14.–21.07.2017 Aktionswoche Geodäsie Baden-Württemberg

Von Navigationssystemen bis zum historischen 3D-Modell der Stadt Karlsruhe: Wissenschaftler und Studierende der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft stellen Forschungsergebnisse und Anwendungsbeispiele öffentlich vor

28. Juni 2017

Geodäten vermessen die Erde, erstellen Karten und Pläne, bauen Geoinformationssysteme auf, überwachen die Sicherheit von Großbaustellen oder Staudämmen und vieles mehr. Landkarten, Navigationssysteme, Brücken und Tunnel, Neubaugebiete und der Eigentumsnachweis an Grundstücken wären ohne Geodäten in der heutigen Form nicht möglich.

Die Aktionswoche Geodäsie Baden-Württemberg vom 14.–21.07.2017 möchte unter Schirmherrschaft von Landwirtschaftsminister Peter Haug und Oberbürgermeister Frank Mentrup Geodäsie praktisch erlebbar machen und ihre Relevanz für das tägliche Leben aufzeigen. Dabei geben auch Wissenschaftler der Fakultät für Informationsmanagement und Medien Einblick in ihre Arbeit und Forschungsschwerpunkte.

Am Dienstag, 18.07.2017, 16.00 Uhr, Hochschule Karlsruhe, Hoffstraße 3, lässt sich die Navigation mit Smartphones selbst erleben und kann ausprobiert werden. Sie dient nicht nur der Navigation von Fahrzeugen, Fußgängern und autonomen Fahrrobotern im Außenbereich, sondern auch im Inneren von Gebäuden, was in der Regel wesentlich schwieriger zu realisieren ist.

Am Samstag, 15.07.2017, 10.00–16.00 Uhr, besteht auf dem Karlsruher Rathausplatz und am Donnerstag 20.07.2017, ab 17.00 Uhr im Rathaus die Möglichkeit, über ein 3D-Stadtmodell die geschichtliche Entwicklung Karlsruhes zu verschiedenen Zeitpunkten (1739, 1834, 1915, 1945 und 2015) in einem virtuellen Rundgang zu erkunden.

Am Dienstag 18.07.2017, 17.00 Uhr, Hochschule Karlsruhe, Hoffstraße 3, wird in einem Vortrag erläutert, wie raumbezogene Daten unternehmerische Entscheidungsprozesse beeinflussen und z. B. für die Standortfindung genutzt werden können – ein weiteres Beispiel für die Vielseitigkeit der Geodäsie.

Weiter geht es am Donnerstag, 20.07.2017, ab 10 Uhr mit Geocaching auf digitale Schnitzeljagd in der Karlsruher Innenstadt. Studierende des Studiengangs Geodäsie und Navigation zeigen den Teilnehmern, wie sich mit Satellitentechnik Rätsel lösen lassen, um an die nächste Station zu gelangen und verdeutlichen so einmal mehr, wie viel Vermessung uns im täglichen Leben begegnet. Um Anmeldung wird unter stephanie.lacknerspam prevention@gmx.de gebeten.

Einen Überblick über aktuelle Themen der Geodäsie gibt zwischen 15. und 21.07.2017 werktags 8.00–18.00 Uhr eine Ausstellung im Foyer des Karlsruher Rathauses, die von der Hochschule Karlsruhe gemeinsam mit KIT, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, städtischem Liegenschaftsamt, Landratsamt Karlsruhe, Heinrich-Hübsch-Schule, Bundesbahn und verschiedenen Ingenieurbüros gemeinsam gestaltet wird, und sich an interessierte Bürger, aber auch insbesondere an Schüler und Schulklassen richtet.

Mit der Aktionswoche Geodäsie Baden-Württemberg stellen Berufsverbände, Behörden, Firmen, Hochschulen und freiberuflich tätige Vermessungsingenieure gemeinsam die vielfältigen Tätigkeitsfelder der Geodäten vor sowie ihre Bedeutung für die Bürger, die Wirtschaft und die Verwaltung. Bei Vorträgen, Mitmach-Aktionen und praktischen Vorführungen im ganzen Land können Schulklassen, Gruppen und die einzelnen Bürger Einblicke in aktuelle Aufgaben der Geodäsie gewinnen.Das vollständige Programm der Aktionswoche ist unter www.aktionswoche-geodaesie-bw.de abrufbar. Für weiter Informationen steht Kathleen Kraus, Leiterin der Geschäftsstelle der Aktionswoche Geodäsie, E-Mail: infospam prevention@aktionswoche-geodaesie-bw.de, Tel. (0711) 95980-228, gerne zur Verfügung.