Fünf Jahre Allianz TriRhenaTech: Exzellenz in angewandter Forschung dank trinationaler Kooperation

Am 9. Oktober 2019 traf sich die Allianz TriRhenaTech im neuen Campus Muttenz der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums. Die Hochschulen der Allianz TriRhenaTech können beachtliche Erfolge bei der gemeinsamen Durchführung angewandter Forschungsprojekte vorweisen und bieten ihren Studierenden trinationale Mobilitätsangebote.

9. Oktober 2019

Die Allianz TriRhenaTech ist ein 2014 gegründetes, trinationales Netzwerk von Hochschulen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ziel dieser Allianz ist es, die europäische Kohärenz durch Zusammenarbeit zwischen den Partnerinstitutionen und gezielten Studierendenaustausch zu fördern und einen Beitrag zur Stärkung des Innovationsecosystems Oberrhein zu leisten. TriRhenaTEch arbeitet hierfür mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen und richtet den Fokus dabei besonders auf KMU «In ihrer nun fünfjährigen Geschichte hat sich die Allianz TriRhenaTech zu einem regionalpolitisch etablierten Partner entwickelt und sich strategisch gezielt auf die Bedürfnisse des Wirtschaftssystems am Oberrhein ausgerichtet», so Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Sprecher der Allianz TriRhenaTech.

 

Grenzüberschreitende Forschungskooperationen

Mit Blick auf die Beteiligung an den Wissenschaftsoffensiven 2016 und 2018 haben die Hochschulen der Allianz erfolgreiche bi- und trinationale Kooperationen in der angewandten Forschung etabliert. Die so entstandenen Konsortien, denen auch Unternehmen, Universitäten und Kliniken angehören, konnten bedeutende EU- und Ländermittel einwerben. Im März 2019 hat die Allianz zudem an der Hochschule Offenburg die zahlreich besuchte trinationale Konferenz „Künstliche Intelligenz – von der Forschung in die Anwendung“ unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissar Günther Oettinger durchgeführt. Die Konferenzreihe wird 2020 in Karlsruhe fortgesetzt.  

 

Trinationales Mobilitätsangebot

Im Bereich Ausbildung baut die Allianz auf bewährten bi- und trinationalen Studiengängen auf. Zusätzlich soll das trinationale Mobilitätsangebot in den kommenden Jahren weiterentwickelt und auch kürzere Formate angeboten werden. Damit stärkt TriRhenaTech die Beschäftigungsfähigkeit, die internationale Erfahrung und die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden. Bergamaschi präzisiert: «Diese Strategie, den Studierenden internationale Mobilität zu ermöglichen, die auf lokaler Ebene umsetzbar ist und in bestehende Lehrpläne integriert werden kann, setzt TriRhenaTech mit konkreten Massnahmen, wie zum Beispiel der Summerschool «Die Brücke» oder dem Trinatronics-Wettbewerb, gezielt um».

 

Weitere Auskünfte

Prof. Dr. Crispino Bergamaschi
Direktionspräsident Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Sprecher der Allianz TriRhenaTech
T +41 56 202 71 73
crispino.bergamaschispam prevention@fhnw.ch


Prof. Dr. Winfried Lieber
Rektor der Hochschule Offenburg
T +49 781 205 201
lieberspam prevention@hs-offenburg.de


Prof. Dr. Sylvie Bégin
Direktorin der Ecole européenne de chimie, polymères et matériaux ECPM
Vertreterin von Alsace Tech für TriRhenaTech
T +33 3 68 85 26 03
ecpm-directeurspam prevention@unistra.fr


Allianz TriRhenaTech

Gründungsmitglieder der Allianz TriRhenaTech im Jahr 2014 waren das Netzwerk der 14 elsässischen Grandes Ecoles Alsace Tech (11 000 Studierende), die Hochschulen Karlsruhe (8 100 Studierende), Offenburg (4 500 Studierende) und Furtwangen (6 400 Studierende) für Deutschland und die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (12 400 Studierende) für die Schweiz. Fünf Jahre nach Unterzeichnung dieses Kooperationsvertrages gehören der Allianz zudem die Hochschule Kaiserslautern (6 200 Studierende), die DHBW Lörrach (2 000 Studierende) und die Hochschule Trier (8 000 Studierende) an.