Gassensorik

Im Schwerpunkt „Gassensorik“ wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Kohler eine hochwertige technologische Infrastruktur geschaffen. Diese ermöglicht diverse Sensortechnologien und Analysemethoden zu kombinieren, um Gassensorarray-Teststrukturen zu Forschungszwecken herzustellen. Bei thermozyklischer Betriebsweise (EU-Patent) ist mit solchen Arrays eine sehr empfindliche Identifikation und Analyse von Gasen beziehungsweise Gasgemischen möglich. Technologie und Betriebsverfahren werden zurzeit in ein vom BMBF gefördertes Kooperationsprojekt mit dem IAI/KIT und zwei Unternehmen eingebracht mit dem Ziel, eine Multisensorplattform zur Früherkennung von Schwelbränden aufzubauen.


Gassensorik zur Senkung der Emissionen aus Holzverbrennung

In diesem Forschungsschwerpunkt am ISIS steht die Minimierung der gasförmigen und Feinstaubemissionen aus Klein-Holzverbrennungsanlagen durch sensorbasierte Verbrennungsluftregelung im Mittelpunkt. Kürzlich wurde ein Förderprojekt der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe im Verbund mit dem Biomasse-Forschungszentrum in Leipzig der Sick AG, Reute, und weiteren Unternehmen aus Sensorik und Feuerungstechnik abgeschlossen. Im Projekt ist es gelungen, Sensoren zu qualifizieren, die den CO- und HC-Gehalt im Abgas kontinuierlich bestimmen und einen Verbrennungsluft-Regelungsmonitor zu entwickeln, mit dem die Schadgas-Emissionen von Scheitholz-Kleinfeuerungsanlagen um etwa 80 Prozent abgesenkt werden können. Der Projektträger hat bereits signalisiert, dass er einer weiteren Qualifizierung der Sensorik und Regelungsstrategien in einem Anschlussprojekt sehr positiv entgegensieht. 

Ansprechpartner: Prof. Dr. Heinz Kohler, Email: heinz.kohlerspam prevention@hs-karlsruhe.de

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Artikel aus den VDI Nachrichten 17/18-2015 : Staub und schadstoffarm zünden