Stefan Koehler (M.Eng.), Masterstudiengang Elektrotechnik

 

Wie sind Sie darauf gekommen und was waren die Beweggründe an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule in Karlsruhe zu studieren?


Da ich bereits mein Bachelor-Studium an der HS Karlsruhe im Fachbereich Mechatronik abgeschlossen hatte und dabei durchweg positive Erfahrungen gemacht habe, stand für mich schnell fest, dass ich für mein Master-Studium ebenfalls an der HS Karlsruhe bleiben würde. Der Wechsel zur Fakultät EIT begründet sich durch eine Interessensverschiebung während des Mechatronik Studiums. Durch Vorlesungen wie Regelungs- und Informationstechnik wurde mir bewusst, dass ich diese Fachrichtung im aufbauenden Master vertiefen möchte.


Was gefällt Ihnen besonders am Fach Elektro- und Informationstechnik?


Wenn man sich etwas umsieht, erkennt man, wie viele spannende technische Errungenschaften unseren heutigen Alltag prägen. Systeme wie ABS und Fahrdynamikregelungen konnten in den letzten Jahrzehnten die Unfallraten im Personenkraftverkehr deutlich mindern. Um diese Systeme zu realisieren kommen Verfahren der Signalverarbeitung und Regelungstechnik zum Einsatz. Noch offensichtlicher ist in den letzten Jahren die Entwicklung der mobilen Datenübertragung fortgeschritten, die es uns erlaubt an beinahe beliebigen Orten auf das Internet zurückzugreifen. Auch das ist nur durch Verfahren der Signalverarbeitung ermöglicht. Ein Studium der Elektro- und Informationstechnik bringt einem diese Verfahren näher und bereitet einen darauf vor im späteren Berufsleben kreativ zur Weiterentwicklung der Technik beizutragen.


Was hat Ihnen besonders am Studium an der Hochschule an der Fakultät Elektro- und Informationstechnik gefallen?


Neben dem spannenden, fachlichen Inhalt des Studiums hat mir besonders die Ausstattung der HS Karlsruhe gefallen. Durch die Verfügbarkeit von Pool-Räumen und gut ausgestattete Labore konnte man bereits während des Studiums spannende Projekte mit in der Industrie verbreiteten Soft- und Hardware durchführen. Die Vorlesungen ermöglichten durch Gruppengrößen von ca. 30 Studierenden immer den direkten Kontakt zu den Dozenten. Auch nach Vorlesungsende waren die Professoren gerne dazu bereit, Fragen zu beantworten und die Studierenden zu unterstützen.


Was möchten Sie nach dem Studium beruflich machen bzw. wo sind Sie nach dem Abschluss beruflich gestartet? / In welcher Branche sind Sie jetzt tätig und welche Position besetzen Sie nun?


Ich bin derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie und arbeite dort bei europäischen und nationalen Forschungsprojekten mit. Im Rahmen eines Promotionskollegs fertige ich parallel dazu meine Dissertation an.


Welchen Tipp haben Sie für zukünftige Studentinnen und Studenten?


Aus meiner Sicht ist es beim Studium sehr wichtig auch am Anfang und zur Mitte des Semesters am Ball zu bleiben und den Vorlesungsstoff nachzubereiten. Nur wenige Wochen oder Tage vor der Prüfungszeit zu lernen ist kaum erfolgversprechend.