GTÜ

Forschungskooperation autonome Fahrfunktionen und sicherheitsrelevante Fahrzeugsysteme

Art der Arbeit:                  Forschungskooperation

Dauer der Arbeit:            04/2018 – 03/2021

Projektleiter:                    Prof. Dr. rer. nat. Peter Neugebauer, Prof. Dr.-Ing. Reiner Kriesten

Projektbearbeitung:      Mona Gierl, M.Sc., Felix Müller, M.Sc.

Projektpartner:                GTÜ Gesellschaft für technische Überwachung mbH

Projektbeschreibung:

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH und die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft haben einen Vertrag über eine Forschungskooperation abgeschlossen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die „Diagnose autonomer Fahrfunktionen“ und die „Prüfung von sicherheitsrelevanten Fahrzeugsystemen“. Die GTÜ und die Hochschule Karlsruhe haben dazu eine gemeinsame Forschungsgruppe am Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM) der Hochschule eingerichtet, die institutsseitig von Prof. Dr. Peter Neugebauer und Prof. Dr. Reiner Kriesten geleitet wird. Über die Dauer der Arbeit werden dort die gemeinsamen Forschungsprojekte in Promotionen, Bachelor- und Masterthesen praxisnah untersucht.
 

Hintergrund der Arbeit:

Assistenzsysteme bis hin zu autonomen Fahrfunktionen dienen der Sicherheit und dem Komfort im Straßenverkehr. Mithilfe einer Vielzahl an Sensoren, Kameras und Aktoren ist es dem Auto von heute bereits möglich auf unterschiedlichste Fahrsituationen zu reagieren, z.B. in Form eines Spurhalteassistenten, Notbremsassistenten, etc.
 

Problemstellung:

Das autonome Ausführen sicherheitskritischer Fahrfunktionen erfordert ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit. Neben Fehlerquellen, welche die Funktionalität eines autonomen Systems beeinflussen, wie zum Beispiel ein nicht korrekt ausgerichteter Sensor, bieten die neu entstandenen Schnittstellen zur Außenwelt ebenfalls Angriffsflächen für gezielte Manipulation der autonomen Systeme im Fahrzeug.
 

Zielsetzung und Vorgehen:

Das Projekt verfolgt das Ziel, einen Beitrag zur Verkehrssicherheit von morgen zu liefern, indem Fragen beantwortet werden wie: Welche Systeme sind zukünftig zu überprüfen, wie können diese getestet werden und in welchem Umfang muss dies geschehen.

In diesem Zusammenhang leistet die Hauptuntersuchung einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen. Bei Ihrer Durchführung werden die Fahrzeuge ,,auf ihre Verkehrssicherheit, ihre Umweltverträglichkeit sowie auf Einhaltung der für sie geltenden Bau- und Wirkvorschriften untersucht.“ [Anlage VIII, Absatz 1.2.1, StVZO]

Im Rahmen der Forschungskooperation gilt es Vorschläge für zukünftige Homologationsvorgaben und Hauptuntersuchungsvorgaben in zwei Bereichen zu erarbeiten: im einem Fall steht die Überprüfung der Cybersicherheit im Vordergrund und im anderen Fall die Funktionsprüfung der autonomen Fahrfunktionen.

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Kontakt

Mona Gierl, M.Sc.
Akademische Mitarbeiterin
Tel.: +49 (0)721 925-1440
E-Mail: mona.gierlspam prevention@hs-karlsruhe.de

Felix Müller, M.Sc.
Akademischer Mitarbeiter
Tel.: +49 (0)721 925-1605
E-Mail: felix.muellerspam prevention@hs-karlsruhe.de

Besucheradresse:
Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM)
International University Campus 3
76646 Bruchsal

Postadresse:
Institut für Energieeffiziente Mobilität (IEEM)
Moltkestr. 30
76133 Karlsruhe

Pressemitteilung zum Projekt