Klaus-Peter Schmidt

Klaus-Peter Schmidt hat nach Berufsfachschule und Lehre an der damaligen Fachhochschule Karlsruhe die Fachhochschulreife erlangt und das Studium aufgenommen.

 

Wie sind Sie darauf gekommen und was waren die Beweggründe an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule in Karlsruhe zu studieren?

Basteln, Erforschen und handwerkliches Arbeiten, auch unter Spannung, hat mich schon in meiner Jugend fasziniert. Das Ziel ein Ingenieurstudium zu absolvieren war bald fest ins Auge gefasst. Mein erster Schritt in diese Richtung war die fachliche Weiterbildung in einer Berufsfachschule für Elektrotechnik. Es folgte eine zweistufige Lehre als Energieanlagenelektroniker. Für das Studium fehlte mir noch die Fachhochschulreife, die ich direkt an der damaligen Fachhochschule Karlsruhe ablegen konnte. Den eingeschlagenen Weg der Elektrotechnik konnte ich dann in Form eines Ingenieurstudiums an der damaligen Fachhochschule Karlsruhe, der heutigen Hochschule für Technik weiterverfolgen. Dort war mir relativ früh klar, dass die Automatisierung mit Ihren Anforderungen an strukturiertes Denken und programmtechnisches Umsetzen zu meinem neuen Ziel wurde.

Was gefällt/gefiel Ihnen besonders am Fach Elektro- und Informationstechnik?

Die Vielfältigkeit der Aufgabenstellungen und die Notwendigkeit dieser Technologien in fast allen Lebensbereichen und Branchen. Fast täglich kommen neue Aufgabenstellungen und Herausforderungen hinzu.

Was hat Ihnen besonders am Studium an der Hochschule an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik gefallen?

Ich habe dort eine recht praxisorientierte Ausbildung in einem relativ engen Klassenverband erfahren, was einem an vielen Stellen das Verständnis für den Lernstoff erleichterte. Das Arbeiten in Gruppen hat dazu beigetragen die Wissenserarbeitung zu erleichtern und mit Spaß zu verbrinden.

Wo sind Sie nach dem Abschluss beruflich gestartet?

Nach dem Abschluss hatte ich das Glück in Karlsruhe bei Siemens in einer regionalen Projektierungsabteilung für etliche Branchen und Techniken mit dem Schwerpunkt Automatisierung starten zu können.

In welcher Branche sind Sie jetzt tätig und welche Position besetzen Sie nun?

Nach einigen Wechseln was sowohl die fachliche als auch die besetzten Positionen betraf, wollte ich Karlsruhe immer treu bleiben und konnte dies auch entsprechend steuern. Augenblicklich bin ich immer noch bei Siemens und dort im Endkundenvertrieb zuständig für die Branche „Wasser“ und für neue Technologieanwendungen.

Welchen Tipp haben Sie für zukünftige Studentinnen und Studenten?

Wählen Sie einen Studiengang, der Ihnen liegt und Ihnen Spaß bereiten kann. In allen Berufszweigen findet man Jobs, die einem mehr oder weniger liegen und es liegt an jedem selbst für sich die passende Herausforderung zu finden. Beginnen Sie mit den praxisorientierten Jobs, bevor Sie in die theorieorientierten Jobs, wie im Vertrieb zum Beispiel gehen. Diesen Wissensvorsprung kann einem keiner mehr nehmen.

Welche Netzwerke waren für die Entwicklung Ihrer Karriere hilfreich?

Kontakte zu Kollegen aller Techniken und die Arbeit in Verbänden wie z. B. dem VDE.

Persönliches Fazit:

Ich bin heute zufrieden mit der Wahl meines Berufes als auch mit meinem Familienleben!