Zukünftige Veränderungen nachhaltiger und sozialer Mobilitätslösungen

   
Eine nachhaltige Mobilität stellt gemäß der High-Tech Strategie der Bundesrepublik Deutschland [1] eines der fünf zentralen Bedarfsfelder dar, um auf die drängendsten Fragen des 21. Jahrhunderts intelligente Lösungen zu finden.

Dabei findet aktuell ein starker Wandel im Mobilitätsverhalten statt. So gilt es, Menschen einerseits komfortabel und sozial, gleichzeitig aber auch nachhaltig effizient und ressourcenschonend befördern zu können [2]. Zwei zentrale Kriterien existieren in diesem Zusammenhang:

  1. Erstens gilt es, eine Verbesserung der Lebensqualität der Menschen durch eine saubere Umwelt, sowohl lokal in Städten als auch aus überregionaler, gesamter Sicht zu erreichen.
  2. Zweitens muss über die verschiedenen Generationen hinweg eine komfortable, sichere und sozial bedarfsgerechte Mobilität garantiert werden.
       

Das Automobil als zentraler Baustein der Mobilität erfährt in diesem Zusammenhang eine völlig neuartige Rolle. So führt die Nachhaltigkeit zu entscheidenden Veränderungen im Antriebsstrang. E-Fahrzeuge, Hybridkonzepte, Downsizing und innovative Energiemanagementsysteme sind zentrale Elemente der Forschung und des Umweltschutzes. Zudem wird das Fahrzeug mehr und mehr an das Stromnetz gekoppelt werden, um übergeordnete Regelungen vorzunehmen und bedarfsgerecht und ökonomisch sinnvoll den Energieverbrauch bzw. die Energiespeicherung vornehmen zu können. Dieser Tatsache wird durch den Begriff der „Energieeffizienz“ im Titel des Instituts Rechnung getragen.

Auf der anderen Seite führen die unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen sämtlicher Generationen zu einer stärkeren Einbindung des Automobils in seine Umwelt. Kombinierte und dem jeweiligen Anwendungsfall angepasste Verkehrsführungen mit Fahrzeug, Bahn, Car-Sharing, E-Bikes,… führen dazu, dass Fahrzeughersteller und -zulieferer zunehmend diese intermodalen Dienste als zentralen Bestandteil ihres Portfolios ansehen und ihre Fahrzeuge entsprechend vernetzen. Beispielhaft kann in diesem Zusammenhang das Car-2-Go Konzept von Daimler [3], der Connected Drive von BMW [4] oder die App fürs Auto inkl. Integration mobiler Navigationsdienste von Opel [5] erwähnt werden. Zudem wird hierbei parallel der Fokus auf die Sicherheit und den Fahrspaß gelegt – was in der heutigen Zeit Innovationen im Bereich Fahrerassistenz, Car-2-Car-Konnektivität und die Einbindung persönlicher Dienste und Smartphones bedeutet. Diese intelligente Vernetzung wird im Institutstitel durch die „Mobilität“ repräsentiert.

      

Leitbild des Instituts für Energieeffiziente Mobilität (IEEM)

   
Das Institut für Energieeffiziente Mobilität entwickelt in Kooperation mit Partnern aus Industrie und Forschung innovative und vernetzte Systeme bzw. Funktionen, die der Förderung oben genannter Kriterien einer ressourcenschonenden und bedarfsorientierten Mobilität dienen. Ein Fokus liegt hierbei auf der Umsetzbarkeit der Projekte in die Realität bzw. in der Anwendungsnähe der Projekte.

Durch die enge Integration des angelehnten Masterstudiengangs „Effiziente Mobilität in der Fahrzeugtechnologie“ wird hierbei gleichzeitig ein aktiver Einblick für Studierende in spannende und zukunftsorientierte Themenfelder garantiert.

  

Quellen:

[1]: Bundesrepublik Deutschland: Bedarfsfelder der High-Tech-Strategie

[2]: Bundesrepublik Deutschland: Mobilität der Zukunft – bedarfs- und umweltgerecht. High-Tech- Strategie der Bundesrepublik Deutschland, Bedarfsfeld Mobilität

[3] Car-2-Go Konzept. Carsharing Konzept der Daimler AG

[4]: BMW Connected Drive: Vernetztes Fahrzeugkonzept, BMW AG

[5]: OPEL: Intelligentes Multimediasystem, OPEL AG

Kontakt
International University
Campus 3, 76646 Bruchsal
sekretariat.ieem.mmtspam prevention@hs-karlsruhe.de
Tel.: 0721-925-1420

  
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