Lernziele und Lehrinhalte Bachelorstudiengang Elektrotechnik – Informationstechnik

In der unten angezeigten Tabelle werden die Lehrinhalte und Lernziele sowie die Lernergebnisse des Bachelorstudienganges Elektrotechnik – Informationstechnik aufgeführt. Weitere Informationen über die Lehrinhalte und Ausbildungsziele sind im Modulhandbuch (PDF) und unter den Studienzielen zu finden.

Semester 1

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS
Höhere Mathematik 166

Elektrotechnik 1
- Gleichstromtechnik
- Felder

6


3
3
Physik44
Grundlagen der Informatik 164
Digitaltechnik
- Vorlesung Digitaltechnik
- Labor Digitaltechnik
8


4
2
Summe 1. Semester:3026

Semester 2

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS
Höhere Mathematik 266
Grundlagen der Elektrotechnik 2
- Wechselstromtechnik
- Labor Wechselstromtechnik
6



4
2
Systemtheorie44
Grundlagen der Informatik 264
Mikrocontrollersysteme
- Vorlesung Mikrocontrollersysteme
- Labor Mikrocontrollersysteme
8


4
2
Summe 2. Semester:30
26

Semester 3

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS

Höhere Mathematik 3
- Vorlesung Höhere Mathematik 3
- Labor Numerische Mathematik

6



4
2
Elektronik
- Vorlesung Elektronik
- Labor Elektronik
8



4
2

Messtechnik
- Vorlesung Messtechnik
- Labor Messtechnik

6



4
2
Fremdsprache44
Stochastische Signale und Systeme64
Summe 3. Semester:3028

Semester 4

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS
Nachrichtentechnik 1
- Vorlesung Nachrichtentechnik 1
- Labor Nachrichtentechnik
6



4
2

Regelungstechnik
- Vorlesung Regelungstechnik
- Labor Computerunterstützter Reglerentwurf

6


4
2
Hochfrequenztechnik66

Digitale Systeme

6

4

Entwurf analoger Systeme
-Vorlesung Entwurf analoger Systeme
-Labor Entwurf analoger Systeme
6



2
2
Summe 4. Semester:3026

Semester 5 (Praxissemester)

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS
Praxistätigkeit24
Praxis Vor- und Nachbereitung
- Praxisvorbereitung
- Praxisnachbereitung
6


2
2
Summe 5. Semester:304

Semester 6

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS
Methoden der Nachrichtentechnik (WPF*)
- Vorlesung Digitale Signalübertragung
- Vorlesung Mobilfunksysteme
8



4
2

Technische Informatik (WPF*)
- Vorlesung Algorithmen und Datenstrukturen
- Vorlesung Einführung in Bussysteme

8

 


4
2
Digitale Signalverarbeitung
- Vorlesung Digitale Signalverarbeitung
- Vorlesung Signalprozessoren
6



4
2
Rapid Prototyping für Embedded Sytems (WPF*)
- Vorlesung Rapid Prototyping für Embedded Systems
- Labor Rapid Prototyping für Embedded Systems
8


4
2
Industrielle Elektronik (WPF*)
- Vorlesung Leistungselektronik
- Vorlesung Elektromagnetische Verträglichkeit

8

 


4
2
Projektarbeit86
Summe 6. Semester: 3024

WPF* = Wahlpflichtfach. Der Wahlbereich kann durch Belegung von zwei der vier Module, die mit WPF* bezeichnet sind, erfüllt werden.

