Akademische Jahresfeier der HsKA am 09. Oktober 2015

Für seine Master-Thesis „Research on interoperability within developement process of Embedded Systems on the example of AUTOSAR“ erhielt Ferdinand Schäfer, Absolvent des Masterstudiengangs Mechatronik der Hochschule Karlsruhe & Mitarbeiter am Institut für Energieeffiziente Mobilität, das diesjährige Promotionsstipendium der Heinrich-Hertz-Gesellschaft. Verliehen wurde der Preis von Prof. Dr.-Ing. Volker Krebs, Vorsitzender der Heinrich-Hertz-Gesellschaft, während der Akademischen Jahresfeier der Hochschule Karlsruhe am 09. Oktober 2015.

Die Heinrich-Hertz-Gesellschaft (HHG) wurde im Jahre 1966 mit dem Ziel gegründet, Gespräche zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. Auch die internationale Verständigung soll hierdurch unterstützt werden.

Ferdinand Schäfer absolvierte erfolgreich den deutsch-französischen Studiengang Mechatronik an der Hochschule Karlsruhe und erhielt damit auch das Diplôme d’Ingénieur de l’ENSMM, der Ecole Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques (ENSMM) in Besançon.

Mittlerweile promoviert Ferdinand Schäfer am Institut für Energieeffiziente Mobilität der Hochschule Karlsruhe in Kooperation mit der ITK Engineering AG und der Université de Technologie Belfort-Montbéliard zum Thema „Sys-tems Engineering methodology for automated driving functions”.

Gehalt und Bewerbung

In den naturwissenschaftlichen Studiengängen der Hochschule Karlsruhe lernen die Studierenden die nötigen Grundlagen, um im Berufsleben als Ingenieur bestehen zu können. Wenn sich die Studierenden dann gegen Ende des Studiums entscheiden ins Berufsleben einzusteigen und ihrem Werdegang in der Industrie nachgehen möchten, stellt sich die Frage wie dies anzugehen ist.

Um die aufkommenden Fragen der Studierenden zu beantworten, wurde am 27. Mai 2013 eine Informations-Veranstaltung zum Berufseinstieg durchgeführt.Unter der Leitung von Frau Carsten der Robert Bosch GmbH konnten die über 40 anwesenden Studierenden all ihre Fragen zu diesem Thema äußern.

Neben der immer wieder kehrenden Frage: „Bachelor oder Master?“, wurde auch die Frage nach dem Bewerbungsprozess diskutiert. Die Veranstaltung lief sehr interaktiv, mit einer intensiven Beteiligung und vielen Fragen der Studenten ab.

Aus der 1,5 stündigen Veranstaltung lässt sich schließen, dass es keine pauschale Lösung für den Einstieg gibt. Jedoch wird ein zielgerichteter Lebenslauf höher bewertet, als ein hoher Abschlussgrad.

Daimler AG stellt dem Labor für Fahrzeugelektronik der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik hochwertiges Fahrzeug für Testzwecke zur Verfügung

Für die Studierenden auf dem Campus war er sofort „der“ Blickfang, als am vergangenen Freitag, 28. Oktober 2011, Volker Wilhelmi, Leiter Elektrik/Elektronik der Daimler AG, offiziell einen Mercedes CL500 „Blue Efficiency“ an Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel und Prof. Dr. Peter Neugebauer, Leiter des Labors für Fahrzeugelektronik an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik, übergab.

Das Fahrzeug im Gegenwert von mehr als 200 000 € verfügt über einen 4,7l-V8-Motor mit 320 kW (435 PS) und eine mechatronische Vollausstattung. Es wird an der Fakultät künftig Teil verschiedener Vorlesungen und Laborübungen sein und in diverse Projekte integriert werden, mit denen eine praxisnahe Ausbildung der Studierenden garantiert werden kann. „Kein Studierender unserer Fakultät verlässt als Ingenieur das Haus, ohne an einem Fahrzeug gearbeitet zu haben“, betonte Prof. Dr. Frank Artinger, Prodekan der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik bei der Übergabe, „und insbesondere bei diesem Fahrzeug dürften wir keine Schwierigkeiten haben, unsere Studierenden für praktische Tätigkeiten am Fahrzeug zu begeistern.“

In der Lehre soll das Fahrzeug beispielsweise dazu eingesetzt werden, um den NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus), der zur Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen dient, wie auch weitere Fahrzyklen auf dem hochschuleigenen Rollenprüfstand „nachzufahren“ und so den Studierenden verständlich zu machen. Es ist auch geplant, verschiedene technische Fehler in das Fahrzeug „einzubauen“. Im Laborbetrieb lernen die Studierenden dann diese mit unterschiedlichen Methoden der Fahrzeugdiagnose aufzuspüren und zu beheben. Nicht zuletzt können die Studierenden an diesem Fahrzeug die gesamte Bandbreite moderner Fahrzeugelektronik kennenlernen.

„Wir sind wirklich dankbar für diese Unterstützung durch die Daimler AG, durch die wir unseren Studierenden in der anwendungsorientierten Lehre ein derart attraktives Angebot machen können“, so Laborleiter Prof. Dr. Peter Neugebauer. „Wir haben bereits zahlreiche Projekte und Ideen angedacht und können es kaum noch erwarten, an dem Auto loszulegen. Und auch in der Forschung ist es schließlich wie im wahren Leben – der Appetit kommt beim Essen. Wir sind daher sicher, dass es uns an weiteren Ideen zu Projekten und Forschungsvorhaben in Verbindung mit dem Mercedes CL500 nicht fehlen wird.“

Quelle: Holger Gust, Leiter der Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

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