Energieeffizienz - ältere Projekte

Projekt Induktive Eisablösung / Kristallablösung

In zwei ZIM-Forschungsprojekten (2015 & 2019) wurde ein Ansatz einer neuen Ablösung von Eis bei der Bildung einer Eis-Wasser-Suspension erprobt. Bislang wurden die Eispartikeln aus einer Flüssigkeit an einer Wärmeübertragerfläche ausgefroren und anschließend mit einem Kratzer von der Wärmeübertragerfläche abgeschert. Die Kratzverdampfermethode hat jedoch viele Nachteile, wie der mechanische Verschleiß oder die hohe Grundleistungsaufnahme. Der neue Ansatz basierte auf der Ablösung des Eises durch eine kurzes Aufschmelzen an der Wärmeübertragerfläche über einen induktiven Wärmeimpuls.

Projekt Eckert - Überfluteter Verdampfer

Das Ziel dieses ZIM-Projektes Eckert im Jahr 2017 lag darin, die Energieeffizenz einer Kompressionskälteanlage mithilfe einer neuen Verdampfertechnologie zu erhöhen. Die neue Technologie hat die Trockenexpansionsmethode mit der überfluteten Verdampfermethode verknüpft, indem die Überhitzung vollständig in einen inneren Wärmeübertrager verlagert wurde.

Projekt Eckert Latentkältespeicher

Das Ziel dieses weiteren ZIM-Projektes Eckert im Jahr 2017 bestand in der Entwicklung eines Latentkältesystems, mit dem es möglich war, den ineffizienten Teillastbetrieb einer Kälteanlage zu vermeiden. Der Latentwärmespeicher bietet die Gelegenheit den Kälteprozess bei konstanter und ausgelegter Nennleistung zu halten und gleichzeitig die Anlageneffizienz zu erhöhen. Eine weitere Projektaufgabe bestand darin, eine intelligente Regelung zu entwickeln, mit deren Hilfe sich das gefundene Speicherkonzept optimal auf den Betriebszustand einer bereits bestehenden Kälteanlage einstellt.

Projekt Distickstoffmonoxid - Folgeprojekt zu Projekt Christ

Auf Basis der Ergebnisse der Untersuchungen zum Ersatz von synthetischen Kältemittel in Gefriertrocknungsprozessen durch natürlich, nicht brennbare Kältemittel folgte 2016 ein weiteres ZIM Projekt. In diesem Projekt N2O wurde ein Versuchsträger aufgestellt, mit dem die Eignung eines N2O-CO2-Gemisches als Tieftemperaturkältemittel bis -50 °C bestätigt werden konnte.

Projekt Christ

Bereits 2013 wurde in ZIM Projekt Christ die grundsätzliche Möglichkeit untersucht, synthetische Kältemittel in Gefriertrocknungsprozessen durch natürliche und nicht brennbare Kältemittel zu ersetzen. Der Anlass für dieses Projekt war die Tatsache, dass für Gefriertrocknungsprozesse bisher nur Kältemittel genutzt werden konnten, die ein hohes Treibhauspotential aufweisen.

Projekt Samsung

2013 untersuchte das IKKU im Projekt Samsung mögliche Verfahren zur effizienten Trocknung von Geschirr nach dem Spülvorgang in einer Spülmaschine mittels Wärmepumpenprinzip.  

Projekt Stierlen

Im Forschungsprojekt  Stierlen 2012 untersuchte das IKKU verschiedene Isoliergeschirrsysteme mit speziellen Warmhalteeinsätzen (sogenannten Pellets) in Bezug auf ihr Abkühlverhalten. Im Fokus stand dabei das Abkühlverhalten von warmen Speisen in den Isoliergeschirrsystemen unter möglichst realen Bedingungen. Folglich wurden die Erkenntnisse auf ein theoretisches Modell angewendet, mit dem es möglich ist, das optimale Verhältnis der Isolierschaumdicke zur Masse der Speisen in Bezug auf das Abkühlverhalten zu ermitteln.