Studienplan Bachelorstudiengang Elektrotechnik – Sensorik

Das Sensorikstudium an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik zeichnet sich durch eine breite Wissensvermittlung im Bereich Sensor- und Informationssysteme aus. Dabei werden im Bachelorstudiengang Sensorik bewusst alle Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache abgehalten. Andereseits werden aber auch innerhalb des Studiums Fremdsprachenkenntnisse gefördert, um eine erste internationale Ausrichtung des Studiums und späteren beruflichen Einstiegs einzubringen.

Der Bachelorstudiengang Sensorik ist in ein Grundstudium und ein Hauptstudium aufgeteilt. Das Grundstudium umfasst die ersten beiden Studiensemester. Das Hauptstudium gliedert sich in die Semster drei bis sieben. Im fünften Semester findet das praktische Studiensemester statt und im siebten Semester ist die Bachelor-Thesis zu erstellen.

In den Übersichten über die Module des Grund- bzw. Hauptstudiums sind die im Studium abzuleistenden Module und Lehrveranstaltungen angegeben. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Modulen enthält das Modulhandbuch.

In jedem Semester sind 30 Leistungspunkte, die sogenannten Creditpoints (CP), zu erzielen. Insgesamt umfasst der Bachlorstudiengang Sensorik 210 Leistungspunkte. Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) der Lehrveranstaltungen schwankt in den Theoriephasen zwischen 24 und 28 Semesterwochenstunden.

Grundstudium

Das Grundstudium umfasst Module im Gesamtumfang von 60 CP, aufgeteilt auf zwei Semester. Thematisch gliedert sich das Grundstudium in fünf fachbezogene Themenschwerpunkte.
Der Themenschwerpunkt Mathematik mit den Modulen Mathematik Grundlagen 1 und 2 umfasst zwei Mathematik-Vorlesungen und die dazugehörigen Übungen.

Die Physikalischen Grundlagen der Sensorik widmen sich den physikalischen Grundlagen der Sensorik und bestehen aus den Lehrveranstaltungen Physik A und B mit den dazugehörigen Übungen.
Die beiden Module physikalische Chemie und Werkstoffe 1 und physikalische Chemie und Werkstoffe 2 bilden einen weiteren Schwerpunkt, der die Grundlage für die spätere Chemosensorik bildet.

Der Schwerpunkt Elektronik und Messtechnik setzt sich zusammen aus den Modulen Elektronik 1 und 2. Thema der Vorlesung Elektronik 1 ist die Analogelektronik, in Elektronik 2 wird die Digitaltechnik behandelt. In den zugehörigen Laboren wird das theoretische Wissen durch praktische Anwendungen vertieft, wobei in Messtechnik A mit Labor noch zusätzlich Wissen zur Fehleranalyse und Fehlerfortpflanzung gelehrt und im Labor angewandt wird.

Programmierkenntnisse erwerben die Studierenden im Schwerpunkt Informatik, wo in den Modulen Informatik 1 und 2 Grundkenntnisse des Programmierens sowie eine Programmiersprache (C/C++) gelehrt werden.

Die dazugehörigen Übungen finden im Computerpool statt und bieten den Studenten die Gelegenheit, das erlernte Wissen in der Praxis zu erproben.

In den ersten zwei Semestern sind von den Studierenden insgesamt 10 benotete Prüfungsleistungen und 4 Übungs- / Laborveranstaltungen zu absolvieren.

Hauptstudium

Im Hauptstudium sind insgesamt 150 Leistungspunkte (CP) zu erlangen. Die im dritten und vierten Semester angebotenen Module vermitteln in ihrer Breite das Kernwissen, über das ein Bachelor der Sensorik verfügen muss. Behandelt werden die Fachgebiete Physikalische Sensorik, Chemosensorik, Elektronik und Regelungstechnik, Computergestützte Mathematik, Verarbeitung digitaler Signale, Hybridsysteme sowie Mikro- und Nanosysteme und als erste Schlüsselqualifikation die Fremdspra-chenkompentenz in Englisch.

Das fünfte Studiensemester ist das praktische Studiensemester. Hauptinhalt ist eine Praxistätigkeit in einem Industrieunternehmen. Daneben sind hier auch die Praxisbegleitung mit den Modulen Praxisvor- und -Praxisnachbereitung der Praxistätigkeit als Blockkurs im Umfang von 4 SWS zu besuchen.

Im sechsten Semester ist eine exemplarische Vertiefung nach den Wünschen der Studierenden im Wahl-pflichtmodul möglich. Es sind zwei Wahlfächer aus dem nichttechnischen Bereich als weitere Schlüsselquali-fikationen zu wählen sowie ein technisches Wahlfach. Weitere thematische Schwerpunkte bilden die Module Optoelektronische Sensorik, Regelungstechnik & Aktorik sowie Smart Systems.

Im siebenten Semester stehen zu Beginn im Modul Computersimulation im Rahmen von Blockveranstaltun-gen Schaltungslayout und Computergestütztes Messen auf dem Plan. Im Anschluss daran wird nach einer Projektarbeit die Bachelor-Thesis, bevorzugt in der Industrie, angefertigt. Ihr Bearbeitungszeitraum beträgt 4 Monate und kann in Ausnahmefällen auf 6 Monate verlängert werden. Das Studium endet dann mit einem Abschlusskolloquium (mündliche Prüfung).

Im Hauptstudium sind (einschließlich Referat zur Praxistätigkeit, Bachelor-Thesis und Abschlusskolloquium) 17 benotete Prüfungsleistungen abzulegen sowie 17 Studienleistungen (Referate, Übungs- / Laborveranstal-tungen) zu erbringen.