Neues Mitglied im Führungsgremium

Prof. Dr. Robert Pawlowski zum neuen Prorektor der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft gewählt

29. Januar 2018

Am 23. Januar 2018 wurde in der Sitzung des Hochschulsenats Prof. Dr. Robert Pawlowski zum neuen Prorektor für Bau und Infrastruktur der Hochschule Karlsruhe gewählt. Der neue Prorektor dankte dem Senat für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte, dass ein großer Rückhalt in den verantwortlichen Gremien der Hochschule eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit in der Hochschulführung mit Rektor Prof. Dr. Frank Artinger, den Prorektoren Prof. Dr. Dieter Höpfel und Prof. Dr. Franz Quint sowie Kanzlerin Daniela Schweitzer sei.

Neben dem Rektor, einem hauptamtlichen Prorektor und der Kanzlerin als hauptamtlichen Mitgliedern gehört mit Prof. Dr. Robert Pawlowski nunmehr ein zweiter nebenamtlicher Prorektor mit dem Schwerpunkt Bau und Infrastruktur dem Rektorat an. „Dies war einerseits durch das starke Wachstum der Hochschule in den vergangenen Jahren notwendig geworden“, so Rektor Prof. Dr. Frank Artinger, „und zum anderen auch dadurch, dass zahlreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen in den von der Hochschule genutzten Gebäuden sowie eine Neugestaltung des Hochschulcampus anstehen.“

Robert Pawlowski studierte Bauingenieurwesen an der Universität Stuttgart, bevor er Tragwerksplaner und Projektleiter bei Mayr und Ludescher, Beratende Ingenieure, München, wurde. Seit 1999 setzt er seine praktische Tätigkeit in team pawlowski, Ingenieurbüro im Bauwesen fort. 2006 promovierte er zum Dr.-Ing. an der Technischen Universität München, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Baukonstruktion und später Holzbau und Baukonstruktion tätig war.

2008 wurde er zum Professor für Baukonstruktion, Baustatik und Holzbau an der Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Karlsruhe berufen. Als Hochschulprofessor leitete er zahlreiche Projekte, in deren Fokus eine interdisziplinäre Arbeitsweise steht.

„Ein modernes Bauingenieurstudium reicht heute weit über eine naturwissenschaftliche Hochschulausbildung hinaus“, so Prof. Dr. Robert Pawlowski, „Bauingenieure entwerfen und konstruieren Bauwerke des Hoch- und Tiefbaus, Verkehrs-, Wasser- und Energiebauten, für die sie nicht nur die technische, sondern auch die baukulturelle Verantwortung übernehmen. Vor dem Hintergrund der komplexen Anforderungen an heutige Bauten und Infrastruktur ist es unabdingbar in fachübergreifenden Teams zu arbeiten.

Nach Ansicht von Prof. Dr. Robert Pawlowski bietet die Hochschule Karlsruhe die besten Voraussetzungen, um diesen Aufgaben gerecht zu werden: „An unserer Hochschule haben wir das große Glück, dass alle für Bau und Infrastruktur relevanten Fachdisziplinen gelehrt und erforscht werden. Das sind nicht nur die Kolleginnen und Kollegen aus Architektur, Bauingenieurwesen, Baubetrieb, Baumanagement und Umweltingenieurwesen, sondern auch die vielen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Lehre und Forschung, die sich mit bauaffinen Themen befassen wie beispielsweise der Klima-, Kühl- und Kommunikationstechnik, Bauerhaltung oder Gestaltung und Visualisierung.“ Diese einzigartige und gewinnbringende, fachübergreifende Kompetenz soll nach Prof. Dr. Robert Pawlowski in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

„Unsere Hochschule steht in den nächsten Jahren vor großen Aufgaben und Herausforderungen. Im Gebäudemanagement, das tagtäglich, häufig unbemerkt seine Arbeit engagiert verrichtet, sollen die Vorteile der Digitalisierung zunehmend genutzt werden. Außerdem müssen wir uns der künftigen Ausrichtung unserer Hochschule widmen. Der erste Schritt wird hier die Entwicklung eines Masterplans sein, mit dem die kurz-, mittel- und langfristige Zukunft unserer Hochschule aufgezeichnet wird. Unsere Strategie sollte dabei sein, die Vorteile unserer Hochschule wie Lage und Größe zu stärken, und Bauten und Infrastruktur zeitgemäß und nachhaltig zu gestalten, sowohl hinsichtlich der Ökonomie und Ökologie als auch der Baukultur. So wollen wir die Hochschule Karlsruhe in Innovation, Flexibilität, Offenheit sowie ihrer Wirkung nach innen und außen stärken. Diese spannende Aufgabe müssen wir gemeinsam angehen. Nur so können wir die gesteckten Ziele erreichen!“