Informationen für ausländische Studierende

Sie kommen aus einem Staat außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes? Hier finden Sie Informationen zu studienfachbezogenen Praktika für ausländische Studierende in Deutschland.

Arbeitsmarktzugang

Staatsangehörige der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sowie des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) benötigen kein Einvernehmen der Bundesagentur für Arbeit.

Ausländische Studierende dürfen eine Beschäftigung nur aufnehmen, wenn Sie einen Aufenthaltstitel (Visum, Aufenthaltserlaubnis) besitzen, welcher Sie dazu berechtigt. Erteilt wir der Aufenthaltstitel durch die Auslandsvertretung (Botschaft/Konsulat) oder die Ausländerbehörde.

Für studienfachbezogene Praktika muss die Auslandsvertretung bzw. die Ausländerbehörde das Einvernehmen der ZAV einholen.

Für Auskünfte zur Einreise und den Aufenthalt in Deutschland sowie zur Visumpflicht und zum Visumverfahren wenden Sie sich bitte an die jeweilige deutsche Auslandsvertretung.

 

Versicherungsfragen 

Informationen zu den versicherungsrechtlichen Bestimmungen finden Sie hier!

Einvernehmen der ZAV

Studierende mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft, deren Praktikum in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Studium steht und die an einer ausländischen Universität oder Fachhochschule eingeschrieben sind, können ein Praktikum in Deutschland absolvieren.

Hierfür benötigen sie das Einvernehmen der Bundesagentur für Arbeit, das als Nachweis einer erlaubten Beschäftigung gilt.

Über das Einvernehmen für ein studienfachbezogenes Praktikum mit einer Dauer von bis zu einem Jahr entscheidet die ZAV, die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (www.zav.de).

Das Einvernehmen kann von den Hochschulen in Baden-Württemberg über die Koordinierungsstelle (KOOR), ansonsten über andere, von der ZAV anerkannte studentische Austauschorganisationen oder vergleichbare Einrichtungen, beantragt werden.

Praktika, die im Rahmen von EU geförderten Programmen, z. B. ERASMUS stattfinden, bedürfen nicht der Erteilung des Einvernehmens der ZAV. Hier entscheidet die Auslandsvertretung oder Ausländerbehörde ob ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis notwendig ist.

Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland das Mindestlohngesetz eingeführt. Seit Januar 2019 gilt ein Mindestlohn von 9,19 EUR brutto je Arbeitsstunde.

Ausgenommen sind:

  • Pflichtpraktika (Bestätigung der Heimathochschule anhand der Immatrikulationsbescheinigung, s. u.)
  • Praktika bis zu drei Monaten

Für Absolventen gilt ausnahmslos das Mindestlohngesetz.

Erforderliche Unterlagen für die Beantragung des Einvernehmens:

  • Erfassungsbogen ZAV-Formular
  • Immatrikulationsbescheinigung in Kopie (bitte dieses Formular verwenden)
  • Pass in Kopie
  • Ein offizielles Schreiben der Praktikumsstelle (z. B. Vertrag), in dem folgende Informationen enthalten sind: Praktikumszeitraum mit Angabe des Praktikumsbeginns sowie Praktikumsendes (TT.MM.JJJJ), Ansprechpartner, Vergütung pro Monat, Abteilung, Urlaubsanspruch 
  • Bitte beachten Sie, dass die wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden nicht überschreiten darf.
  • Praktikumsplan
  • Falls die monatliche Praktikumsvergütung für Pflichtpraktika bzw. für freiwillige Praktika bis zu 3 Monaten unter 735 EUR brutto liegt, folgende Verpflichtungserklärung


Bitte Beachten Sie, dass das Verfahren zeitaufwendig ist und das Einvernehmen daher so früh wie möglich beantragt werden sollte.


Bitte senden Sie alles an:
Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
KOOR/BEST
Moltkestr. 30
76133 Karlsruhe
Deutschland

Kontakt

Koordinierungsstelle für die Praktischen Studiensemester
Lisa Heinz
Beratungszeiten:
Mo - Do 09:00 - 12:00 Uhr,
Di & Do 13:00 - 15:00 Uhr nach Vereinbarung

F 302
Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe
Tel. 0721 925-2523
Fax. 0721 925-2520
E-Mail Lisa.Heinzspam prevention@hs-karlsruhe.de

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