Open Culture BW meets VR

Unter diesem Motto fand unter Teilnahme der Hochschule Karlsruhe am vergangenen Wochenende der erste rein virtuell durchgeführte Hackathon der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg statt

22. Mai 2020

An der hochschulübergreifenden Veranstaltung der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG) nahmen auch 13 Studierende der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft teil, die bereits seit Beginn des Sommersemesters 2020 in der Lehrveranstaltung Augmented & Virtual Reality unter Betreuung von Prof. Dr. Matthias Wölfel und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Daniel Hepperle an der Ausarbeitung ihrer Konzepte und Prototypen arbeiten.

Der Grundgedanke des Hackathons ist es, bestehende Kulturgegenstände, die nur selten aus dem Archiv der Kultivare genommen werden oder schon gar nicht mehr existieren, unter Hinzunahme von aktuellen immersiven Technologien Museumsbesuchern bestmöglich (be)greifbar zu machen. Die Studierenden haben durch die Kooperation die Möglichkeit, an realen Herausforderungen zu arbeiten und die Sichtweise von Kulturinstitutionen kennenzulernen. Dafür stellten insgesamt fünf Museen Aufgaben, die von den Studierenden verschiedener Hochschulen umgesetzt werden. Die Studierenden aus Karlsruhe nahmen sich der Herausforderung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe an, die nach Möglichkeiten sucht, ihre bevorstehende Renovierungszeit digital zu überbrücken. Eine weitere Karlsruher Gruppe entwickelt für das Landesarchiv Baden-Württemberg eine virtuelle Kutschfahrt durch das facettenreiche Leben Margarethe von Savoyen’s – der legitimen Tochter eines Papstes und württembergische Gräfin. Dem Zeppelin Museum Friedrichshafen stellte die dritte Karlsruher Studierendengruppe ihre Idee vor, wie die ansonsten schwer vorstellbaren Dimensionen des Luftschiffs “Hindenburg” erfassbar werden. Dafür schlüpft der Besucher in die Rolle eines Ingenieurs, der die Konstruktion begleitet, um anschließend einen virtuellen Rundflug über den Bodensee genießen zu können. In den nächsten Wochen werden die Studierenden ihre Projekte in enger Absprache mit den Museen verfeinern.

Offizieller Link zur Veranstaltung: