Archäologische 3D-Dokumentation am Göbekli Tepe

Auf dem Göbekli Tepe bei Sanliurfa, Türkei, wird seit 1995 vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) die älteste bekannte steinzeitliche Tempelanlage ausgegraben. Seit 2005 werden die monumentalen, bis zu 5 Meter hohen, mit Reliefs verzierten Stelen vom Institut für Geomatik mit 3D-Laserscannern millimetergenau vermessen und in dreidimensionalen Modellen dokumentiert. Auf der Grundlage der Dokumentation können Repliken erstellt oder zerbrochene Stelen virtuell wieder zusammengesetzt werden.

zusammen mit: Deutsches Archäologisches Institut

Projektleitung: Prof. Dr. Tilman Müller

Mitarbeiter: Andreas Rieger

Projektlaufzeit: Dauerprojekt (Projektstart: 2005 - Ende: offen)

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CyProAssiste

Fertigungsassistenzsystem unter Verwendung sozio-cyber-physischer Produktionssysteme (Verbundprojekt).

Die Industrie 4.0 ist geprägt von hoher Dynamik und Flexibilität mit individualisierter Fertigung. Das stellt gerade an das soziotechnische System „Produktion“ und die beteiligten Nutzer hohe Anforderungen und bringt viele Unsicherheiten und situationsabhängige Informationsbedarfe hervor. Gesamtziel des Projektes CyProAssist ist daher die Schaffung eines Fertigungsassistenzsystems FRIENDLYIMPROVER und dessen Anwendung unter realen Produktionsbedingungen. Dieses System stellt den Menschen als kreativen Problemlöser in den Mittelpunkt der Fertigung und unterstützt ihn so, dass er seine kognitiven Fähigkeiten optimal in den Produktionsprozess einbringen kann.

Das Ziel dieses Teilprojektes ist die Übertragung und die Weiterentwicklung bereits existierender Modelle hinsichtlich einer Mensch-Maschine-Interaktion und (Kontext-)Adaption aus verschiedenen Anwendungsbereichen in das Produktionsumfeld und die Entwicklung spezifischer semantischer Modelle. Industrie- und Technologieunternehmen entwickeln hier mit Fraunhofer und dem Institut für ubiquitäre Mobilitätssysteme neue Lösungen für die semantische Industrie 4.0.

zusammen mit: SITEC Industrietechnologie GmbH, C. Ed. Schulte GmbH Zylinderschlossfabrik
KHS GmbH, Hörmann Rawema Engineering & Consulting GmbH, Getriebe- und Antriebstechnik, Wernigerode GmbH, ATB Arbeit, Technik und Bildung GmbH, TTI GmbH - TGU Interaktion.biz, N+P Informationssysteme GmbH, n³ Data Analysis, Software Development & Consulting GmbH & Co. KG, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Peterstaler Mineralquellen GmbH

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Schlegel

Mitarbeiter: Tom Lutze

Projektlaufzeit: 3 Jahre (01.01.2016 - 31.12.2018)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Reallabor GO Karlsruhe

Das Reallabor „GO Karlsruhe!“ stellt den Fußgänger innerhalb einer inter- und multimodalen Mobilität in den Fokus und hat zum Ziel, das Wissen um die Anforderungen des Fußgängerverkehrs, die Bewertung von Infrastruktur und die Entwicklung von Verbesserungsmöglichkeiten deutlich zu erweitern. Bislang existieren zum Fußgänger nur wenige spezifische Forschungsergebnisse, zumal mit relevanter Beteiligung im realen Umfeld. Dabei werden neue Partizipationsinstrumente entwickelt und eingesetzt, welche über die Einsatzbereiche klassischer Bürgerbeteiligung weit hinausgehen und eine Entwicklung von bürger- zur nutzerzentrierten Verfahren der realen Nutzung vorantreiben. Digitale Partizipationsinstrumente erlauben die Einbeziehung der Fußgänger direkt vor Ort und ermöglichen die kontinuierliche Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer in die Analyse, Konzeption und in Umsetzung des Reallabors bis hin zu interaktiven, sozialen und Gamification-Elementen.

