ALPAKA – Akademische Laufbahnentwicklung professoraler Nachwuchskräfte an der Hochschule Karlsruhe

Hochschule Karlsruhe erhält Förderung von über 2 Millionen Euro von Bund und Ländern für die Gewinnung von professoralem Personal

1. April 2021

Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Fachhochschulen stehen bei der Gewinnung ihres professoralen Personals vor besonderen und sehr spezifischen Herausforderungen: Fachhochschulprofessorinnen und -professoren müssen nicht nur über wissenschaftliche Befähigung und didaktische Kompetenzen, sondern auch über qualifizierte Praxiserfahrung verfügen. Ihre Rekrutierung gestaltet sich in einigen Bereichen zunehmend schwierig. Um diesen Schwierigkeiten entgegenzutreten, wurde von Bund und Ländern das Programm „FH Personal“ ausgeschrieben, für das sich die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft erfolgreich beworben hatte. Sie wird jetzt in der ersten Bewilligungsrund mit einer Summe von über 2 Millionen Euro über das Programm bis zum Jahr 2027 gefördert, das zum 1. April 2021 startet. Insgesamt stellen Bund und Länder in zwei Förderrunden mit einer Laufzeit von 10 Jahren 431,5 Millionen Euro zur Personalrekrutierung und -qualifizierung an Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften bereit.  

Über das Projekt ALPAKA will die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft auch künftig ihre Aufgaben in Lehre, Forschung, Technologietransfer und Weiterbildung erfolgreich erfüllen. „Dazu werden wir neue Handlungsstrategien für die Gewinnung und Entwicklung professoralen Personals systematisch erproben“, erläutert Daniela Schweitzer, Kanzlerin der Hochschule Karlsruhe, „und dabei vor allem auch unserem Profil und den strategischen Entwicklungszielen der Hochschule Rechnung tragen. Beispielsweise werden die geplanten Personalkonzepte im Einklang mit unserer Ausrichtung als forschungsstarke Hochschule stehen.“

Maßnahmen zur Gewinnung von Professorinnen und Professoren

Mit den Fördermitteln will die Hochschule zum einen Schwerpunktprofessuren für forschungsstarke Bewerberinnen und Bewerber erproben, die sich inhaltlich an den drei Forschungsschwerpunkten „Energie, Mobilität und Infrastruktur“, „Intelligente Systeme“ sowie „Materialien und Prozesse“ orientieren. Des Weiteren sollen nachhaltige Maßnahmen zur Gewinnung, Bindung und Entwicklung potenzieller Kandidatinnen und Kandidaten für Professuren umgesetzt werden, so beispielsweise über eine systematische Suche im regionalen Hochschulumfeld. Dazu werden u. a. Netzwerke für ein professorales Mentoring auf- und ausgebaut, Alumni, Promovierende und weitere Zielgruppen auf die Karriereoption HAW-Professur aufmerksam gemacht und Lehraufträge zielgerichtet als Personalrekrutierungs- und Personalentwicklungsinstrument eingesetzt. Für die Gewinnung von Personal sollen auch die Standortvorteile von Karlsruhe und Baden-Württemberg herangezogen werden.

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