Frequently Asked Questions


Wählen Sie eines der unten angeführten FAQ-Themen.

Sollten Sie eine Frage haben, die an dieser Stelle noch nicht beantwortet ist, wenden Sie sich bitte an den Programmbeauftragten. 

    

Finanzierung

Welche finanziellen Förderungen gibt es?

Die hauptsächliche Förderung ist die von der Deutsch-Französischen Hochschule gewährte so genannte Mobilitätsbeihilfe (siehe FAQ der Deutsch-Französischen Hochschule). Dies ist ein Stipendium, welches im Programm eingeschriebenen Studierenden während der Auslandsphase gewährt wird. Der Betrag ist z.Z. 270 Euro/Monat und wird für ein Studienjahr (10 Monate) ausbezahlt.

Die Mobilitätsbeihilfe wird nicht für das Praxissemester (Vorbereitungssemester) gezahlt, da die Aufnahme in das Programm erst danach stattfindet. Das Praxissemester kann allerdings - wie im Übrigen auch die nachfolgenden Studiensemester in Frankreich - aus Erasmus-Fördermitteln unterstützt werden. Nähere Auskünfte hierzu erteilt das Career-Center der Hochschule Karlsruhe (für das Praxissemester) bzw. das Akademische Auslandsamt (für die Studiensemester).

Daneben kann der berechtigte Personenkreis auch immer Auslandsbafög beziehen. Das Auslandsbafög ist rechtzeitig zu beantragen.

Ich bin Bafög-berechtigt. Kann ich das nutzen?

Wenn man berechtigt ist, Auslandsbafög zu erhalten oder bereits Bafög in Deutschland erhalten hat, gilt es folgendes zu beachten:
Das zuständige Auslandsbafögamt für den Frankreichaufenthalt ist die

Kreisverwaltung Mainz-Bingen,
Postfach 1355,
55206 Ingelheim am Rhein
oder im Netz unter www.mainz-bingen.de

    
Dort sind die auszufüllenden Anträge für Auslandsbafög zu bekommen:

  • Auslandsbafög wird wie in Deutschland nur ab dem Tag der formlosen Beantragung bewilligt.
  • Rechtzeitiges Beantragen von Auslandsbafög erspart lange Bearbeitungszeiten, in denen man kein Bafög erhält, identisch zum Bafög für Deutschland.
  • Für das Auslandsbafög sind zu den Anträgen in Deutschland noch folgende zusätzliche Anträge erforderlich, welche einem aber nach Beantragung von Auslandsbafög in einer kompletten Auflistung zugesendet werden:
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Auslandsantrag (Formblatt 6)
  • Sprachzeugnis
  • Immatrikulationsbescheinigung der ausländischen Universität
  • Mietbescheinigung (steht als Vordruck zur Verfügung)

 

Werden diese Regeln beachtet, sollte es keine Probleme mit dem Erhalt des Bafög geben.

    

Studieren in Besancon

Wie bekomme ich eine Praktikumsstelle in Frankreich?

Grundsätzlich ist es möglich, das Praktikum in einem beliebigen französischen Unternehmen zu absolvieren. Es empfiehlt sich jedoch, das Praktikum in den Laboratorien der ENSMM oder in einem Unternehmen in ENSMM-Nähe zu absolvieren.
Das Praktikum wird so als Vorbereitungssemester genutzt. Die Organisation des Praktikums an der ENSMM erfolgt in Abstimmung mit den Programmbeauftragten an der Hochschule Karlsruhe und an der ENSMM Besançon. Diese sorgen für Unterkunft, Praktikumsplatz und die Organisation der sonstigen Aktivitäten an der ENSMM.
Um die finanzielle Förderung des Praktikums muss sich der Bewerber selbst bemühen (Stipendien für Auslandspraktika, Auslandsbafög etc.), da das Praktikum noch nicht Bestandteil des Doppelabschlussprogramms ist und somit noch nicht von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördert wird.

Was passiert, wenn die Jury mich nicht aufnimmt oder ich nach dem Praktikum nicht weitermachen will?

Das ist nicht dramatisch! Dann studiert man ganz normal in Deutschland weiter. Die deutschen Studien- und Prüfungsordnungen, zu denen Sie dann wieder zurück wechseln, sehen das Praxissemester im fünften Semester vor. Dieses haben Sie ja schon in Frankreich erfolgreich absolviert und es wird Ihnen natürlich anerkannt. In Deutschland machen Sie dann einfach mit den Lehrveranstaltungen des vierten Semesters weiter.