zusammen mit: Stadt Karlsruhe, die neue Welle, SRL – Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, Fuß e.V. – Fachverband Fußverkehr Deutschland, AKG – Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bügervereine

Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Hupfer, Prof. Dr. Thomas Schlegel (Teilprojektleiter)

Beteiligte Professoren: Prof. Dr. Eckart, Prof. Dr. Holldorb, Prof. Dr. Riel, Prof. Dr. Stöckner

Mitarbeiter: Sarah Hausmann, Christine Keller

Projektlaufzeit: 3 Jahre (01.11.2015 - 31.10.2018)

Förderung: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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AlgStroeff

Algorithmischer Strukturwandel der Öffentlichkeit: Chancen und Risiken der IKT für die Entwicklung der politischen Informationskompetenz.

Entwicklung eines Erhebungstools zur Erfassung der Nutzung von Nachrichten in algorithmischen Medien.

Die Funktionsweise der Medien wird durch Informations- und Kommunikationstechnologien stark verändert. Die Logik der Massenmedien, die die Auswahl und Verbreitung von politischer Information im 20. Jahrhundert durch Unidirektionalität und professionelle journalistische Selektion (Nachrichtenfaktoren) geprägt hat, wird ergänzt oder gar abgelöst durch die Logik der Algorithmen, die vor allem auf individuellen Präferenzen und Gewohnheiten einzelner Nutzer oder Gruppen fußt. Algorithmische Medien selektieren dabei Information für den Nutzer, teilweise auch gezielt auf bestimmte Interessen von Nutzer oder Betreiber ausgerichtet. Die Informationskompetenz soll durch digitale Medien positiv beeinflusst werden, wobei gleichzeitig negative Folgen ausbleiben sollen. Um diese Ziele zu erreichen, liefert das Teilvorhaben eine technische und fundamental in die digitalen Medien und mobile Systeme eingebettete Erhebungsumgebung, um Medienforschung integriert und automatisiert in Feld- und Laborumgebungen zu betreiben, um Meinungsbildungsprozesse zukünftig für die Forschung digital nachvollziehbar zu machen. So wird die Mediennutzung und gezielte, kontext- und nutzerspezifische Selektion unterstützt und die Medienkompetenz bei optimierter Unterstützung basierend auf Studienergebnissen erhalten bzw. ausgebaut

zusammen mit: Prof. Hagen, Institut für Kommunikationswissenschaft, TU Dresden

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Schlegel

Mitarbeiter: Sören Brunk

Projektlaufzeit: 2 Jahre (01.10.2015 - 30.09.2017)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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DynAPSys

DDas Ziel des Forschungsprojekts DynAPSys ist die Entwicklung eines dynamischen Agendaplanungssystems. Mit diesem Assistenzsystem soll ein Beitrag zu den langfristigen ÖPV-Zielen Erhöhung der Wirtschaftlichkeit sowie Steigerung der Kundenzufriedenheit und –bindung geleistet werden.

Das System verbindet die individuelle Fahrplangestaltung mit der Planung von persönlichen Terminen und Aufgaben (wie Arztbesuch, Einkauf etc.) des Fahrgasts zu einer automatisch generierten Tagesagenda. Zusätzlich bietet DynAPSys einen geeigneten Rückkanal vom Fahrgast zum ÖPV-Unternehmen und ermöglicht darüber eine bedarfsorientierte Routen- und Auslastungssteuerung sowie eine einfache und direkte Kommunikation mit dem Fahrgast.

zusammen mit: Regionalbus Braunschweig GmbH; Technische Universität Ilmenau; SALT Solutions GmbH; Technische Universität Dresden – Professur Systems Engineering; Technische Universität Dresden – Juniorprofessur; Software Engineering ubiquitärer Systeme

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Schlegel

Projektlaufzeit: 01.01.2013 bis 30.06.2016

Förderung: Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Siedlungsentwicklung in der Mittelslowakei

