Eisbrei - ältere Projekte

DBU Projekt Rekristallisation

Gemeinsam mit dem Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik (LVT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wurde 2017 die Möglichkeit untersucht, durch den Einsatz von rekristallisationshemmenden Stoffen die Energieeffizienz und die Betriebsstabilität von umweltfreundlichen Eisbreianlagen zu verbessern. Neben der Energieeffizienz der Anlage war der Hintergrund des Projektes die Verbreitung der rekristallisationshemmenden Technologie.

Projekt Innovative Projekte Unterkühlung

Bereits 2016 forschte das IKKU im Rahmen IAF Projektes an der Erzeugung von Eisbrei mittels der Unterkühlungsmethode. Bei dieser Methode wird das Eisbreifluid in einem Wärmeübertrager bis unter die Gefriertemperatur abgekühlt und anschließend in einer nachgeschalteten Kristallisationseinheit zum Phasenwechsel angeregt. Erste Forschungen zum Thema umfassten den Einfluss unterschiedlicher Parameter, wie z.B. die Unterkühlungstemperatur, die Abkühlrate oder die Oberflächenrauigkeit, auf die reproduzierbare Unterkühlbarkeit eines Eisbreifluids. 

ZIM Projekt Schlegel

Im Rahmen des ZIM-Projektes Schlegel im Jahre 2013 forschte das IKKU an einer Eisbrei-Wärmepumpe mit dem Fokus auf der Energieeffizienz der Anlage. Die Besonderheiten des Projektes lagen neben dem Einsatz von Propan als Kältemittel in der Eisbreierzeugungstechnologie. Als neues Verfahren wurde die Abspülmethode untersucht, bei der an Verdampferrohren Eis anfriert und das Eis anschließend mit Druck wieder abgelöst wird.

Projekt Eckert Rührer

Im Rahmen des ZIM-Projektes Eckert Rührer im Jahr 2013 forschte das IKKU an der Entwicklung eines Eisbreispeichers mit einem neuartigen Rührwerk. Anders als bei den meisten konventionellen Suspensionen, bei denen Feststoffe mit höherer Dichte in einer Flüssigphase aufgewirbelt werden, besteht die Anforderung an das Rührorgan eines Eisbreispeichers im "Abwirbeln" des Eises, da das Eis eine geringere Dichte hat als die flüssige Lösung. Neben der optimalen Verteilung des Eisbreis war es ein weiteres Ziel den Energieeintrag durch das angepasste Rührwerk zu reduzieren.

Projekt Eisbreisensor

Ein Entwicklungsziel des ZIM-Projektes Eisbreisensor im Jahr 2011 war die Umsetzung eines Sensorsystems, das Informationen über die Dichte, die Schallgeschwindigkeit und den Durchfluss von Eisbrei lieferte. Aus den Informationen wurde sowohl die Eisbreikonzentration, als auch die Konzentration des gefrierpunktsenkenden Zusatzstoffes ermittelt.

Projekt Nock

In dem Kooperationsprojekt mit Nock wurde 2011 die generelle Eignung von Eisbrei als Kälteträger zur Kühlung von Bauteilen an lebensmittelverarbeitenden Maschinen ermittelt. Das Hauptaugenmerk lag auf der Funktions- und Pumpfähigkeit von Eisbrei bei Temperaturen von -20 °C und vorgegebenen Rohrquerschnitten.