Fachkräftemangel in der Elektrotechnik

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft bietet mit 'Erfolgreich starten international' neues Studienprogramm für ausländische Studieninteressierte an

3. Juli 2019

Erfolgreich starten international (esi) – so heißt das neue Studienprogramm, das die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft ab dem kommenden Wintersemester 2019/20 zur Stärkung der Elektrotechnik starten wird. Es richtet sich an ausländische Studienbewerber, die sich für den Studiengang Elektro- und Informationstechnik interessieren und fortgeschrittene Deutschkenntnisse mitbringen (B1 nach dem Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen, GER). Dabei sollen insbesondere auch Geflüchtete angesprochen werden.

"Das Studienprogramm 'esi' ist ein vielversprechender Weg, die Internationalisierung der Hochschule Karlsruhe weiter zu entwickeln", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. "Wir versprechen uns davon auch einen verbesserten Zugang ausländischer Absolventen zum regionalen Arbeitsmarkt. Ich freue mich, dass wir dieses innovative Programm aus unserer Förderlinie 'Ankunft und Studienerfolg' des Fonds 'Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)' fördern können."

Ziel des Projekts Erfolgreich starten international (esi) ist es, durch eine entschleunigte Studieneingangsphase die Situation für ausländische Studierende an der Hochschule Karlsruhe zu verbessern. Teilnehmer des Programms starten mit Vorlesungen im Studiengang Elektro- und Informationstechnik optional auf Englisch und Deutsch und werden parallel dazu im Laufe der ersten beiden Semester über spezielle B2- und C1-Deutschkurse das erforderliche Sprachniveau erreichen, um anschließend regulär weiter studieren zu können. Damit verlängert sich die Regelstudienzeit von sieben auf acht Semester.

Auch ansonsten werden esi-Studierende nicht alleine gelassen: Eine Erstanlaufstelle informiert beispielsweise über die verschiedenen Angebote der Lernzentren für Elektrotechnik, Mathematik und Digitaltechnik, hilft bei der Vernetzung mit anderen Studierenden oder bei der Suche nach einem Praktikumsplatz und vermittelt am Ende des Studiums eine Schreibberatung für die Bachelorarbeit. Auch außerhalb der Hochschule erhalten esi-Studierende Unterstützung, so bei der Wohnungs- und Jobsuche. Die Fülle der Unterstützungsangebote wurde möglich durch eine interdisziplinäre und enge Zusammenarbeit verschiedener auslandsorientierter Einrichtungen an der Hochschule Karlsruhe mit der neu geschaffenen Servicestelle esi.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Programm ausländischen Studierenden, insbesondere Geflüchteten, den Zugang zum Studium in Deutschland erleichtern können, indem wir Hürden abbauen und die nötige Unterstützung anbieten", sagt Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales an der Hochschule Karlsruhe. "Zum anderen werden wir damit unserer gesellschaftlichen Aufgabe gerecht, für den auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigten Nachwuchs in nachfrageschwachen Studiengängen wie Elektrotechnik zu sorgen." Das Projekt wird bis Ende 2020 mit einer Laufzeit von zwei Jahren vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Weitere Informationen sind auf der Projektwebsite www.hs-karlsruhe.de/esi abrufbar.

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