Anhand historischer Unterlagen, wie Karten und Luftbilder wird die Veränderung der Landnutzung im Zeitraum von 1780 bis heute visualisiert. Die Veränderung der Landnutzung hängt neben den technischen Entwicklungen und der sozialen Veränderung der Gesellschaft auch von der Bevölkerungsdichte ab.

zusammen mit: Geographisches Institut, Konstantin der Philosoph Universität Nitra, Slowakei

Projektleitung: Prof. Dr. Heinz Saler

Mitarbeiter: Dipl.-Ing (FH) Christian Stern

Projektlaufzeit: 2011 - 2021

Förderung:
keine

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cosh – Cooperation Schule-Hochschule

Landesweite paritätische Kooperation Schule-Hochschule im Bereich Mathematik mit dem Ziel, den Übergang Schule-Hochschule im Bereich Mathematik zu glätten.

zusammen mit: Alle HAWs mit WiMINT, Universitäten, PHs, DHBW, Allgemeinbildende Gymnasien, Berufliche Schulen in BW, dazu MWK und KM. Bundesweite Mathematik-Kommission Übergang Schule-Hochschule (www.mathematik-schule-hochschule.de)

Projektleitung: cosh-Kernteam, für HsKA Prof. Dr. Klaus Dürrschnabel

Mitarbeiter: Dipl.-Math. Jochen Schröder

Projektlaufzeit: nach Aussage Vorsitzender RKH Kaiser „Querschnittsdaueraufgabe“seit 2002

Förderung: SKATING bis 2020, regelmäßige Förderung durch KM und MWK (z.B. Finanzierung von Tagungen) siehe auch hier!

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thematische Seiten der Hochschule Karlsruhe

Geomatik & Partizipation – Lernen und Forschen im Spannungsfeld europäische Technologieregion und afrikanisches Schwellenland

Das Projekt bringt Studierende aus der Technologie- und Innovationsregion Baden-Württemberg und dem aufstrebenden Südafrika zusammen, um von den jeweiligen Erfahrungen und Wissen zur Echtzeit-Geomatik an den involvierten Hochschulen zu profitieren.

Das Internet heute motiviert zu Beteiligung und ermöglicht Teilhabe. Raumbezogene Werkzeuge erleichtern dabei das Einbeziehen von Geodaten in Entscheidungen, oft erfolgt ihre Nutzung bereits ganz selbstverständlich. Jedoch können Unterschiede in der Relevanz und Akzeptanz von Bürgerbeteiligung zwischen Afrika und Europa aufgezeigt werden.

Angestrebt wird eine langfristige Partnerschaft für den Studierendenaustausch nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit, die den Hochschulsystem-immanenten Unterschieden mit der nötigen Flexibilität begegnet.

zusammen mit: University of Pretoria (Südafrika)

Projektleitung: Prof. Dr. Gertrud Schaab

Mitarbeiter: Sybil Adams

Projektlaufzeit: September 2015 – August 2018

Förderung:Baden-Württemberg Stiftung (BWS plus-Projekt)

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Die Geomatik für die Erhaltung des kulturellen Erbes

Im Projekt von Prof. Dr. Saler haben Studierende der Fakultät die Gelegenheit, im Rahmen von Feld-Praktika in Spanien, Griechenland und Deutschland zusammen mit spanischen und griechischen Studierenden Kulturgüter zu dokumentieren, zu analysieren und im Internet zu visualisieren.

Dabei soll eine Sensibilisierung für die Bedeutung der Kulturgüter erreicht werden. Die aus den Projektmaßnahmen entwickelten Lehrmodule werden in die Curricula der beteiligten internationalen Studiengänge integriet..

zusammen mit: Universidad Poilténica de Valencia und Aristotle University Thessaloniki

Projektleitung: Prof. Dr. Heinz Saler

Projektlaufzeit: September 2015 – August 2018

Förderung: Landesstiftung Baden-Württemberg

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GIS, Fernerkundung und Visualisierung für Ostafrika (BIOTA Follow-on)

