Abschließende Präsentationsprüfung der beliebten Zusatzqualifikation erstmals online

30 Studierende können letzte Prüfung des Seminars „Ausbilderqualifikation“ von Zuhause ablegen

16. Februar 2021

Über die Zusatzqualifikation des Seminars „Ausbilderqualifikation“ innerhalb des Studium Generale der Hochschule Karlsruhe können die teilnehmenden Studierenden eine Bescheinigung der IHK über den Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung erlangen. Diese Bescheinigung ist die Voraussetzung für die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses. Aus diesem Grund ist dieses Angebot auch sehr beliebt und wurde seit seiner Einführung von fast 800 Studierenden absolviert.

Doch aufgrund der Corona-Pandemie musste im vergangen Semester seine Vorlesungs- und Prüfungsstruktur grundlegend geändert werden. Bisher wurde das Seminar vollständig über Präsenzveranstaltungen durchgeführt, schließlich werden auch anwendungsorientierte Unterweisungsthemen behandelt wie beispielsweise das Bestücken einer Platine, das Aufstellen eines Theodolits, die Anwendung einer Software, die Durchführung einer Inventur oder auch die Organisation einer Einführungswoche.

Zu Beginn der Pandemiezeit im April 2020 führte die Dozentin Alexandra Wuth mit Hilfe eines Videokonferenztools erstmals eine digitale Lehrveranstaltung durch. Die Klausur fand an der Hochschule statt und für die Präsentationsprüfung hatten Tobias Baum, Koordinator des Studium Generale, und der Prüfungskoordinator Eike Brüggemann ein Hygienekonzept entwickelt.

Durch die Umsetzung der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln an der Hochschule wurde auch der Januarkurs vollständig digital abgehalten. Lediglich die Klausur fand unter großen Vorsichtsmaßnahmen in Präsenz statt. Erstmals konnte die abschließende Präsentationsprüfung in digitaler Form angeboten werden. Dazu benutzten die Prüfer das Tool „BigBlueButton“. In einem virtuellen Raum nahmen sie die Rolle eines Moderators ein und prüften die 30 teilnehmenden Studierenden. Den schriftlichen Unterweisungsentwurf hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab per E-Mail eingereicht. Die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten stellten an zwei Tagen ihre Präsentation der Prüfungsleitung vor und konnten beim folgenden Fachgespräch direkt mit den Prüfern kommunizieren. So konnten alle Studierenden „kontaktlos“ geprüft werden – dank einer erfolgreichen Umsetzung des Online-Konzepts.