Das Labor

Das Labor für Werkstoffprüfung ist Teil der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik (MMT), gleichzeitig gehört es zur Abteilung Angewandte Werkstoffwissenschaften am Institute of Materials and Processes. Die Aufgaben des Labors sind:

  • Ausbildung der Studierenden, insbesondere in der Fakultät MMT
  • Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Angewandten Werkstoffwissenschaften
  • Dienstleistungen für Handwerk und Industrie

Ausstattung

Das Labor für Werkstoffprüfung gliedert sich in drei Bereiche:

  • Mechanische Werkstoffprüfung
  • Metallografie und Mikroskopie
  • Zerstörungsfreie Prüfung
Mechanische Werkstoffprüfung

Der Bereich der mechanischen Werkstoffprüfung umfasst die wichtigsten Einrichtungen, um metallische Werkstoffe statisch und dynamisch zu beanspruchen. Neben einer modernen Universalprüfmaschine für Zug-, Druck- und Biegeversuche bis 200 kN erlauben verschiedene neue Härteprüfeinrichtungen die Härtemessung nach Brinell, Vickers und Rockwell. Für Dauerfestigkeitsversuche steht eine Maschine für Zug-Druck-Beanspruchung bis ±10 kN zur Verfügung.

Ein Pendelschlagwerk bis 300 J dient der Kerbschlagbiegeprüfung.

Metallografie und Mikroskopie

Das Metallografie-Labor verfügt über Trenn- und Einbettvorrichtungen, Schleif- und Poliermaschinen, ein chemisches Labor zum Ätzen, fünf Lichtmikroskope mit Digitalkameras und Rechnerarbeitsplätzen sowie zwei Stereomikroskope.

Ein digital gesteuertes Rasterelektronenmikroskop mit relativ großer Probenkammer erlaubt die Abbildung von Proben mit Sekundär- oder Rückstreuelektronen. Mit Hilfe der energiedispersiven Röntgenanalyse können Werkstoffe bis herab zum Element Stickstoff quantitativ analysiert werden.

Zerstörungsfreie Prüfung

Im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung sind eine Prüfbank für magnetische Rissprüfung, zwei Ultraschallprüfgeräte für Senkrecht- und Schrägeinschallung sowie Einrichtungen zur Farbeindringprüfung vorhanden.

Forschung

Forschung und forschungsnahe Entwicklungsarbeiten betreffen

  • Werkstoffsimulation auf der Makroskala, insbesondere zur ausgeprägten Streckgrenze und verwandten Phänomenen der Dehnungsentfestigung
  • Werkstoff- und Gefügecharakterisierung, um numerische Simulationsmethoden zu verifizieren und zu optimieren
  • Entwicklung und Optimierung neuer Fertigungstechnologien
  • Forschungszusammenarbeit mit Industriefirmen
  • Projekt- und Abschlussarbeiten

Personal und Kontakt

Leitung:

Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwab
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik
Moltkestraße 30
76133 Karlsruhe
Gebäude M, Zi. U08
Tel. 0721-925-1902
E-mail: rainer.schwabspam prevention@hs-karlsruhe.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

Dipl.-Phys. Angela Brauch
Gebäude M, Zi. U10
Tel. 0721-925-1882
E-mail: angela.brauchspam prevention@hs-karlsruhe.de