Aufbauend auf den Ergebnissen und dem Netzwerk des BIOTA-Ostafrika-Projekts (2001 bis 2010, gefördert durch das BMBF) sind wir weiterhin in und für Ostafrika aktiv. Das Teilprojekt E02 hat wertvolle Geodaten, Tools und Capacities vor Ort aufgebaut – dies insb. in Kenia, aber auch in Uganda. Ziel ist die Unterstützung von interdisziplinärer Forschung im Umweltbereich. Indem wir Methoden aus Kartographie, GIS und Fernerkundung für die angewandte Forschung kombiniert einsetzen, tragen wir zum Erhalt und Schutz der Natur bei.

zusammen mit: Studierenden der Fakultät IMM und ehemaligen BIOTA-Kollegen

Projektleitung: Prof. Dr. Gertrud Schaab

Projektlaufzeit: seit September 2010

Förderung: keine

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Streamlining GIS Teaching While Emphasizing a Regional Focus. A German-Ugandan-Kenyan University Cooperation (UnivGisKoop)

UnivGisKoop hat das „Streamlining“ moderner GIS-Lehre in die existierenden curricularen Strukturen zweier ostafrikanischer Universitäten zum Ziel, wobei Anwendungen von Geodaten mit regionaler Relevanz in ausgewählte Kurse auf Bachelor- und Masterniveau einfließen. Damit leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Zudem erlaubt das Projekt, innerhalb von BIOTA-Ostafrika (2001-2010) angefangene Aktivitäten fortzusetzen.

zusammen mit: Masinde Muliro University of Science and Technology (MMUST, Kakamega, Kenia) und Makerere University (Kampala, Uganda)

Projektleitung: Prof. Dr. Gertrud Schaab

Projektlaufzeit: 1/2012 – 12/2015

Förderung: DAAD (BMZ)

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Terminologiewissenschaft / Terminologie als Wissenschaft

Trotz ihrer langen Geschichte ist die Terminologiewissenschaft noch immer eine lebendige Disziplin mit verschiedenen Strömungen und Ansätzen, die von verschiedenen Schulen innerhalb der Terminologiewissenschaft oft unterschiedlich beurteilt werden. Die stark interdisziplinäre Disziplin der Terminologiewissenschaft ist also neu zu verorten und in ihrem Standort zu bestimmen. Dieser Grundlagenbildung widmet sich das Projekt „Terminologie als Wissenschaft“, das neben Historie und Perspektiven der Wissenschaft auch neuere berufspraktische und informationstechnologische Aspekte einbezieht (u.a. Entwicklung des Terminologiemanagements zum Wissensmanagement).

Angewandte Terminologiewissenschaft: Transfer terminologiewissenschaftlicher Erkenntnisse in die Unternehmenspraxis

Zur Corporate Identity eines Unternehmens gehört nicht nur das Corporate Design, sondern auch eine Corporate Language, die zu einem großen Teil aus den fachsprachlichen Termini der jeweiligen Unternehmensbranche besteht.

Im Projekt „Angewandte Terminologiewissenschaft“ werden Methoden, Konzepte und Prozesse für die praktische Terminologiearbeit in Unternehmen und Institutionen erarbeitet, umgesetzt und evaluiert.

F+E-Projekt: Erarbeitung einer Handlungsanleitung für die Auenzustandsbewertung (Übersichtsverfahren und Detailverfahren) mit Verfahren / Software für die Praxisanwendung

Aufbauend auf einem Vorläuferprojekt werden Verfahren für die deutschlandweite Auenbewertung aktualisiert, vertieft und erweitert. Von Seiten der Hochschule steht Beratung im Bereich der Geoinformatik, insbesondere Datenqualität, Datenstrukturierung, Datenaufbereitung, Datenhaltung sowie Unterstützung bei der kartographischen Bearbeitung der deutschlandweiten Übersicht im Vordergrund.