Sie haben dann letztlich nur die Semester vier und fünf getauscht. Ein Zeitverlust entsteht nicht. Das Praktikum in Frankreich ist also für den normalen Studienablauf ohne jedes Risiko.

Wie ist der Studienalltag in Frankreich? Was erwartet einen?

Wie es üblich in Frankreich ist:

  • Jeden Tag von morgens bis zum späten Nachmittag Unterricht
  • Donnerstagnachmittags ist für Freizeitaktivitäten der diversen Studentenorganisationen freigehalten.

Vorlesungszeiten:

  • Vormittags von 08.00 - 12.00
  • Nachmittags von 14.00 - 18.00
  • Mittagspause von 12.00 - 14.00
  • Nachmittags werden überwiegend Tutoriums und Laborveranstaltungen angeboten.
  • Am Vormittag finden die Vorlesungen für ca. 80 Studenten in entsprechenden Vorlesungssälen statt.

 

Studienablauf:

 

Es erwarten einen im “première année“ zwei Theoriesemester (semestre jaune und semestre bleu) welche logischerweise sehr mechaniklastig ausgelegt sind. Ansonsten ist das “première année“ sehr breit gefächert (Elektronik, Optik, Mathematik, Wirtschaftswesen, Fertigung, Regelungstechnik, Fremdsprachen, …)

Im Gegensatz zu Deutschland, gibt es im Studienablauf Vorlesungen UND sogenannte TDs (travaux dirigés) oder Übungsstunden, wo man inhaltlich sehr gut auf die Prüfungen vorbereitet wird. Die Schwierigkeit besteht häufig in der Vertiefung der Naturwissenschaften, gerade in den mechanischen Fächern wie “Mécanique Générale, Mécanique des milieux déformables“ oder “Conception Mécanique“. Prüfungen finden auch während dem Semester statt (pro Modul 1-2 Prüfungen).

Die Skripte zu den verschiedenen Vorlesungen werden zu den unterschiedlichen Veranstaltungen an alle Studenten ausgeteilt. Anstelle der Studiengebühren muss man einen Jahresbeitrag von 154 € für die Skripte an das Studentensekretariat entrichten.

 

 

Professoren und Equipment

Es stehen viel mehr Professoren o.a. Wissenschaftliche Mitarbeiter als an der HS Karlsruhe zur Verfügung. Auf der anderen Seite gibt es auch viel weniger Studenten (ca. 800), sodass sich eine nette familiäre Atmosphäre entwickelt.

Ein beachtliches Equipment an Werkzeugmaschinen und Messinstrumenten. In beiden Semestern darf man in Laborveranstaltungen (CNC-)fräsen, drehen und beschäftigt sich direkt mit Getrieben, Klimakompressoren oder Motoren.

Die ENSMM verfügt, wie die Fakultät MMT, über ausreichend Poolräume. Mit den Studenten-Account kann man sich dann, wie bei der HsKA, einloggen.

Und wie ist das studentische Leben außerhalb?

Es gibt eine unglaubliche Anzahl an Clubs/Studentenorganisationen. Egal ob sportlich-, wissenschaftlich-, oder einfach sozial ausgelegt (Es gibt Vereinigungen zu den Bereichen Rugby, Volleyball, Tanz, Ski, Fußball, Informatik, Elektronik, Mechanik, Journale, Gastronomie, …).

Zudem ist man als ENSMM Student politisch gefragt. Das Student-Büro heißt der BDE (Bureau des élèves), sowie der AStA in Deutschland. Jedes Jahr stehen sich zwei (oder noch mehr) Studentenparteien mit einem eigenen Wahlprogramm gegenüber. Eine Woche lang präsentieren die Parteien Ihr Programm anhand mehrere Veranstaltungen (Frühstück am Morgen in der Aula servieren, Spiele am Mittag, Vorführungen…) und findet üblich in Mai statt.

Der BDE organisiert auch viele externe Veranstaltungen. Dazu gehört Europa-Park, Privatisierung von Kinos, Automobilsalon von Genf und noch vieles mehr.

    

Wohnung in Frankreich

Wie bekomme ich eine Unterkunft in Besançon?

In Frankreich ist es üblich ein einzelnes Appartement zu bewohnen. Wohngemeinschaften sind eher selten aufzufinden.

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Varianten unterscheiden:

  • Studentenwohnheim
  • privat vermieten

Bei beiden Varianten kann man eine Art Wohngeld bzw. Mietzuschuss (die so genannte APL) beantragen.

