Philipp Fetzer (B.Eng), Bachelorstudiengang Elektrotechnik- Informationstechnik

 

Wie sind Sie darauf gekommen und was waren die Beweggründe an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule in Karlsruhe zu studieren?


Die Hochschule Karlsruhe ist eine Hochschule mit einem Profil, das meinem persönlichen Berufswunsch nach dem Abitur sehr entgegen kam. Mir war damals nach kurzer Zeit klar, dass ich ein Studium mit einem elektrotechnischen Hintergrund anstreben möchte. Die Hochschule Karlsruhe hatte zudem damals schon einen sehr guten Ruf und Karlsruhe war darüber hinaus mein Geburts- und Wohnort. Die Wahl fiel mir also nicht schwer.

Was gefällt Ihnen besonders am Fach Elektro- und Informationstechnik?


Mit diesem Studium erwirbt man sich meines Achtens nicht nur die Fähigkeiten einen anspruchsvollen Ingenieurs-Beruf auszuüben. Diesen einen Ingenieurs-Beruf gibt es nämlich nicht. Mit einem Studium der Elektro- und Informationstechnik erwirbt man dagegen Zugang zu einem unglaublich breit gefächerten Portfolio an Berufsfeldern, was in dem Ausmaß wohl nur wenige andere Studienfächer bieten können. Als Ingenieur der Elektro- und Informationstechnik ist man nicht gebunden, sondern man hat im Vergleich immer noch ein Höchstmaß an Entscheidungsfreiheit, wohin einen der berufliche Weg führt. Und falls man irgendwann mal eine berufliche Veränderung anstrebt, können eingeschlagene Wege bei Bedarf auch sehr viel leichter wieder verlassen werden.

Was hat Ihnen besonders am Studium an der Hochschule an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik gefallen?


Wirklich überrascht, war ich zu Beginn vom Engagement und Eifer der Dozenten an der Fakultät. Dies kannte ich so von meiner Schulzeit bis zum Abitur nicht. Motivierte Dozenten tragen aber maßgeblich dazu bei die Studenten als Vorbilder anzutreiben und sie dazu zu bringen, sich intensiv mit den durchaus sehr komplexen Studieninhalten auseinanderzusetzen. Das ist einer der Schlüssel zum Erfolg in diesem Studium. Dies hat mich und sicherlich auch andere Kommilitonen beeindruckt und dazu beigetragen, dass ich dieses Studium erfolgreich absolviert habe.

Was möchten Sie nach dem Studium beruflich machen bzw. wo sind Sie nach dem Abschluss beruflich gestartet?


Nach meinem Abschluss habe ich zunächst bei einem mittelständischen Anbieter von Entwicklungswerkzeugen für Steuergeräte gearbeitet. Hier hatte ich Kontakte mit unterschiedlichsten Unternehmen der Automobilbranche und habe diese unter anderem beim Einsatz von Produkten zur modellbasierten Steuergeräte-Softwareentwicklung unterstützt.

In welcher Branche sind Sie jetzt tätig und welche Position besetzen Sie nun?


Ich bin immer noch in der Automobilbranche tätig und arbeite mittlerweile bei der Robert Bosch GmbH im Raum Stuttgart. Hier entwickle ich Software für die unterschiedlichen Motorsteuergeräte-Generationen des Unternehmens. Ich beschäftige mich hierbei hauptsächlich mit den Entwicklungen im Bereich der Benzin-Direkteinspritzung.

Welchen Tipp haben Sie für zukünftige Studentinnen und Studenten?


Die Einstellung ist das wichtigste. Habt keine Angst vor neuen und unbekannten Dingen, sondern versucht im Studium immer neugierig zu bleiben und euch mithilfe eurer Kommilitonen gegenseitig zu motivieren. Dieses Studium ist kein Horrorstudium, sondern eine spannende Lebenserfahrung mit vielen Chancen zur persönlichen Entwicklung, weit über fachliche Inhalte hinaus!

Persönliches Fazit:


Ein Studium der Elektro- und Informationstechnik ist die Eintrittskarte zu ein unglaublich breit gefächertem Feld an technischen Berufen und Berufungen, das kaum ein anderes Studium ermöglicht.