Laufzeit: 1.2.2014 – 31.8.2017

Auftraggeber: BfN, Bundesamt für Naturschutz

Auftragnehmer: Ing.-Büro Koenzen (Hilden), PAN GmbH (München), HsKA (Prof. Dr. D. Günther-Diringer)

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F+E-Projekt: Entwicklungspotentiale von Auen und Flusslandschaften

Die Hochwasserereignisse von 2013 an Elbe und Donau haben die aktuellen Hochwasserprobleme an Deutschlands Flüssen wieder deutlich gemacht. Für große Regenereignisse stehen an den Flüssen nicht genügend Auenflächen zur Verfügung, damit die Wassermengen aufgenommen werden können

Das Auenpotentialprojekt, das seit August 2012 unter Mitarbeit der Hochschule Karlsruhe vom KIT – WWF-Auen-Institut geleitet wird, beinhaltet das Entwicklungspotenzial von Auen- und Flusslandschaften an 10.000 km Flüssen in Deutschland, damit künftige Hochwässer in renaturierten Auengebieten und nicht in überfluteten Siedlungen stattfinden.

Laufzeit: 1.9.2014 – 31.8.2017

Auftraggeber: BfN, Bundesamt für Naturschutz

Auftragnehmer: KIT – WWF-Auen-Institut, Ing.-Büro Koenzen (Hilden), TU Dresden (Prof. Dr. J. Stamm), HsKA (Prof. Dr. D. Günther-Diringer)

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Digitales 3D-Stadtmodell 300 Jahre Karlsruhe: 1715 – 1834 – 1915 – 1945 – 2015

Aus Anlass des 300-jährigen Stadtgeburtstages von Karlsruhe im Jahr 2015 entsteht im Rahmen von studentischen Projekten und Abschlussarbeiten ein 3D-Stadtmodell, das die historische Entwicklung von Karlsruhe lebendig werden lässt. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum und dem Liegenschaftsamt Karlsruhe erarbeiten Studierende vom Innenstadtbereich, zwischen den ehemaligen Stadttoren, texturierte Hausmodelle im Detaillierungsgrad „Level of Detail 2“.

Laufzeit: 2011 - 2015

Kooperation: Liegenschaftsamt Karlsruhe, Stadtmuseum Karlsruhe, HsKA (Prof. Dr. D. Günther-Diringer)

siehe auch PDF-Datei: KA-3D_Hist.-Stadtmodelle_DGD

LAGO (Limnologische Auswirkungen des Globalen Wandels in Oberbayern)

Der Klimawandel beeinflusst alle Ökosysteme, auch Seen. Das vorliegende Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel einer Koppelung eines Modells zum Wärmehaushalt mit einem Modell zum Stoffhaushalt für den Ammersee. Ziel ist die Ermittlung von limnophysikalischen Zuständen im See in Bezug zur zeitlichen Dynamik, welche die Basis für Aussagen zur räumlichen Verteilung limnochemischer Parameter darstellt. Mit Inputdaten aus regionalen Klimamodellen (z.B. REMO) Szenarien für die künftigen Wärme- und Stoffhaushaltsverhältnisse abgeleitet werden.

Geodätische Erfassung, GIS-gestützte Auswertung und kartographische Visualisierung des antiken Stadtbildes von Metropolis (Ionien)

Ziele des Projektes: Geovisualisierung mit Laser- und IR-Scanning zur 3 D Rekonstruktion des antiken Metropolis (Ionien) auf der Basis materieller und dokumentarischer Überlieferung und Geodätische und GIS-gestützte Erfassung und Raumanalyse von Objekten in Metropolis und Metropolis-Suburbium (Ionien) auf der Basis materieller und dokumentarischer Überlieferung.

Untersuchungen von Verlusten in der Raumorientierung durch den Einsatz elektronischer Karten versus analoger Karten

Die schnell wachsende Popularität der digitalen Medien verändert unsere Umweltwahrnehmung und Raumorientierung grundlegend. In Bezug zur Raumorientierung sind die größten Herausforderungen bei der Raumorientierungsfähigkeit und der mentalen Rotationsfähigkeit zu sehen, kurzum bei der Raumorientierungskompetenz. Aktiv sind hier Lehrkräfte an Hochschulen und Schulen, sowie Kartenproduzenten und Hersteller digitaler Inhalte und Geräte. Diese unterschiedlichen Aspekte werden in dem Forschungsprojekt untersucht.