Studentenwohnheime gibt es in ganz Besançon verteilt. In nächster Nähe zur ENSMM befinden sich die Wohngebäude von der SODERE (private Organisation) (http://www.sodere.fr) sowie des CROUS (gesetzliche Organisation) (http://www.crous-besancon.fr).

Wer sich von privat etwas anmieten möchte, kann sich neben diversen Zeitungsannoncen oder übers Internet auch an der Angebotstafel in der Stadtbibliothek in Besançon umschauen.

Wo bekomme ich Hilfe für die Wohnungssuche?

Mit dem Akademischen Auslandsamt (AAA) an der HS Karlsruhe haben die Austauschstudenten eine ausgezeichnete Anlaufstelle. Sprechen Sie die Mitarbeiter des AAA diesbezüglich an (für Beratung aber auch zur direkten Zimmerreservierung).

Was ist die APL?

APL heißt Aide Personnalisée au Logement (Wohngeld/Mietzuschuss).
Entweder wird diese direkt vom Vermieter beantragt (im Falle der SODERE, wo man das Geld nie in Hand nehmen wird): man erhält dann die Mietrechnung mit bereits abgezogenem Betrag (statt 310€ zahlt man ca. 180€).

Bei Abschluss eines privaten Mietvertrages den Vermieter auf APL ansprechen und man erhält die auszufüllenden Formulare.

Achtung, wer in Deutschland noch Kindergeld ausbezahlt bekommt, hat kein Recht auf Beanspruchung der APL. Bitte also vorher genau erkundigen, bevor man in Frankreich die Formulare ausfüllt!!

Eine letzte Bemerkung: die Wohnsteuer in Frankreich

In Frankreich gibt es eine sogenannte „taxe d’habitation“, eine Art Wohnsteuer für die Stadt Besançon. Jeder Bewohner einer Stadt in Frankreich muss diese bezahlen. Der Vermieter (SODERE oder privat) übermittelt die Informationen zu den Mietvertrag an dem Steueramt, und dieser berechnet dann diese Wohnsteuer. Die Rechnung bekommt man üblich nach dem Auszug der französischen Wohnung und wird per Post an der Heimatanschrift geschickt. Diese beträgt meistens eine Warmmiete.

    

Formalitäten an der Hochschule Karlsruhe

Was passiert mit meinen Leistungen in Frankreich, wenn ich abbreche?

Zunächst einmal sollte der Fall nicht eintreten! Die französischen Professoren sind im Allgemeinen sehr an Ihrem Studienerfolg interessiert und versuchen Ihnen zu helfen, wo es nur geht.

Sollte der Fall trotzdem eintreten, so kehren Sie in die Fakultät MMT zurück und studieren gemäß der deutschen SPO weiter.

Die Leistungen können dann natürlich nicht mehr pauschal (mit ENSMM 1 bis ENSMM 10) abgerechnet werden. In diesem Fall müssen die Fächer der deutschen SPO mit inhaltlich entsprechenden erbrachten Leistungen an der ENSMM abgeglichen werden. Gegebenenfalls müssen Leistungen in Deutschland nachgeholt werden. Da der inhaltliche Überlappungsgrad aber hoch ist, dürfte dies nur in Ausnahmefällen erforderlich sein.

Wie werden meine Leistungen in Frankreich in Deutschland anerkannt?

Zunächst einmal hat das Doppelabschlussprogramm den Vorteil, dass man keine Leistungen oder Fächer individuell vorab abklären muss, wie etwa bei einem Erasmus-Austausch.

Grundsätzlich werden komplette Semester anerkannt. Hierzu ist in den deutsch-französischen Versionen der Studien- und Prüfungsordnungen eine Art "Platzhalter" vorgesehen. Im fünften Semester gibt es dort die "Fächer" ENSMM 1 bis ENSMM 5 mit jeweils 6 Kreditpunkten und im sechsten Semester gibt die "Fächer" ENSMM 6 bis ENSMM 10 mit jeweils 6 Kreditpunkten.

Diese Kredits (oder auch ECTS) decken damit die Studienleistungen ab, die Sie im so genannten "première année" an der ENSMM erbringen. Diese Fächer tauchen auch so in ihrem Bachelor-Zeugnis auf. Die Noten müssen natürlich entsprechend den an der ENSMM erreichten Noten nach einer Umrechnungstabelle (beim Programmbeauftragten einsehbar) ermittelt werden. Hierfür gibt es einen Katalog von Fächern, der jeweils ENSMM 1 bis ENSMM 10 zugeordnet wird. Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass die Leistungen nicht mit den Fächern der deutschen SPO abgeglichen werden müssen.

