Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit Projektanträgen im Umfang von 1,5 Mill. Euro erfolgreich, die unmittelbar den Studierenden und Studieninteressierten zugutekommen

28. Januar 2019

Mit dem Fonds „Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ leistet das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst einen Beitrag dazu, dass noch mehr Studierende qualitätsgesichert einen erfolgreichen Abschluss erreichen. Im vergangenen Jahr konnten sich die Hochschulen in Baden-Württemberg mit ihren Konzepten für Einzel- und Verbundprojekte in den fünf aufeinander abgestimmten Förderlinien des Fonds bewerben. Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft war zugleich in mehreren Linien erfolgreich und kann in ihren Projekten bis Ende 2020 rund 1,5 Mill. Euro für ihre Studierenden und Studieninteressierten einsetzen.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gratulierte der Hochschule zum sehr erfolgreichen Abschneiden bei den Ausschreibungen. „Die Hochschule Karlsruhe trägt mit ihren vielfältigen innovativen Programmen dazu bei, dass alle Studierenden – ob deutschsprachig oder aus dem Ausland kommend – individuell gefördert werden können“. Sie würdigte, dass alle Maßnahmen der unterschiedlichen Förderlinien an der Hochschule Karlsruhe bestens aufeinander abgestimmt, eng miteinander verknüpft und damit Teil der Hochschulstrategie seien. „Mit dieser ganzheitlichen Konzeption unterstützt die Hochschule Karlsruhe ihre Studierenden auf dem Weg zum Studienerfolg auf beeindruckende Weise“, so die Ministerin abschließend.

Am Studienstart setzt das Projekt „EOS-Erfolgreich und Orientiert Starten“ (Förderlinie 1) an: Studierende werden bei der Studienfachwahl und im Studienverlauf unterstützt (u. a. studentische Peer-Berater) und Angebote im fachlichen (u. a. Brücken- und Aufbaukurse) wie im überfachlichen Bereich (u. a. LernApp) umgesetzt. Modelle für ein flexibles Studium ermöglichen, die Studieneingangsphase zu entschleunigen oder in einem Orientierungssemester verschiedene Studienmöglichkeiten besser kennen zu lernen.

Durch das Projekt „BOS – Bündelung und Optimierung der Studieneignungsdiagnostik an der Hochschule Karlsruhe“ (Förderlinie 4) stehen Mittel zur Verfügung, um die Studieneignungsdiagnostik an der Hochschule weiterzuentwickeln. Hier geht es einerseits darum, Studienanfängerinnen und Studienanfängern eine realistische Einschätzung der eigenen Vorkenntnisse zu ermöglichen – als Ausgangsbasis für Beratungs- und Unterstützungsangebote. Andererseits sollen fachspezifische Testverfahren in ausgewählten Studiengängen motivierten Studienbewerberinnen und -bewerbern eine Möglichkeit bieten, ihre Zulassungschancen zu verbessern.

Ergänzend nimmt ein weiteres erfolgreiches Projekt „cosh – Cooperation Schule-Hochschule: Eignungsfeststellung und -förderung für ein erfolgreiches WiMINT-Studium“ (Förderlinie 4) als Verbundprojekt mit drei weiteren Hochschulen den Übergang Schule-Hochschule in den Blick. Im Zentrum stehen hier diagnostische Instrumente und darauf abgestimmte Förderangebote an Schulen sowie der Dialog zwischen Schulen und Hochschulen über angestrebte und vorausgesetzte Kenntnisse.

Das Projekt „H.ErT.Z open“ (Förderlinie 2) setzt fakultätsübergreifende Service-Learning-Projekte mit hochschulexternen Kooperationspartnern um und fördert damit nicht nur kreative Problemlösekompetenzen von Studierenden, sondern auch ihr gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und ihr wissenschaftlich-kritisches Denken. Für die Umsetzung der Service-Learning Projekte werden zudem räumliche und technische Voraussetzungen geschaffen (v. a. Living-Lab) sowie organisatorische und fachliche Unterstützung geleistet (v. a. Hochschuloffenes Elektrotechnik-Zentrum).

Im Verbundprojekt „HUMUS Plus – Hochschuldidaktisch und -methodisch unterstützte Selbstinitiierung von Lernprozessen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg“ (Förderlinie 2) der an der HsKA ansässigen Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD) mit der Hochschule Rottenburg werden baden-württembergweit Mikroprojekte zur Verbesserung der Lehre ausgeschrieben und der hochschul- und fachdidaktische Ideentransfer durch Workshops und die Onlineplattform LehrForum.de gefördert.

„Es ist mir eine große Freude“, so die Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, „dass die Projekte bewilligt wurden. Auch möchte ich den Initiatoren und Beteiligten der Vorhaben aus den Fakultäten und hochschulzentralen Einrichtungen zu den erfolgreichen Antragsstellungen gratulieren und mich für ihr Engagement im Namen der Hochschule bedanken. Durch diese Projekte werden wir unsere Studierenden noch besser dabei unterstützen können, erfolgreich und mit Freude an der Hochschule Karlsruhe zu studieren.“