regiomove für Sonderpreis nominiert

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit einer weiteren Auszeichnung für ihre Mobilitätsforschung erfolgreich: Das Projekt regiomove ist im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für den Sonderpreis Digitalisierung in der Kategorie Forschung nominiert.

19. September 2019

Mithilfe der Plattform regiomove soll das bestehende Verkehrsangebot Karlsruhes mit dem des Umlandes – und damit auch die ganze Region Mittlerer Oberrhein – vernetzt werden. Egal ob Bahn oder Bus, Leihfahrrad oder Carsharing, egal ob ländlich oder urban: Unterschiedliche Verkehrsmittel und Regionen sollen in ein Netz integriert und zu einem Mobilitätsverbund transformiert werden, sodass weitestgehend auf die Nutzung des eigenen PKW verzichtet werden kann. Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft tritt bei diesem Projekt als Ideengeber und maßgeblicher Forschungspartner mit einer ausgewiesenen Expertise in der Mobilitätsforschung auf.

Nun wurde nach der Bekanntgabe der Nominierung des Reallabors GO Karlsruhe für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung auch das Projekt regiomove von einer Expertenjury als eines von drei Finalisten für den Sonderpreis Digitalisierung nominiert. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden anwendungsorientierte Projekte gesucht, die Lösungswege für die urbane Mobilität von morgen aufzeigen. Der Sonderpreis, der in diesem Jahr erstmalig ausgelobt wurde, würdigt digitale Lösungen, die im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Er wird beim Deutschen Nachhaltigkeitstag am 21. November 2019 in Partnerschaft mit der Deutschen Telekom AG in Düsseldorf feierlich vergeben.   

In der Begründung der Jury heißt es, regiomove verfolge einen regionalen Ansatz und kombiniere digitale und physische Vernetzung, um eine effiziente und klimafreundliche Form der Mobilität voranzubringen. Das honoriere die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises mit der Platzierung von regiomove unter den Top 3 für den Sonderpreis Digitalisierung in der Kategorie „Forschung“.

„Die Nominierung freut mich sehr“, sagt Prof. Dr. Christoph Hupfer, Sprecher des Instituts für Verkehr und Infrastruktur sowie Studiendekan des Bachelorstudiengangs Verkehrssystemmanagement an der Hochschule Karlsruhe. „Sie bestätigt uns in der Kombination von Nachhaltigkeit, Mobilität und Innovation auch außerhalb des Automobilbaus. Wir sind in einem tollen Team auf dem Weg die Welt ein wenig zu verändern. Das und die Anerkennung fühlen sich gut an!“

Als Konsortialpartner an der Umsetzung des Projekts regiomove sind neben der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Forschungszentrum Informatik (FZI), die raumobil GmbH, die PTV Group, die INIT GmbH, Stadtmobil CarSharing, die Stadt Karlsruhe und der Landkreis Rastatt beteiligt.

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