Kann ich meine Bachelor-Thesis auch im 8. Semester machen?

Davon ist eher abzuraten! Um den regulären Ablauf des Doppelabschlussprogramms (s. Studienablauf) zu garantieren ist die Regelstudienzeit einzuhalten. Zwar bedeutet die Nichteinhaltung der Regelstudienzeit nicht zwingend den Abschied aus dem Programm, jedoch ist dann mit Zeitverlust zu rechnen, da das Studium in Frankreich immer noch im Jahresrhythmus abläuft.

Die Praxis, die Bachelorthesis "in Ruhe" im 8. Semester statt, wie vorgeschrieben im 7. Semester, zu absolvieren ist daher nicht zu empfehlen.
Die Vorlesungen des 7. Semesters sind in allen Bachelor-Studiengängen von MMT so kompaktiert, dass die Absolvierung der Bachelor-Thesis in der Regelstudienzeit prinzipiell möglich ist.

Sie sollten jedoch bei Abschluss eines Vertrages mit einem Unternehmen auf Ihre besondere Situation hinweisen und die Verträge entsprechend gestalten. Sollten Sie auf Probleme oder Unverständnis stoßen, empfiehlt es sich, Kontakt zum Programmbeauftragten aufzunehmen.

Eine andere interessante Möglichkeit ist, die Bachelor-Thesis im Hause, also innerhalb der Fakultät, zu absolvieren. Wenden Sie sich dazu an die Professoren Ihrer Wahl. Bedenken Sie dabei auch, dass die Master-Thesis in der Industrie angefertigt werden kann, sodass Sie auf jeden Fall eine Abschlussarbeit in einem Unternehmen anfertigen können, wenn Sie das wünschen.

Wie schreibe ich mich im Master-Studiengang ein?

Es kommt drauf an, ob man ein deutscher oder ein französischer Studierender ist.

Aber für beide gilt folgendes: da die Studierenden des Doppeldiploms schon ein Bewerbungsverfahren zur Aufnahme in dem Dt.-Fr. Studiengang gemacht haben, werden diese auch im Master eingeschrieben. Daher muss nicht das normale Online-Bewerbungsverfahren durchgemacht werden!

 

Die französischen Studierenden leiten ihre Daten an den Programmbeauftragten weiter (im Allgemeinen fordert der Programmbeauftragte per E-Mail dazu auf):

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • gewünschter Masterstudiengang
  • Abiturnote/Baccalauréat
  • gültige E-Mailadresse
  • gültige postalische Heimatadresse

    

Der Programmbeauftragte leitet die notwendigen Daten der Studentischen Abteilung weiter und die Studierenden bekommen einen Brief die sie über den weiteren Vorgang der Einschreibung  hinweist (Studentenwerksbeitrag bezahlen, usw.).

Die deutschen Studierenden füllen das Bewerbungsformular aus, drucken es aus und geben es bei der Studentischen Abteilung ab.

Was ist mit der Rückmeldung bei der HS Karlsruhe während der Master-Thesis?

Traditionell findet das Kolloquium zur Master-Thesis für jeden betreffenden Jahrgang Ende Oktober statt.

Diese Terminansetzung hat einen praktischen und einen ideellen Grund. Bekanntlich muss die Master-Thesis auch von einem französischen Kollegen beurteilt werden. Es ist den Kollegen der ENSMM und der ENSMM als Hochschule natürlich nicht zuzumuten, dass jeder Kollege einzeln nach Deutschland reisen muss. Daher finden die Abschlusskolloquien alle einem Tag statt. Der gewünschte Nebeneffekt ist, dass diese Veranstaltung Ihrem Abschluss einen besonderen Rahmen verleiht.

Bei diesem Verfahren gibt es jedoch ein Problem. Eigentlich müssten sich die Studierenden nochmals zurückmelden! Dies bedeutet für die Betroffenen die erneute Entrichtung des (reduzierten) Studentenwerksbeitrags.

Nach Rücksprache mit dem Rektorat ist ein Verfahren entwickelt worden, mit dem vermieden werden kann, dass sich die Master-Kandidaten zum Wintersemester nochmals zurückmelden müssen. Es ist möglich, das Abschlusskolloquium als "als Externer Examenskandidat" zu absolvieren.

Dies kann auf einem Exmatrikulationsantrag, den man hier Antrag_Exmatrikulation herunterladen können, angegeben werden. Dieser Exmatrikulationsantrag ist auszufüllen und gemeinsam mit dem Antrag auf Ausgabe einer Master-Thesis an folgenden Personen abzugeben:

  • Bei Frau Lengenfelder für den Master Maschinenbau.
  • Bei Frau Loykowski für den Master Mechatronik und Fahrzeugtechnologie.