Semester 7

Modul mit zugeordneten LehrveranstaltungenCPSWS

Informationsverarbeitung und Netze
-Vorlesung Verarbeitung mehrdimensionaler Signale
-Vorlesung Kommunikationsnetze

9



2
4

Sozialkompetenz
-Vorlesung Mitarbeiterführung
-Vorlesung Betriebswirtschaftslehre

6



2
2
Bachelor-Thesis12
Abschlusskolloquium3
Summe 7. Semester:30
10

Lernziele des Bachelorstudiengang Elektrotechnik – Informationstechnik

Ziel ist es Ingenieure für die Industrie auszubilden, die in der Lage sind komplexe Entwicklungen von Algorithmen, Programmen und elektrischen Schaltungen zur Verarbeitung und Auswertung von Signalen durchzuführen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Signalverarbeitungsmethoden und systemtheoretischen Betrachtungen im Bereich eingebetteter Systeme zur Signal- und Informationsverarbeitung („embedded everywhere“). Als Hochschule für angewandte Wissenschaften ist unsere Ausbildung ganz auf die Berufsqualifizierung auf hohem Niveau ausgerichtet. Die Ausbildung bietet eine solide allgemeine Grundausbildung und vermittelt die dringend erforderlichen Sach- und Methodenkenntnisse in den Schwerpunktgebieten Signal- und Informationsverarbeitung sowie Nachrichtenübertragung. Dabei wird auf die ingenieurmäßige Vorgehensweise Wert gelegt. Die Absolventen werden sehr vielseitig ausgebildet, um den Herausforderungen im globalen Wettbewerb bestehen zu können.


Die Informationstechnik ist die Schlüsseltechnologie für den technischen Fortschritt. Insbesondere durch den Einzug der Mikroprozessoren/Computertechnik in alle Lebensbereiche („Internet der Dinge“, „Internet der Dienste“) sind Ingenieure der Informationstechnik in sämtlichen Branchen gefragt. Gerade in den beiden deutschen Spitzenindustrien, im Fahrzeug- und im Anlagen-/Maschinenbau, wird die Bedeutung der digitalen Signal-/Informationsverarbeitung noch weiter zunehmen. Ebenso sind die Medizintechnik, die Unterhaltungsindustrie, schließlich das gesamte tägliche Leben ohne Informationstechnik undenkbar geworden.


Die Studierende des Studienganges Elektrotechnik – Informationstechnik bekommen die Kompetenzen vermittelt, dass Sie als Systemingenieure unsere Informationsgesellschaft mitgestalten können. Bei der Vermittlung der Lehrinhalte stehen neben Vorlesungen die Praktischen Labore und Studienprojekte im Mittelpunkt und fördern somit die Fähigkeit der Studenten, eigenverantwortlich zu arbeiten sowie kreative, wissenschaftsbezogene Lösungen zu entwickeln.
Das Studium befähigt die zukünftigen Ingenieure in fach- und funktionsübergreifenden Projekten arbeiten können. Um das Profil der Absolventen weiter zu stärken werden zusätzlich die sozialen Kompetenzen im Bereich der soft skills unterrichtet.

Lernergebnisse des Bachelorstudienganges Elektrotechnik – Informationstechnik

Für ihre spätere Ingenieurtätigkeit eignen sich die Studierenden im Verlauf des Bachelor-Studiums Elektrotechnik- Informationstechnik folgende Kenntnisse und Kompetenzen an:
• Breite Grundlagenkenntnisse auf dem Gebiet der Elektrotechnik, Mathematik und Programmierung gepaart mit der Fähigkeit, sich selbstständig in neue Aufgaben und Technologien einzuarbeiten
• Fundiertes Fachwissen in den Schlüsseltechnologien analoge und digitale Schaltungstechnik, digitale Signalverarbeitung und Rechnertechnik (insbesondere Mikrocontroller und eingebettete Systeme)
• Eine wissenschaftliche Arbeitsweise und die Fähigkeit, moderne Methoden der Systemtheorie, Nachrichtenübertragung, Signalverarbeitung, Regelungstechnik, Rapid Prototyping problemspezifisch anzuwenden
• Gutes Abstraktionsvermögen technischer Prozesse und ein prinzipielles Verstehen relevanter Zusammenhänge, um auch komplexere interdisziplinäre Probleme strukturieren und erfolgreich bearbeiten zu können (System- und Problemlösungskompetenz)
• Fähigkeit zur selbständigen Arbeit und zur Kommunikation im Team