Die Vertiefungsrichtung

Auch im Master-Studiengang wird ein Studienschwerpunkt gewählt, auf den die Wahlpflichtfächer auszurichten sind. Zur Auswahl stehen die Schwerpunkte "Energieeffizienz in der Kälte-, Klima- und Umwelttechnik" und "Rechnerunterstützte Produkt- und Prozessentwicklung".

Die genaue Struktur des Masterstudiengangs Maschinenbau nach Studienschwerpunkt finden Sie hier:

Studienschwerpunkt Energieeffizienz in der Kälte-, Klima- und Umwelttechnik

Energieeffizienz ist der Schlüssel zu einem fortgesetzt hohen Lebensstandard bei schwindenden fossilen Energieträgern und reduzierten CO2-Emissionen. Die Nachfrage nach Absolventen ist seit Jahren sehr gut. Selbst in der Wirtschaftskrise 2009 gab es keine arbeitslosen Kälte-Klima-Absolventen der Hochschule Karlsruhe.

Mögliche, spätere Arbeitgeber sind:
Planer, Hersteller, Erbauer und Betreiber von großen Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerken, Komponentenhersteller,
auch Fahrzeughersteller und deren Zulieferer, Energieversorger

Inhalte, die vermittelt werden für alle neuen Masterstudiengänge:

  • Ausgewählte Kapitel d. Ingenieurmathematik
  • Personalführung
  • Einführung in das wiss. Arbeiten
  • Software-Technik
  • Steuerungs- und Messtechnik
  • Wärmeübertragung
  • Modellbildung und Simulation

Schwerpunkte zur Energieeffizienz:

  • Energieübertragung u. Energiespeicherung
  • Regenerative Energien
  • Simulation thermischer Systeme
  • Aerodynamik / CFD
  • Alternative Kälteerzeugung und Wärmepumpen
  • KWK / BHKW mit Labor
  • Regelung von Kälte- und Klimaanlagen
  • Energieeffizienz in der Kälte- und Klimatechnik

Der Studienschwerpunkt Energieeffizienz beginnt jeweils zum Wintersemester. Bewerbungsschluss für diesen Studiengang ist der 15. Juli des jeweiligen Jahres.

Weitere Informationen: Institut für Kälte-, Klima und Umwelttechnik

 

Absolventinnen/Absolventen sind nach Abschluss des Masterstudiums Maschinenbau mit dem Studienschwerpunkt Energieeffizienz:

  • Befähigt umfangreiche wissenschaftliche und technische Kenntnisse (z.B. auf den Gebieten der Mathematik, Ingenieurmechanik, Wärmeübertragung und der numerischen computerorientierten Methoden) einzusetzen, um komplexe mathematische, mechanische, mechatronische und thermische Systeme und Prozesse zu beurteilen und zu entwickeln
  • In der Lage, komplexe thermische Systeme zu modellieren, analysieren und zu bewerten
  • Fähig, Energieerzeugungs- und -verteilketten zu analysieren und zu bewerten
  • Sie Können regenerative Energiesysteme und Systeme der Kraft-, Wärme-, Kältekopplung auslegen, analysieren und bewerten
  • In der Lage effiziente Regelungssysteme für Kälte- und Klimaanlagen auszulegen
  • Sie können Kälte- und Klimaanlagen energieeffizient planen und betreiben sowie bestehende Anlagen energetisch optimieren.
  • Sie haben vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der Wärmepumpen und alternativen Kälteerzeugung.

Studienschwerpunkt Rechnerunterstützte Produkt- und Prozessentwicklung (RPP)

Warum RPP? - Der Masterstudiengang Maschinenbau mit dem Schwerpunkt RPP ist ein anspruchsvolles Zweitstudium zur Erweiterung des Fachwissens im Bereich Maschinenbau. Es ist das „traditionelle“-Maschinenbau-Masterstudium mit vertiefenden Vorlesungen wie bspw. im Bereich Produktion.

Die Inhalte? - Schüsselqualifikationen (z.B. Personalführung), Informatik und höhere Mathematik, F+E Projekte sowie Schwerpunkte im Bereich Maschinenbau

Studienbeginn? - ist jeweils zum Winter- und Sommersemester. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar und 15. Juli

Schwerpunkte des Studiums sind:

  • Virtuelle Fabrik - Fabrikplanung und Fabrik-Simulation
  • Robotik - Robotertechnik und Mehrkörpersimulation
  • Ausgewählte Finite-Elemente Methoden
  • Simulationsverfahren - Rechnereinsatz in der Fertigung und Aerodynamik

   

Absolventinnen/Absolventen sind nach Abschluss des Masterstudiums Maschinenbau mit Studienschwerpunkt: „Rechnerunterstützte Produkt- und Prozessentwicklung“ in der Lage:

  • umfangreiche wissenschaftliche und technische Kenntnisse (z.B. auf den Gebieten der Mathematik, Ingenieurmechanik, Wärmeübertragung und der numerischen computerorientierten Methoden) einzusetzen, um komplexe mathematische, mechanische und mechatronische Systeme und Prozesse zu beurteilen und zu entwickeln
  • detaillierte theoretische und methodische Kenntnisse auf den Gebieten der computerorientierten numerischen Simulation (CFD, FEM, MKS) in der Entwicklung komplexer (insbesondere mechanischer) Systeme und Produkte einsetzen
  • Komplexe Fertigungssysteme zu analysieren und betriebswirtschaftlich zu bewerten
  • Neue Fertigungsstrukturen zu entwerfen und die notwendigen Prozessketten zu definieren
  • CAD/CAM- Fertigungsketten zu generieren und die materialspezifischen Fertigungsverfahren zu klassifizieren
  • Fertigungsgerecht zu konstruieren unter Anwendung modernster Fertigungsverfahren
  • Anwendung von Simulationsverfahren unter Zugrundelegung mathematischer Modellbildungen für die Verfahrensabläufe
  • Simulationen in „virtuellen Fabriken“ durchzuführen und Ableitungen für die Praxis zu treffen
  • Automatisierungsbausteine und Robotertechnik in betriebliche Verfahrensabläufe und Prozessketten zu integrieren
  • Werkstoffkenngrößen, Bearbeitungsstrategien und Werkzeugtechnologien für die Bauteilherstellung in eine wirtschaftliche Prozesskette zu integrieren.
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