PAKO-ATOP

Patientenkompetenz bei allergischen Erkrankungen des atopischen Formenkreises - eine randomisierte kontrollierte Studie zur Wirksamkeit eines neu entwickelten webbasierten Angebots für leicht bis mittelschwer betroffene Menschen

Was ist PAKO-ATOP?

Etwa 30% der Erwachsenen in Deutschland leiden an mindestens einer Allergie. Ein großer Anteil entfällt auf Erkrankungen des atopischen Formenkreises (ATOP), wie allergisches Asthma, allergische Rhinokonjunktivitis, Neurodermitis und mit atopischen Erkrankungen assoziierte Nahrungsmittelallergien.
Den Betroffenen steht eine Reihe wirksamer, nicht rezeptpflichtiger Therapien zur Verfügung. Sie haben damit sehr gute Möglichkeiten, ihre Symptome selbst, auch ohne kontinuierliche (fach)ärztliche Betreuung, zu kontrollieren. Bedenklich stimmt, dass ca. vier von zehn betroffenen Person sich trotz belastender Symptome nicht mit frei erhältlichen Medikamenten behandeln oder Strategien der Allergenvermeidung nutzen.

Um diese Situation zu verbessern, entwickelt das Konsortium bestehend aus der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau, der medizinischen Hochschule Hannover, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden und des Instituts für Ubiquitäre Mobilitätssysteme (IUMS) der Hochschule Karlsruhe eine didaktisch fundierte, webbasierte Intervention unter Beteiligung von Betroffenen. Dabei liegt die Aufgabe der Webseitenerstellung beim IUMS an der Hochschule Karlsruhe. Dank zahlreicher Vorarbeiten im Bereich Webentwicklung, beispielsweise im laufenden Forschungsprojekt GoKarlsruhe oder in dem bereits erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekt AlgStrOeff, besitzt das IUMS das notwenige Know-How für die technische Umsetzung des Vorhabens. Im Laufe der nächsten beiden Jahre wird eine Informationsplattform entstehen, welche Betroffenen nützliche Informationen zu Ihrer Erkrankung vermittelt. Weiterhin soll mithilfe eines Tagebuchs eine Art digitaler Begleiter / Coach entstehen, der es möglich macht, die eigene Allergie-Entwicklung zu beobachten und zu analysieren. Die erhobenen Daten fließen in eine randomisierte, kontrollierte Studie zur Wirksamkeit des neu entwickelten webbasierten Angebots für leicht bis mittelschwer betroffene Menschen ein.

Mit Hilfe einer internetbasierten Intervention möchten wir die allergiespezifische Gesundheitskompetenz der Betroffenen stärken. In erster Linie geht es uns um die Erhöhung des Krankheits‐ und Behandlungswissens bei Menschen mit allergischen Erkrankungen. Im Weiteren möchten wir die Handlungskompetenz der Betroffenen stärken und ihre Fähigkeiten erhöhen, ihre Allergien selbst gut und richtig zu behandeln. Wir hoffen, dass damit auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Betroffenen steigt.


Projektseite: Selbst Aktiv bei Allergie

Förderer

Kontakt

Institut für Ubiquitäre Mobilitätssysteme
Prof. Dr.-Ing. Thomas Schlegel

Postanschrift: Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe
Besucheradresse: Hoffstraße 3, 76133 Karlsruhe

Telefon: +49 (0)721 925-2569
Fax: +49 (0)721 925-2597
E-Mail: iumsspam prevention@hs-karlsruhe.de

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