Masterstudiengang Maschinenbau

Das Curriculum des Masterstudiengangs Maschinenbau ist in zwei Studienschwerpunkte unterteilt:

Des Weiteren gehören zu den Ausbildungsschwerpunkten:

  • Höhere Mathematik
  • Ingenieurinformatik
  • Ingenieurtechnik

    Das Studium

    Der Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlichen Lehrveranstaltungen im Pflicht- und Wahlpflichtbereich beträgt 90 Kreditpunkte (CP).

    Im ersten und zweiten Semester vertiefen anspruchsvolle Lehrveranstaltungen die theoretischen Grundlagen auf Gebieten wie Ingenieurinformatik, Wärmeübertragung und Mathematik. Die Bearbeitung von Projekten aus der Industrie nimmt ebenfalls einen großen Raum ein.

    Im dritten Semester wird zum Abschluss des Studiums die Master-Thesis in der Industrie oder an der Hochschule angefertigt.

    Formen der Lehrveranstaltungen

    Einen Schwerpunkt bildet das problemorientierte Arbeiten in Gruppen (Teamarbeit) und der Erwerb von Sozialkompetenz:

    • Organisation,
    • Präsentation,
    • Konfliktlösung

    – typische Fähigkeiten, die man heute bei Führungsaufgaben von Ingenieuren erwartet.

    Alle Lehrveranstaltungen und Projekte werden z.Z. in deutscher Sprache angeboten. Es ist geplant, in Zukunft auch ergänzende englischsprachige Veranstaltungen anzubieten.

    Ziele der Masterstudiengänge

    Die wesentlichen überfachlichen Qualifikationsziele für alle Masterprogramme sind:

    • Befähigung zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten (Methodenkompetenz).
    • Problemlösungskompetenzen auch in neuen, unvertrauten Situationen anwenden zu können (Methodenkompetenz)
    • Erweiterung der „Soft Skills“ in den Bereichen Teamarbeit, Kommunikation, Organisation und Konfliktlösung (Sozialkompetenz, Medienkompetenz)
    • Vermittlung der Fähigkeit wissenschaftliche Erkenntnisse zu dokumentieren, zu veröffentlichen und zu präsentieren (Sozialkompetenz, Medienkompetenz)
    • Mit den genannten Fähigkeiten eine gute Grundlage zur Übernahme von Führungsaufgaben in einem Unternehmen zu schaffen (Sozialkompetenz).

    Ziele des Master-Studiengangs Maschinenbau

    Fachliche Qualifikationsziele:

    • Vertiefung und Erweiterung des Wissens im Bereich der allgemeinen Ingenieurwissenschaften (Fachkompetenz, Methodenkompetenz) – hier insbesondere mathematische Kompetenzen, Simulationstechnik und Software (aufbauend auf die Vorkenntnisse eines geeigneten Bachelorstudiums)
    • Vermittlung von Spezial- und Systemwissen in den Bereichen Rechnerunterstützte Produkt- und Prozessentwicklung (RPP) bzw. Energieeffizienz in der Kälte-, Klima- und Umwelttechnik (EE) (Fachkompetenz, Methodenkompetenz)

    Lernergebnisse im Studienschwerpunkt Energieeffizienz

    Absolventinnen/Absolventen sind nach Abschluss des Masterstudiums Maschinenbau mit dem Studienschwerpunkt Energieeffizienz:

    • Befähigt umfangreiche wissenschaftliche und technische Kenntnisse (z.B. auf den Gebieten der Mathematik, Ingenieurmechanik, Wärmeübertragung und der numerischen computerorientierten Methoden) einzusetzen, um komplexe mathematische, mechanische, mechatronische und thermische Systeme und Prozesse zu beurteilen und zu entwickeln
    • In der Lage, komplexe thermische Systeme zu modellieren, analysieren und zu bewerten
    • Fähig, Energieerzeugungs- und -verteilketten zu analysieren und zu bewerten
    • Sie Können regenerative Energiesysteme und Systeme der Kraft-, Wärme-, Kältekopplung auslegen, analysieren und bewerten
    • In der Lage effiziente Regelungssysteme für Kälte- und Klimaanlagen auszulegen
    • Sie können Kälte- und Klimaanlagen energieeffizient planen und betreiben sowie bestehende Anlagen energetisch optimieren.
    • Sie haben vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der Wärmepumpen und alternativen Kälteerzeugung.

    Lernergebnisse im Studienschwerpunkt Rechnerintegrierte Produkt- und Prozessentwicklung

    Absolventinnen/Absolventen sind nach Abschluss des Masterstudiums Maschinenbau mit Studienschwerpunkt: „Rechnerintegrierte Produkt und Prozessentwicklung“ in der Lage:

    • umfangreiche wissenschaftliche und technische Kenntnisse (z.B. auf den Gebieten der Mathematik, Ingenieurmechanik, Wärmeübertragung und der numerischen computerorientierten Methoden) einzusetzen, um komplexe mathematische, mechanische und mechatronische Systeme und Prozesse zu beurteilen und zu entwickeln
    • detaillierte theoretische und methodische Kenntnisse auf den Gebieten der computerorientierten numerischen Simulation (CFD, FEM, MKS) in der Entwicklung komplexer (insbesondere mechanischer) Systeme und Produkte einsetzen
    • Komplexe Fertigungssysteme zu analysieren und betriebswirtschaftlich zu bewerten
    • Neue Fertigungsstrukturen zu entwerfen und die notwendigen Prozessketten zu definieren
    • CAD/CAM- Fertigungsketten zu generieren und die materialspezifischen Fertigungsverfahren zu klassifizieren
    • Fertigungsgerecht zu konstruieren unter Anwendung modernster Fertigungsverfahren
    • Anwendung von Simulationsverfahren unter Zugrundelegung mathematischer Modellbildungen für die Verfahrensabläufe
    • Simulationen in „virtuellen Fabriken“ durchzuführen und Ableitungen für die Praxis zu treffen
    • Automatisierungsbausteine und Robotertechnik in betriebliche Verfahrensabläufe und Prozessketten zu integrieren
    • Werkstoffkenngrößen, Bearbeitungsstrategien und Werkzeugtechnologien für die Bauteilherstellung in eine wirtschaftliche Prozesskette zu integrieren.

    Voraussetzung für die Zulassung / Numerus Clausus

    Das Studium setzt einen qualifizierten Bachelor-Abschluss oder einen vergleichbaren Studienabschluss in den Disziplinen Maschinenbau, Mechatronik, Fahrzeugtechnologie oder einer inhaltlich vergleichbaren
    Studienrichtung voraus.

    Die Anzahl der Studienplätze ist beschränkt. Sie werden im hochschuleigenen Auswahlverfahren vergeben.

    Bewerber in den Master-Studiengängen können an einem Assessment teilnehmen und dadurch Ihre Zulassungsnote verbessern. Informationen zur Zulassung und zur Zulassungsordnung des Master-Studiengangs finden Sie hier: Zulassung Master

    Kontakt

    MMT-HsKA-Logo