Auftakt der MINT-Kooperation mit dem Edith-Stein-Gymnasium Speyer

Die Schülerinnen mit Experimentierstunden für Naturwissenschaften und Technik begeistern – Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Karlsruhe zu Gast im Unterricht

28. Januar 2019

Gemeinsam das Interesse von Schülerinnen für Naturwissenschaften und Technik stärken – das ist das Ziel der MINT-Kooperation, die die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft und das Edith-Stein-Gymnasium Speyer eingegangen sind.

Zum Auftakt besuchten Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule an mehreren Tagen im Januar das Pfälzer Mädchengymnasium. Im Gepäck: Apparaturen, über die die Schule nicht verfügt. Mit den Schülerinnen der 8., 10. und 12. Klassen führten sie damit Experimente zur Mechanik, Wärmelehre und Elektronik im Physik- und Chemieunterricht durch, die zum Teil spektakuläre Effekte hervorriefen und die so im Schulalltag nicht durchführbar sind. Beispielsweise wurden die PC-Kühlung und der energetische Zustand des Schulgebäudes mit Hilfe von Wärmebild-kameras analysiert, Batterien aus Zitronen gebaut, ein künstlicher Vulkan mit Hilfe von Braunstein und Wasserstoffperoxid erzeugt sowie Feuer gespuckt.

Auch der Besuch der Hochschule ist bereits fest eingeplant: Am Freitag, 22. Februar werden die Schülerinnen der 10. und der 12. Klasse zu einem Labortag in Karlsruhe erwartet. Geplant sind unter anderem Experimente zu den Themen Kühlschrank, Schmuckstücke mit Laser schneiden, Briefbeschwerer mittels Ultraschall-Schwingläppen, Wasserreinigung, Chemie, Hochspannung, Automatisierung, Mechatronik und Sensorik.

Auf Hochschulseite wurde das Projekt von Prof. Dr. Michael Kauffeld, Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik, und Prof. Dr. Philipp Nenninger, Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, initiiert.