, folgende Verhaltensregeln einzuhalten:

  • Einhaltung der  AHA+L-Regel in allen Gebäuden und den Eingangsbereichen (mindestens 1,5 m Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, Alltagsmaske tragen und regelmäßiges und ausreichendes Lüften der Labore und Büros).

Die Maßnahmen zusammengefasst im Überblick:

  • Maskenpflicht im öffentlichen Raum, wenn der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann

  • nur ein Hausstand mit höchstens einer weiteren Person dürfen sich privat oder im öffentlichen Raum treffen

zu den Hygiene- und Gesundheitsregeln an der Hochschule Karlsruhe

Was mache ich wenn ...

Bitte begeben Sie sich in häusliche Quarantäne, wenn einer der folgenden Fälle eingetreten ist:

  • wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, unabhängig davon, wann das Gebiet als Risikogebiet definiert wurde. Informationen zu den Einreisebedingungen finden Sie auf den Seiten des Gesundheitsamts.
  • wenn Sie Kontakt zu einer Person haben oder hatten, bei der der Coronavirus nachgewiesen wurde.

Bitte bleiben Sie der Hochschule fern, wenn bei Ihnen Erkältungssymptome auftreten:

Typische Symptome sind Fieber, trockener Husten sowie Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns. Kontaktieren Sie in diesem Fall bitte Ihren Hausarzt telefonisch und besprechen das weitere Vorgehen. Eine Liste der häufigsten Symptome finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Bitte informieren Sie uns, wenn Sie an Covid-19 erkrankt sind:

Sollte bei Ihnen der Virus nachgewiesen werden, bitten wir Sie, sich in Ihrem Studiengangssekretariat bzu melden.

Wenn sich durch Ihr Fehlen an der Hochschule studien- oder prüfungsrelevante Fragen oder Schwierigkeiten ergeben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Studiengangssekretariat auf. Die Hochschule wird hierfür besondere Regelungen finden.

Kontakt

Zentrale Hochschulverwaltung
Corona-Hotline
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Erdmann M.B.A.
Sicherheitsingenieur
Leiter Stabsstelle Arbeitssicherheit
Leiter Arbeitskreis Gesunde Hochschule

Geb. LI, U 017
Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 925-2233
E-Mail Corona-Warnungspam prevention@hs-karlsruhe.de

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