Köpfe mit Profil bilden

Erklärtes Ziel von Studium und Lehre an der HsKA ist es, eine wissenschaftliche und praxisorientierte Hochschulausbildung der Studierenden zu gewährleisten. Durch die Vermittlung von Grundlagen, Fachkenntnissen, sozio-kultureller Handlungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch und Umwelt werden die Studierenden auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Die internationale Ausrichtung der Hochschule unterstützt die Studierenden außerdem dabei, internationale Erfahrungen zu sammeln, global zu denken und weltweit zu agieren.

Um diese Ziele zu sichern, hat die HsKA ein Qualitätsmanagementsystem aufgebaut. Über die verschiedenen Bestandteile informieren die folgenden Punkte:

Systemakkreditierung

Die HsKA hat in 2016 das Verfahren der Systemakkreditierung erfolgreich abgeschlossen. Am 13. Oktober 2016 wurde ihr das Qualitätssiegel für die Systemakkreditierung offiziell überreicht. Eine Akkreditierung, bei der es um die Sicherung und Weiterentwicklung von Qualität in Studium und Lehre geht, ist in Baden-Württemberg seit 2005 gesetzlich vorgeschrieben und Voraussetzung für die staatliche Genehmigung von Bachelor- und Masterstudiengängen.

Mit der erfolgreichen Systemakkreditierung wird der HsKA bescheinigt, dass das hochschulinterne Qualitätsmanagementsystem geeignet ist, eigenverantwortlich die Qualität ihrer Studiengänge sicherzustellen. Die dafür etablierte interne Akkreditierung löst die bisher übliche, sogenannte Programmakkreditierung ab, bei der die einzelnen Studiengänge von Agenturen überprüft wurden. Das Qualitätsmanagementsystem wurde unter Beteiligung der Gremien sowie Fakultätsvertretern und Studierenden entwickelt und bindet systematisch die Perspektiven von Studierenden und Lehrenden sowie von Vertretern der Berufspraxis und Fachkollegen von anderen Hochschulen in die Beurteilung der Studienangebote ein.

Interne Akkreditierung

Die interne Akkreditierung setzt sich aus verschiedenen Gesprächsformaten zusammen, die die unterschiedlichen Perspektiven auf Studium und Lehre systematisch einbinden. Formal schließt die interne Akkreditierung mit einer zusammenfassenden Bewertung der Gespräche und sich daraus ergebenden Hinweise ab, die in der Akkreditierungsentscheidung des Rektorats mündet. Folgende Gesprächsformate sind Teil des QM-Systems:

Im Studiengangreview wird jährlich in den Studienkommissionen auf der Basis von Kennzahlen der Stand des Studiengangs diskutiert und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet. Im Abstand von zwei Jahren treffen sich die Dekane, Prodekane und Studiendekane einer Fakultät mit dem Prorektor für Studium, Lehre und Internationales zum Fakultätsreview, einem Gespräch über die strategische Ausrichtung und den Stand der Entwicklung der Studiengänge. Grundlage des Gesprächs sind die Ergebnisse aus dem Studiengangreview, die Studiengangkonzepte sowie Anregungen aus Gesprächen des Prorektors mit Studierenden der Fakultät. Davon ausgehend werden Entwicklungsziele und damit verbundene Maßnahmen erarbeitet. Mindestens einmal innerhalb von sechs Jahren stellen sich die Studiengänge einer externen Evaluation. Dabei werden Themen wie die Aktualität der Qualifikationsziele eines Studiengangs gemeinsam mit externen Experten behandelt. Die externen Experten setzen sich aus Vertretern anderer Hochschulen als auch der Berufspraxis zusammen. Aus den Ergebnissen der Evaluation werden ebenfalls Maßnahmen für den Studiengang abgeleitet.

Die interne Expertenkommission leitet den formalen Abschluss des internen Akkreditierungsverfahrens ein. Auf der Basis der dokumentierten Ergebnisse der vorhergehenden Gespräche gibt sie eine zusammenfassende Bewertung ab und spricht eine Empfehlung für die Entscheidung des Rektorats aus. Die Überprüfung zur Einhaltung externer Vorgaben (z. B. der Kultusministerkonferenz) ist Teil der Bewertung. Der Studiengang bzw. die Fakultät werden über die Empfehlung informiert und können dazu Stellung nehmen. Zur Erarbeitung einer konkreten Bewertung bilden drei Mitglieder die interne Expertenkommission, die dafür aus dem internen Experten-Pool bestellt werden. Vertreter der Fakultät, der der zu bewertende Studiengang angehört, sind dabei nicht für die entsprechende Kommission zugelassen. Das Rektorat entscheidet auf Basis der Empfehlung der internen Expertenkommission sowie gegebenenfalls der Stellungnahme über die Akkreditierung. Eine Akkreditierung kann mit oder ohne Auflagen oder Empfehlungen verliehen oder auch versagt werden. Die Akkreditierungsentscheidung wird hochschulöffentlich gemacht. In der Datenbank des Akkreditierungsrats kann der Akkreditierungsstatus von Studiengängen eingesehen werden.

Darüber hinaus sind weitere Evaluationen (Lehrevaluation, Studierenden-/Absolventenbefragung) Teil des QM-Systems und die Ergebnisse fließen in die genannten Gesprächsformate ein. Nähere Informationen hierzu finden sich unter Befragungen und Evaluationen.

Weiter bilden, Anschluss sichern

Weiterbildungsangebote sind in das interne Qualitätsmanagementsystem eingebunden. Während weiterbildende Studiengänge gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu akkreditieren sind und damit das Verfahren der internen Akkreditierung durchlaufen, werden für andere Angebote angepasst an den jeweils vorgesehenen Umfang entsprechende Verfahren angewendet. Diese stellen sicher, dass Angebote sich sowohl an den Erfordernissen des Marktes orientieren als auch, falls vorgesehen, die Voraussetzungen erfüllen, um sie auf ein späteres Studium anzurechnen. Das Qualitätsmanagement arbeitet dafür eng mit dem Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) zusammen.

Kontakt


Interne Akkreditierung
Tobias Ott
+49(0)721 925-1035
Evaluation und Rankings
Gabriele Moll
+49(0)721 925-1039

Gebäude R, Zi. 212
Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe
Fax. +49(0)721 925-1005

Anfahrtsplan
Lage- und Gebäudeplan
Interaktive Anfahrtsplanung mit GreenMobility