Digitalisierung im Bauwesen

Verkehrsminister Winfried Hermann ehrt Studenten der Hochschule Karlsruhe mit dem 2. Preis der Virtuellen Akademie A6

5. Februar 2020

Bereits zum zweiten Mal überreichte in der vergangenen Woche Winfried Hermann, Minister für Verkehr in Baden-Württemberg, als Schirmherr des BIM-Awards der Virtuellen Akademie A6 Preise an Studierende aus verschiedenen Hochschulen des Landes für herausragende Abschlussarbeiten rund um das Themenfeld „Building Information Modeling (BIM).

Oliver Thoma aus dem Masterstudiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wurde für seine Abschlussarbeit „Modellierungsmethoden für den BIM-Prozess im Infrastrukturbau am Projektbeispiel ABS Hanau–Gelnhausen“ mit dem 2. Platz geehrt und erhielt ein Preisgeld von 2 500 €. Ausrichter der diesjährigen Preisverleihung war die Hochschule für Technik Stuttgart.

Im Rahmen seiner Festrede hob Verkehrsminister Hermann die Vorteile des BIM-Prozesses hervor und bestärkte nochmals das Landesziel, mittel- bis langfristig sämtliche Baumaßnahmen im Land Baden-Württemberg BIM-gestützt abzuwickeln. Er sehe die Notwendigkeit, für neue Verfahren offen zu sein, denn „die neuen Ideen und Verfahren von heute werden morgen die Zukunft im Infrastrukturbau sein und auch da sind wir in Baden-Württemberg ganz vorne.“

Alexander Hofmann, Geschäftsführer der HOCHTIEF PPP Transport Westeuropa GmbH, hob in seiner Rede die Bedeutung des BIM-Awards und der Virtuellen Akademie hervor: „Der BIM-Award ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung für die beteiligten Hochschulen in Baden-Württemberg geworden und ist damit Ansporn und Leistungsschau zugleich, der den Austausch zum Thema 'BIM und Digitalisierung der Arbeitswelt im Bausektor' fordert und fördert.“

Den BIM-Award stiftet die HOCHTIEF PPP Solutions seit 2018 jährlich im Rahmen der „Virtuellen Akademie A6“, dieses Jahr in Kooperation mit der JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG, für besondere studentische Arbeiten der teilnehmenden Hochschuleinrichtungen. Dazu gehören die Hochschulen Biberach, Karlsruhe, Konstanz und Stuttgart, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Stuttgart sowie die Duale Hochschule Mosbach. Insgesamt gingen von diesen Hochschulen in diesem Jahr dreizehn Wettbewerbsbeiträge ein, aus denen sechs Preisträger ermittelt wurden.

Die „Virtuelle Akademie A6“ wurde 2017 im Rahmen des Projekts „Verfügbarkeitsmodell BAB A6 AS Wiesloch/Rauenberg–AK Weinsberg“ mit den beteiligten Professoren und Hochschulen gegründet. In der Akademie werden Aktivitäten wie Exkursionen, Projektarbeiten, Praktika oder studentische Abschlussarbeiten in und um das PPP-Projekt zentral koordiniert und gestaltet.

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