   
Dabei ist an entsprechender Stelle anzukreuzen: Studienabschluss extern. Der Zusatz Beantragung nur bei Überschreitung der Höchststudiendauer möglich! ist zu ignorieren.

WICHTIGE VORAUSSETZUNG: die beantragenden Studierenden müssen bis zum 31. August ALLE Prüfungsleistungen erbracht haben. Dies setzt voraus, dass insbesondere das Abgabedatum der Thesis auf den 31. August datiert ist (selbstverständlich nicht nur das. Es muss die Thesis dann auch eingegangen sein).

Selbstverständlich steht es jedem Studierenden auch völlig frei, sich nochmal als Student für das Wintersemester zurück zu melden.

FOLGENDES IST IN JEDOCH IN JEDEM FALL ZU BEACHTEN: eine Rückmeldung ist zwingend erforderlich, wenn noch Prüfungen offen sind und im Wintersemester Nachholprüfungen anstehen. In diesem Fall kann natürlich keine Exmatrikulation erfolgen.

Muss ich mich bei der HS Karlsruhe zurückmelden, während ich an der ENSMM bin?

Ja! Sie bleiben auch bei einem Wechsel an die Partnerhochschule Student der Hochschule Karlsruhe und müssen sich zum neuen Semester ganz normal zurückmelden (Ausnahme: das zusätzliche 11. Semester an der ENSMM. Da Sie zu diesem Zeitpunkt (hoffentlich) den Master-Abschluss schon haben, ist nur noch eine Einschreibung an der ENSMM erforderlich! Für weitere Infos, siehe Studium in Deutschland/Sonderegel Master-Thesis).

Achtung: stets muss auch eine Rückmeldung bei der Deutsch-Französischen Hochschule vorgenommen werden (auch im 11. Semester)!

    

Deutsch-Französische Hochschule (DFH)

Wie erfolgt die Immatrikulation bei der DFH?

Sie müssen sich nach Aufnahme in das Doppelabschlussprogramm, also zum Zeitpunkt der Entscheidung der deutsch-französischen Jury nach Abschluss des Praxissemesters in Frankreich, bei der Deutsch-Französischen Hochschule immatrikulieren.

Dies erfolgt online unter http://www.dfh-ufa.org/nc/studierende/einschreibung/ auf der Homepage der Deutsch-Französischen Hochschule. Die Einschreibung erfolgt jedes Jahr zwischen dem 2. Mai und dem 30. September und gilt für das gesamte Studienjahr (Winter- und Sommersemester).

Wie bekomme ich die Mobilitätsbeihilfe der DFH?

Die Deutsch-Französischen Hochschule gewährt den Studierenden des Doppelabschlussprogramms während der Auslandsphase ein Stipendium oder besser gesagt, die so genannte Mobilitätsbeihilfe.

Diese beträgt zur Zeit 270 Euro/Monat und wird 10 Monate im Jahr gezahlt.

Dazu muss der/die Studierende bei der DFH immatrikuliert sein (siehe „Wie erfolgt die Immatrikulation bei der DFH?“).

Die Auszahlung erfolgt (für die deutschen Teilnehmer) durch die Hochschule Karlsruhe, die ihrerseits das Geld von der DFH erhält und gegenüber der DFH über die Verwendung Rechenschaft ablegen muss.

Da bei (freiwilligem oder mutwilligem) Abbruch des Studiums die Mobilitätsbeihilfe zurückgezahlt werden muss, versichert sich die Hochschule Karlsruhe durch Abschluss einer Vereinbarung, die der/die Studierende unterzeichnen muss. Ohne den Abschluss dieser Vereinbarung kann keine Auszahlung der Mobilitätsbeihilfe erfolgen. Das Formular zu dieser Vereinbarung ist im Download-Bereich herunterladbar.

Muss ich mich bei der DFH auch zurückmelden, während ich an der ENSMM bin?

Sie müssen sich nach Aufnahme in das Doppelabschlussprogramm, also zum Zeitpunkt der Entscheidung der deutsch-französischen Jury nach Abschluss des Praxissemesters in Frankreich, bei der Deutsch-Französischen Hochschule anmelden und solange Sie im Programm jedes Studienjahr (Winter- und Sommersemester) zurückmelden ! Die Zurückmeldung erfolgt mit dem Ausfüllen eines Studierendenberichts. Nach dem Ausfüllen können Sie sich dann zurückmelden.