Ladespule

„Ja, läuft!“ Ein Automodell steht auf dem Tisch im Labor, es ist mittig mit Magneten und einer Spule bestückt. Darunter, mit fünf Zentimetern Abstand, liegt eine weitere. Messgeräte stehen bereit, Spannung wird an die untere Spule angelegt und ein Magnetfeld erzeugt. Diese überträgt die Energie über den Luftspalt auf die Empfängerspule im Auto und bringt zwei Lüftermotoren zum Drehen.

Dieser Versuchsaufbau zur drahtlosen Energieübertragung über elektromagnetische Felder ist das Projekt von drei Studierenden der Elektro- und Informationstechnik. Zufrieden stehen sie vor dem Versuchsaufbau. Tobias Tippelt, Lukas Megerle und Nils Kern haben das Projekt während eines Semesters auf die Beine gestellt. „Wir haben bei null angefangen, haben wissenschaftliche Arbeiten gelesen, uns in das Thema eingearbeitet und geschaut, welche Komponenten für den Aufbau benötigt werden“, berichtet Projektinitiator Tippelt. Er schätzt das praxisorientierte Studium, bei dem er das in den Vorlesungen erlernte Wissen erweitern und anwenden kann.

Auch die zukunftsgewandten Themen des Studiums interessieren ihn: „Wenn beispielsweise für das induktive Laden der Markt auch noch nicht reif ist – die Firmen bringen sich dafür in Position. Hier wird es künftig einen großen Bedarf an Elektrotechnik-Ingenieuren geben.“ Tippelt ist von der Qualität seiner Ausbildung überzeugt: „Toll finde ich beim Studium an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik, dass die Dozenten immer erreichbar sind und auch außerhalb des Lehrplans bei Fragen weiterhelfen“, sagt Tippelt abschließend. „So fühlt man sich gut für das Berufsleben vorbereitet.“